Technoknaller „3 Tage wach“ für oder gegen Drogen?

Seit einigen Wochen verursacht das Technovideo „3 Tage wach“ vom Münchner DJ Lützenkirchen ziemlich viel Wind im youtube-Dschungel. Der Musikproduzent aus der bayerischen Landeshauptstadt hatte eigentlich eine Spaßnummer im Sinn, doch nun entwickelt sich der Track zum Undergroundknaller von München bis nach Berlin.
Jeder Partygänger weiß allerdings: Drei Tage wach – das geht nicht ohne die nötigen Chemikalien, sprich Drogen. Das Lied handelt von einem klassischen extrem-feier-Wochenende… von einem Club zum nächsten, dann ab zur Afteraua und am Abend wieder tanzen gehen.
Der geniale Text sei dem DJ spontan gekommen, er habe auch nur etwa eine Stunde daran schreiben müssen. Er enthält sprachliche Perlen à la: „Pille, Palle, alle pralle, Druff Druff Druff Druff, 3 Tage Wach – Spieglein an der Wand, wer ist 3 Tage wach? Du und deine Oma, ihr seid 3 Tage Wach“. Im animierten Video wird LSD, Kokain und Haschisch konsumiert.
Kritiker erkennen in dem Stück drogenverherrlichende Tendenzen, andere meinen, es sei die absolute Warnung vor einem Absturz. Man weiß nicht so recht, worauf Lützenkirchen hinaus will, er selbst allerdings sagt, das Video ist nur ein Spiegel, der die Partyrealität zeigt. Die Partypeople nennen das „feiern“, aber es ist eher eine dreitägige Flucht vor dem eigenen Leben.
Drogen und laute Musik, damit kann man wunderbar den Alltag mit all seinen Problemen und Kämpfen ausblenden. Mit Gott ist so etwas nicht mehr nötig: Er gibt dir Kraft, dein Leben zu leben, Probleme anzugehen, Spannungen auszuhalten – aber alles durch und mit IHM.
Jemand behauptete einmal: „Jeder Tag ist gleich lang, jedoch unterschiedlich breit.“, ein Christ allerdings kann sagen: „Gott gibt meinem Leben Tiefe, mein Leben hat Sinn!“

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