Leserbrief
von: T.
6. April

Ich habe schon als kleines Kind Pornos gesehen, die mein Vater im Wohnzimmer auf VHS-Kassette herumliegen ließ. Als kleiner Junge wurde ich mit öffentlicher Nacktheit und Sex in der Familie konfrontiert. Die Folge war, dass bereits vor der 1. Kommunion mit mit Mädchen "Doktor" spielte. Danach begann ich im Alter von 17 Jahren Pornos in der Videothek auszuleihen. Anfang 20 war ich bereits in Swingerclubs und Bordellen präsent und spielte auch einmal in einem Porno mit. Gleichzeitig nahm ich Drogen, Alkohol, Tabak und auch eine Glücksspielsucht (Automatenspielsucht) folgte später. Während dieser Zeit brach eine Schizophrenie aus, die ich bis heute habe. Im Alter von 33 Jahren habe ich mich bekehrt. Ich konnte alle anderen Süchte bis auf Porno und Alkohol ablegen. Mehr geht nicht. Ich habe über 10 Jahre um eine Frau gebetet. Fast 15 Jahre um Heilung von der Schizophrenie. Heute geht es mir besser, obwohl diese Gebete nicht erhört wurden. Die Sehnsucht nach der Liebe einer Frau ist geblieben, auch wenn sie sich nie erfüllen wird.
Was will ich damit sagen? Angefangen hat alles mit der sexuellen Entartung, weil es mein Umfeld vermied, mich davor zu schützen! Natürlich waren noch andere Faktoren und auch eigene Schuld mit im Spiel, aber durch die sexuelle Freizügigkeit wurde ein Kreislauf in Gang gesetzt, der im totalen Elend endete. Wenn eine Schranke fällt, dann fallen meist die anderen auch noch! Ich kann die Eltern und Jugendlichen von heute nur noch warnen. Um Himmels Willen: Hütet Euch vor der Unzucht!!!
1Kor 6,18 Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch [sonst] begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.

Antwort von ali

Dramatische Lebensgeschichte.