Leserbrief
von: franz
19. Dezember 2015

Hallo,es ist mittels google ein leichtes die bibel nach sadistischen, grausamen und obszönen,ausagen zu durchsuchen.man kann diese anhand einer vohandenen bibel auf übereistimmung prüfen,- es stimmt immer.da werden von einem, als liebenden gott bezeichneten Wesen befehle erteilt, wie zb. ein liebespaar mit einem speer zudurchbohren, die kinder anderer völker am felsen zu zerschmettern, ihre frauen gegen deren willen zu rauben, den eigenen vater mit wein zu betäuben, um sich von ihm ein kind zeugen zu lassen. man könnte die liste beinahe endlos fortsetzen. wie geht ihr mit sowas um? ihr wißt doch auch, daß es milliarden galaxien gibt, unsere erde nur ein staubkorn ist.wie können gebildete menschen hinter dem werk bibel gott vermuten. glaube ist gefährlich man kann damit den gesunden meschenverstand außer kaft setzen, einen beipass an der vernunft vorbei legen, es ist eben glauben. es ist doch legitim ein buch solchen anspruchs auf unstimmigkeiten abzutasten.
wer einmal lügt dem glaubt man nicht und wenn er auch manchmal die wahrheit spricht.

Antwort von ali

Ich habe für dich auch einen Google-Vorschlag: Für die «Geo»-Ausgabe vom April 2012, stellt Chefredaktor Peter-Matthias Gaede zunächst im Editorial klar: «Die grössten Verbrechen des 20. Jahrhunderts waren Verbrechen religionsverachtender Regime, waren Verbrechen von säkularen Massenmordsystemen mit den weltlichen Despoten Hitler und Stalin, Mao und Pol Pot an der Spitze.» So sehr auch allen Konflikten der Gegenwart ökonomische, politische, ethnologische, demografische Hauptursachen zugrunde liegen: Wo hirnlose Religion dazukommt, heizt sie Konflikte an und verlängert sie. Niemand, sicher auch du wird ernsthaft in Erwägung ziehen wollen, dass Jesus zur Waffe gegriffen hätte, egal bei welchem Konflikt. Das ist der Unterschied zwischen brutaler Religion und der Botschaft des Neuen Testaments in der Bibel. Vertreter des Atheismus berufen sich immer wieder auf die Gewalttexte der Bibel als Beleg für die Richtigkeit ihres atheistischen Weltbildes und ihrer ablehnenden Haltung Gott gegenüber. Gott sei ein «rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, (...) grössenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann. Ja, aus dem Zusammenhang gerissene Gewalttexte sind für viele regelrechte Stolpersteine. Man stolpert darüber oder benutzt sie für seinen Unglauben.
Um biblische diese Bibel-Gewalttexte richtig verstehen zu können, muss zunächst gefragt werden, um welche Form von Gewalt es sich in einer Bibelstelle handelt. Dabei muss unterschieden werden:
1.) Gewalt, die beschrieben und verurteilt wird (z. B. 1. Mose 4,1 ff.).
2.) Gewalt, die in der mosaischen Strafgesetzgebung angeordnet wird
(z. B. 3. Mose 24,17).
3.) Gewalt in Angriffskriegen gegen Israel (z. B. 2. Kön. 24–25).
4.) Gewalt in den von Gott verordneten «Kriegen des Herrn» (z. B. 5. Mose 20,16–18).
5.) Gewalt, die von Gott angeordnet oder ausgeübt wird, um Sünde zu strafen oder zu sühnen (z. B. 1. Mose 19; Apg. 2,23; Off. 16,1).
6.) Gewalt, die sich einer einfachen Zuordnung entzieht (Richt. 11,30 ff.; Ps. 137,9). Wer ist schon bereit dazu, der Bibel da richtig zu begegnen?