Die Debatte ist so neu nicht: Nachdem UNICEF das Elend der Kinder in Grossbritannien beklagt hatte, brachte Oppositionsführer David Cameron die Sache schon im April 2007 auf den Punkt: „Wir haben zu viele Kinder, die sich als Erwachsene aufführen, und zu viele Erwachsene, die sich wie Kinder verhalten." Vor Delegierten seiner konservativen Partei sprach Cameron unverblümt von einer „broken society": „Wenn wir unsere zerbrochene Gesellschaft wieder aufbauen wollen, müssen wir ein rechtes Fundament legen. Es ist - oder sollte sein - die Fürsorge für Kinder durch den Mann und die Frau, die sie in die Welt gebracht haben." Dabei zollte Cameron den alleinerziehenden Müttern und Vätern Tribut - sie hätten den „härtesten Job der Welt". Welche Rolle die (Rettung der) Familie im kommenden britischen Wahlkampf spielen wird, bleibt abzuwarten.jesus.ch


