
Wer kennt ihn nicht, den alten Mann,
der viel verspricht und gar nichts kann.
Der Märchenonkel auf der Wolke,
der doch nur das Beste wollte.
„Und wenn’s ihn wirklich gibt,“ fragst Du,
„wieso lässt er das Leid bloß zu!“
Wen interessiert’s – du bist zufrieden
mit deinem feinen Erdenleben
und Deinem „Null-Acht-Fünfzehn-Glauben“
von Gott, der Welt und willst behaupten,
dass dies das Maß der Dinge wär’.
Denn „Spiegel-Leser wissen mehr“!
Wer einfach blind nur übernimmt,
was ihm die Mehrheit präsentiert,
der fühlt bestimmt sich sehr geehrt,
wenn er als Affe tituliert
und weiter sein’ Primatengeist
mit primitiver Info speist!
Zurück zu Gott: Das, was Du weißt
von Ihm, ist nichts, als blanker Hohn!
Er ist weit mehr, als Illusion.
Er ist der Herr, kein alter Greis.
Und dafür braucht es kein’ Beweis.
Denn wenn der Herr beweisbar wär’,
dann wär’s kein freier Wille mehr,
der Dir ermöglicht, jetzt und hier
Dein Ja zu Ihm zu sagen -
oder weiterhin den Sinn
des Lebens zu begraben!







