Die Wahrheit: Alle lügen!

Die Menschen lügen. Alle. - Eine Erkenntnis, die uns seit einiger Zeit als neurologische bzw. psychologische Neuigkeit verkauft werden soll. Wissenschaftler, so berichten die Zeitungen und Magazine, wollen herausgefunden haben, dass jeder Mensch etwa 200 Mal am Tag lügt.

Doch für diese umwerfende Einsicht brauchen wir keine Untersuchungen - wir brauchen nur dem Wort Gottes glauben. Denn da steht schon seit über 2500 Jahren schwarz auf weiß: "Ich sprach in meiner Bestürzung: "Alle Menschen sind Lügner!" Psalm 116,11

Warum lügt der Mensch? Oft versucht man durch eine Unwahrheit eine unangenehme Situation zu umgehen oder sich einen Vorteil zu verschaffen. Jemand sagte einmal, die Steuererklärung hätte mehr Menschen zu Lügnern gemacht, als der Teufel. Man ist auf den eigenen Nutzen bedacht - "Ein bisschen weniger Steuern zahlen, wär nicht schlecht!" - und ist dann schnell bereit, die Wahrheit für den Profit zu verkaufen.

Die häufigsten Lügen aber sind die, welche das eigene Versagen oder die persönliche Schuld verdecken sollen. Viele Männer lügen ihren Frauen ins Gesicht, wenn sie bei einer Prostituierten waren: "Ich hab´ wieder Überstunden schieben müssen!"

Ist das denn schlimm? Ja, denn jede Lüge ist eine Sünde. In den Zehn Geboten wird die Lüge verboten. Aus gutem Grund: Wir sollen nicht allein die Wahrheit reden, weil Gott die Wahrheit ist, und wir Ihm ähnlich sein sollen - die Lüge ist auch eine zerstörerische Waffe, die unser Leben und unsere Beziehungen gefährdet. Anton Tschechow sagte das so: "Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele."

Eine Schwindelei wächst auch meist zu einem großen Problem heran, anstatt es zu lösen. Martin Luther beschrieb dieses Phänomen so: "Die Lüge ist wie ein Schneeball, je länger man sie wälzt, desto größer wird sie." Was sind die Folgen, wenn man flunkert? Der Volksmund kennt das prägnante Sprichwort: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er stets die Wahrheit spricht." Lügner sind unbeliebt, man begegnet ihnen voreingenommen. Das hindert offene und tiefere Beziehungen.

Aber es hat nicht nur zwischenmenschliche Nachteile, auch unsere Beziehung zu Gott ist gestört, wenn wir gelogen haben. Um einer Gesetzesübertretung schuldig zu werden, müssen wir nicht alle zehn Gebote brechen - es reicht eins; so wie der Autofahrer, der eine Strafe wegen Geschwindigkeitsübertretung bekommt: Es nützt ihm nichts, dem Polizisten zu beteuern, er habe sich sonst an alle Verkehrsregeln gehalten. Sünde trennt uns von Gott. Das Lügen macht da keine Ausnahme. Gott wird auch keine "Notlügen" akzeptieren - alle Lügner sind schuldig. Gott sei dank gibt es einen Weg, wie Gott uns unsere Sünden vergeben kann: Jesus Christus! Er kennt jede deiner Lügen, will aber nicht dein Richter sein - sondern dein Retter. Jesus starb für alle unsere Schuld am Kreuz. Er hat dafür bezahlt und kann deswegen jedem, der zu Ihm kommt, vergeben. Also, entscheide dich heute! Gegen die Lüge, für die Wahrheit Gottes!