Revolution, überall Revolution!

Die ganze Weltgeschichte lebte von Revolutionen. Reiche standen auf und fielen mit der nächsten Revolution. Ob das griechische, römische, babylonische oder byzanitische Reich, sie alle einen ihr Ende. Doch nie hielt eine Revolution das, was sie versprach. Selbst die weitreichendste, die französische Revolution 1789, nahm sich schon einige Jahre später ihre Glaubwürdigkeit, als sie im Namen der Freiheit tötete. Nie waren Revolutionen auch so im Gespräch wie heute. In den letzten Tagen dieser Zeit ist die Rede von neuem Aufstand der Völker gegen die Ungerechtigkeit der Regime. Doch letztlich ist es immer gleich: die vielbesagte Nachhaltigkeit fehlt.

Es gibt eine Revolution, die nie ihre Versprechen brach und schon viele Regime zusammenbrechen ließ. Sie war wahrhaft nachhaltig. Jesus war Revolutionär. Doch er war es nicht im herkömmlichen Sinne, er war kein Terrorist, er brauchte keine Waffen. Seine Revolution war eine Revolution der Liebe, nicht des Hasses; des Dienstes, nicht der Tyrannei; der REttung, nicht der Zerstörung. Wenn wir sagen, dass Jesus ein Revolutionär war, wollen wir damit ausdrücken, dass seine Lehren die radikalsten Lehren waren, die jemals über die Erde verbreitet wurden. Napoleon schrieb über den größten Revolutionär der Weltgeschichte folgendes:

“Alles an Christus erstaunt mich. Sein Feuer beeindruckt mich tief und seine Willenskraft beschämt mich. Zwischen ihm und wem immer auf der Welt gibt es keinen Vergleich. Er ist wahrhaft einzig. Seine Gedanken, die Wahrheit, die er verkündet, seine Art zu überzeugen lassen sich weder durch menschliche Bildung noch durch die Natur der Dinge erklären. Je weiter ich mich nähere, je gründlicher ich forsche, desto schleierhafter wird mir alles; alles bleibt erhaben – von einer Erhabenheit, die überwältigt. Seine Religion ist die Offenbarung einer Intelligenz, die ganz sicher nicht die eines Menschen ist. Es gibt darin eine profunde Originalität, die eine Reihe von bis dahin unbekannten Worten und Maximen hervorgebracht hat. Jesus borgte nichts von unserem Wissen aus. Nirgendwo außer einzig in ihm selbst lässt sich die Nachahmung oder das Beispiel seines Lebens finden.

Ich kenne die Menschen und ich sage euch, dass Jesus Christus kein gewöhnlicher Mensch ist. Zwischen ihm und jeder anderen Person in der Welt gibt es überhaupt keinen Vergleich. Alexander, Cäsar, Karl der Grosse und ich habe Reiche gegründet. Aber worauf beruhten die Schöpfungen unseres Genies? Auf Gewalt. Jesus Christus gründete sein Reich auf der Liebe; und zu dieser Stunde würden Millionen Menschen für ihn sterben.”

Welch wahren Worte. Doch sie sind nicht nur warm, es ist keine Pathetik, die diese Gewalt aus den Worten schürt, es ist reine Wahrheit. In der gesamten Weltliteratur gibt es nichts, was mit der Bergpredigt vergleichbar wäre. Kein anderer großer Führer hat jemals solche geistigen, moralischen und ethischen Veränderungen bewirkt wie der christliche Glaube. Doch wie hat Jesus Christus das geschafft? Wie konnte jemand dermaßen die Welt verändern und so lange in den Köpfen der Menschen überleben, ja selbst heute noch Menschen zu bedingungsloser Hingabe bewegen? Wie konnte seine Bewegung eine Weltweite werden?

1. Seine Strategie war bemerkenswert, denn er wählte nicht die großen, starken, gesellschaftlich Angesehen, sondern die Kleinen. Er brauchte Nachfolger, die für ihn in den Tod gingen. Seine Strategie war, zwölf Männer auszuwählen, sie zu lehren und dann als feurige Verkündiger auszusenden. Er wählte nicht 12000, nicht 1200, ja nicht einmal 120, sondern nur 12.

2. Er wählte die Schwachen. Ihre Fähigkeiten beschränkten sich größtenteils aufs Fischen. Keiner hatte in der elitären Welt Einfluss, keiner war wohlhabend. Eine ziemlich verwilderte Ansammlung von Seelen, wenn man einen kulturellen Maßstab anlegt, die nicht einmal den Durchschnitt der damaligen Gesellschaft darstellten.

3. Er wählte sogar selbst seinen Verräter, obwohl er das wusste. Trotzdem wählte er ihn ganz bewusst. Warum bleibt ein Geheimnis.

4. Er befiehlt ihnen auch noch, als arme Männer auszuziehen (Lukas 6,24). Seine Botschaft hatte nichts mit den Starken zu tun, nein, er wollte die Seelen der Menschen. Es hätte nichts gebracht, irgendeinen reichen, arroganten Schnösel ins Team einzubauen.

5. Er gab ihnen Waffen mit. Doch seine Revolution war nicht von Hass geprägt, sondern von Liebe, nicht von Gewalt, sondern von Freundlichkeit. Seine stärkste Waffe: Liebe. Die Leute waren völlig “erschossen”, als ihre Unhöflichkeit mit Freundlichkeit beantwortet wurde, sie wussten nicht, was sie denken, fühlen oder sagen sollten. Mit dieser Waffe schlägst du heute immer noch Jeden. Sie zahlten nicht mit gleicher Münze heim und entwaffneten damit den Feind.  Wenn du die andere Wange hinhälst, schlägt er dich darauf, aber du triffst ihn ins Herz. Das war und ist moralische Kühnheit.

6. Sie durften nichts fordern, nur geben. Währrend heutige Revolutionen Pflichten einfordern, suchten die ersten Christen nur die Gelegenheit, um etwas zu geben. Sie fragten nicht: “Was bekomme ich dafür?” sondern: “Wie kann ich immer mehr geben?” Total verrückt.

7. Jesus forderte nicht nur, Freunde und Verwandte zu lieben. Das kann jeder, auch Mörder und Verbrecher. Ein echter Revolutionär konnte sogar die Undankbaren, die Ungeliebten lieben und denen Gutes tun, die es nicht verdienen, dass man ihenen Gutes tut.

8. Er veränderte seine Jünger und machte sie glaubwürdig. Glaubwürdigkeit stand bei ihm an erster Stelle. Er wollte, dass wenn die Menschen ihm nicht zuhören, sie wenigstens die veränderten Menschen um sich herum sehen, ihn wahrnehmen. Er war so glaubhaft, dass sie ihr Leben für ihn ließen. Das taten in den zwei Jahrtausenden danach Millionen von Menschen ihnen gleich. Sie ließen ihr Leben für einen Zimmermann aus Nazareth.

Und schlussendlich: Er starb für seine Botschaft, er litt am Kreuz, er wollte die Welt nicht nur verändern, er setzte sogar sein Siegel darunter: Er stand auf. Diese Tatsache wurde von mehreren Menschen nach seinem Tod bezeugt. Er versiegelte seine Revolution der Herzen durch sein leeres Grab. Er unterschrieb seine Ambitionen durch vergossenes Blut und durch seinen Schweiß. Seine Striemen und durchbohrten Hände zeugen von Wahrheit. Denn Wahrheit ist dort, wo Wort und Tat eins werden. Dies war die einzige Revolution, die die Menschheit, und wirklich die ganze Menschheit ändern konnte, auch bis heute. Welche Revolution ist dem gleich zu setzen? Das kann keiner besser ausdrücken, als der General himself, Napoleon:

,,Ich habe mit all meinen Armeen und Generälen nicht ein Vierteljahrhundert lang auch nur einen Kontinent mir unterwerfen können. Und dieser Jesus siegt ohne Waffengewalt über die Jahrtausende, über die Völker und Kulturen.“

Noch Fragen? Stell sie am besten gleich ihm. Jeder, der diesen Gott sucht, wird ihn finden!

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