Psychologische Studie: Jugend zwischen Himmel und Hölle

Focus Online berichtet über eine Studie des Marktforschungs-Instituts Rheingold, in der Jugendliche über ihre seelischen Befindlichkeiten befragt wurden. Institutsmitarbeiter Stephan Grünewald fasst die Ergebnisse zusammen:
"Jugendliche wissen nicht mehr, wofür sie gebraucht werden, wofür sie kämpfen und wogegen sie rebellieren können. Ihr Weltbild schwankt zwischen Himmel und Hölle.
Einerseits haben sie das Gefühl, alles zu haben. Andererseits fühlen sie sich einsam, komplett auf sich gestellt und ohnmächtig. Dieses ständige Kippen der Bilder vom Paradiesischen ins Abgründige ist für die Jugendlichen sehr schwierig."

Man kann die innere Zerrissenheit der Jugendlichen auf vielerlei Weise beschreiben. Und ebenso zahlreich wie die Probleme sind auch die Lösungsstrategien der Heranwachsenden. Manche stürtzen sich in exzessive Partys und komasaufen sich ins Krankenhaus, andere führen stundenlange Handytelefonate, die nächsten lenken sich durch essen ab, wieder andere sitzen nachmittageweise vor der Mattscheibe.

All diese Beschäftigungen täuschen die Jungen und Mädchen darüber hinweg, dass tief in Ihnen ihre Seele nach Erfüllung und Liebe schreit. Auf den ständigen Partys ist man zwar lange mit Gleichaltrigen zusammen - man redet miteinander, man lacht zusammen, man macht rum - aber je öfter sich die Smalltalk-Prozedur wiederholt und je öfter man von der Oberflächlichkeit der Beziehungen enttäuscht wird, desto klarer wird dem Jugendlichen, dass ihn eigentlich keine von diesen Gestalten dort richtig versteht. Keiner kann seine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte nachvollziehen. Tragischerweise darf er diese nicht einmal aussprechen, weil er in seiner schützenden Maske gefangenen ist, die seine Schwachheit und Verletzlichkeit verdeckt hält. Manchmal in besonders ehrlichen Momenten fragt er oder sie sich deshalb verzweifelt: "Warum muss man hier diese Rolle spielen? Warum darf man nicht einfach ehrlich sein?".

So kommt es, dass man mehr Zeit denn je miteinander verbringt, sich aber trotzdem gar nicht richtig kennt.
Hast du einen Menschen, der dich wirklich kennt? Der dein Innerstes versteht? Der von deinen Ängsten weiß? Der dich nachvollziehen kann? Der deine verborgenen Gefühlsregungen mit dir teilt? Der dich wegen deiner enttäuschten Hoffnung auf Liebe tröstet?
Insgeheim wünscht sich jeder so einen Menschen. Mädchen sprechen es offener aus in ihrem Traum von der großen Liebe. Jungen wollen das gleiche, haben aber größere Angst, es zuzugeben. Denn solch eine Selbstoffenbarung wird umgehend bestraft. Wenn einer seine Schutzmauer fallen lässt, nutzen es die anderen aus, um ihre eigene Maske durch die Schwachheit des anderen zu stärken.

Auf der Suche nach diesem Menschen, diesem Seelenverwandten lässt man sich auf die Liebe zu anderen Menschen ein. Die einen konzentrieren sich auf eine bestimmte Person, andere probieren mehrere durch, jedoch immer mit dem selben Ergebnis: Über kurz oder lang wird der Traum von der wahren Liebe enttäuscht und man geht etwas vorsichtiger an den nächsten Menschen heran. Letztenendes steht die Kapitulation: Ich kann suchen und suchen, aber diese Person finde ich einfach nicht. Muss ich wirklich mit meiner Sehnsucht allein bleiben?
In dieser Situation kann man dir nur eines wünschen: Nämlich, dass du Jesus Christus, deinen Schöpfer kennen lernst. Du kannst dich entweder von einer irrigen Hoffnung zur weiteren Suche treiben lassen und leider zwangsläufig wieder enttäuscht werden, oder du kapitulierst vor Gott. Das Loch in deinem Herzen kann nur der stopfen, der dich gemacht hat und dich damit besser kennt als jeder andere. Du kannst jederzeit und überall mit ihm reden, denn er bietet dir an: Rufe mich an in der Not; ich will dich retten, und du wirst mich preisen! (Psalm 50,15)
Du kannst ihm deine Probleme erzählen. Du kannst ihm sagen, was dich bedrückt. Jesus ist der Freund, der dich wirklich kennt. Der dein Innerstes versteht. Der von deinen Ängsten weiß. Der dich nachvollziehen kann. Der deine verborgenen Gefühlsregungen mit dir teilt. Der dich wegen deiner enttäuschten Hoffnung auf Liebe tröstet. Er sagt: Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Matthäus 11,28-30)
Bei ihm musst du keine Maske aufziehen, er sieht sowieso alle deine Gedanken.
Sag ihm auch, was du falsch gemacht hast und geb alles zu, damit nichts zwischen euch steht. Denn er ist wegen deiner Schuld und deinen Versäumnissen am Kreuz für dich gestorben: Der Sohn des Menschen ist nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. (Matthäus 20,28)



Quelle:
www.focus.de/wissen/bildung/psychologie_aid_53717.html