Mit Handy in den Himmel?

 

„Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.“ Matthäus 16,25

Immer mehr Amerikaner lassen sich Berichten zu Folge mit ihrem Handy bestatten. Das erinnert doch in auffälliger Weise an die Praktiken im alten Ägypten oder anderswo, als man allerlei wertvolle Gegenstädne in die Gräber mitgab.

Der Mensch hat sich das Jenseits oft als eine Weiterführung des Lebens hier im Diesseits vorgestellt. Als eine Art höhere Dimension unseres Lebens auf der Erde.

Grabbeigaben drücken aus, woran man sich so sehr klammert, dass man es auch im nächsten Leben haben möchte. Zum Beispiel (wie in manchen alten Kulturen) Gold, Waffen oder Mobiltelefone.

In unserer Konsumgesellschaft sind unsere Produkte oft Alles. Nach einiger Zeit geht der Wert verloren und es wird nach mehr und mehr gegiert. Einige Menschen definieren sich anscheinend so sehr darüber, dass sie dieses Spiel auch im Jenseits weiterführen möchten.

Doch schon das Leben hier kann anders aussehen. Als Christ glaube ich an ein Leben vor dem Tod. Materielle Dinge allein können nicht glücklich machen. Die Bibel berichtet, dass Gott uns für sich geschaffen hat. Der Sinn und Zweck unseres Daseins ist eine Beziehung mit ihm. Alles andere kann unseren Durst nach Leben und Liebe nur für eine kurze Zeit stillen. Jesus fordert uns heraus, ihm nachzufolgen und dadurch wahres Leben zu finden. Dazu gehört auch die Zuversicht, nach dem Tod die Ewigkeit mit ihm zu verbringen.

Kommentare

  1. ali

    das ist ntürlich ein horrorgedanke. Aber wer kann in seinem art dämmerzustand oder koma noch sein nokia bedienen?
    mir wäre es lieber, wenn der strebende so wie der schächer am kreuz noch beim herrn und retter jesus um die rettung seiner seele anrufen würde. psalm 50/15

  2. Skid

    Also mein erster Gedanke…

    …war, dass es wohl eher auf die Angst zurückgeht, lebendig begraben zu werden. Eine Angst, die ich völlig nachvollziehen kann und aus diesem Grund mir vorstellen könnte, auch ein Handy mit ins Grab zu nehmen. Auf die Motive kommt es an und nicht auf das was vor Augen ist… VG Dirk

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