Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) behauptet: „Niemand müsste hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe“.

Mit Hartz IV habe „jeder das, was er zum Leben braucht“.„Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut“, sagte der CDU-Politiker. „Wir haben eines der besten Sozialsysteme der Welt.“ Die gesetzliche Grundsicherung werde genau bemessen und regelmäßig angepasst. „Mehr wäre immer besser“, räumte Spahn ein. „Aber wir dürfen nicht vergessen, dass andere über ihre Steuern diese Leistungen bezahlen.“ (merkur.de)

Die Tafeln wurden ursprünglich (Anfang der 90er) gegründet, um noch einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung zu bewahren und sie einem sinnvollen Zweck zuzuführen, nämlich den Obdachlosen damit zu helfen. Es war eine private Initiative, keine staatliche. Nach und nach wurden die Tafeln, wie bekannt, von immer mehr Bedürftigen frequentiert. Laut Spahn bedeutet Hartz IV keine Armut. Was denn sonst. Reichtum und Mittelstand etwa? Dank einer misslungenen Politik wird die Schere einer „Ungerechtigkeit“ in Deutschland immer größer. Hr. Spahn es sind doch nicht die Nahrungsmittel, weshalb „Arme“ an der Tafel stehen, es sind die Nebenkosten – Strom – Zuzahlungen im Gesundheitswesen – Mieten – Versicherungen – Löhne/Gehälter, die allem spotten………… für die wir Deutsche zur Kasse gebeten werden. Wie sagte Dieter Nuhr so treffend: „Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach mal die Fresse halten.“ Weiter beten für das neue Gruselkabinett und für die Bedürftigen unseres Landes.

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