
Die Mehrheit der wegen ihrer Religion bedrohten Menschen sind Christen. Das Hilfswerk Open Doors gibt an, dass weltweit rund 100 Millionen Christen in rund 50 Ländern wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Aktuell reißt die Serie tödlicher Angriffe auf Christen im Norden Nigerias nicht ab: Innerhalb von 24 Stunden wurden knapp 30 Christen getötet, davon 17 bei einem Überfall auf Trauergäste in der Stadt Mubi. Im Namen der islamistischen Sekte Boko Haram bekannte sich ein Anrufer zu den Anschlägen und verwies darauf, ein Ultimatum an die Christen zum Verlassen des Nordens sei abgelaufen.
Solche Zeilen liest man aktuell in den Medien. Christenverfolgung nennt man dies. Ist das etwas Neues?
Bereits die ersten Christen bekamen auf ihre „gute Botschaft“ nicht nur „gute“ Reaktionen. Das was wir wissen über die Anfänger der Urchristengemeinde ist, dass schon bald eine schreckliche Verfolgung tobte.
Das Schlimme dabei war und ist, dass die Verfolgung von Frommen ausgeht. Das ist doch irritierend!
Warum reagieren andere An-Gott- Gläubige derart unbarsch gegenüber ihren Mitmenschen? Der Anstoß ist allein die Botschaft von Jesus Christus. Die Christen sollen daran gehindert werden, in der Weise über diesen Jesus Christus zu sprechen, wie sie es bisher tun.
Warum gibt es diese Feindschaft noch?
Jesus selbst spricht zu diesem Thema, als er auf der Welt lebte (Matthäus 10, 16; die Bibel) „Siehe ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe“ sagt er zu seinen Jüngern.
Jesus selbst wurde von vielen Menschen gehasst- auch von Frommen- Wieso haben sie ihn nicht als Wohltäter empfangen? Ihn, der doch Blinden das Augenlicht gab und Lahme wieder laufen ließ?
Der Punkt ist, dass Jesus von der Schuld der Menschen sprach. Von der Unmöglichkeit eines Menschen zu Gott zu kommen ohne Versöhnung! Jesus deckt das Herz des Menschen auf.
Das was wir heute weltweit beobachten, ist genau dasselbe!
Was können wir also gegen die Verfolgung unternehmen? Sollten wir aufstehen und Unterschriften sammeln?
Pfarrer Winrich Scheffbuch meint: „Proteste sind wenig sinnvoll. Jesus hat es doch bereits so vorangekündigt. Eher müssen wir, die wir wahre Christen sind, also alle Gemeinden, unbedingt verstehen, warum wir verfolgt werden. Und in rechter Weise darauf reagieren!“
Wie reagierten die ersten Christen? Sie suchen die Gemeinschaft. Sie halten zusammen- bleiben nicht alleine. Sie beten zusammen- in der Anfechtung sind sie völlig hilflos- und sprechen mit Gott über ihre Not.
Die Urchristengemeinde war nicht stark, aber sie wussten was es bedeutet gemeinsam zu beten! Sie erinnern sich daran, dass ihr Gott der Bibel die volle Autorität hat und über allem steht, auch über der Not und der Angst der Verfolgung.
In diesem Sinne beten wir mit für all die Menschen, die weltweit leiden, weil sie die liebevollste, unglaublichste und wohl angefochtenste Botschaft der Versöhnung in die Welt hinaus rufen!







