Montag, 31. Mai 2010Umweltschutz und die Bibel
Umweltschutz bezeichnet den Schutz der "Umwelt" (die den Menschen umgebende Welt) vor ihrer Schädigung und Zerstörung. Besser als diese anthropozentrische Bezeichnung wäre der Begriff "Schöpfungsverantwortung" (Verantwortung für die von Gott geschaffene Welt). Der Gebräuchlichkeit wegen behalten wir aber hier den Begriff Umweltschutz bei. Dass Umweltschutz notwendig ist, wird heute niemand mehr ernsthaft bestreiten. In welche Richtung soll aber der Umweltschutz gehen? In welchem Ausmaß kann und soll Umweltschutz praktiziert wer den? Noch deutlicher: Wie radikal können und sollen Maßnahmen zur Behebung der Umweltkrise sein? Vor allem darüber wird heute diskutiert.
In dieser Diskussion kann man vier Hauptpositionen, vier "Antworten" aus weltlicher Sicht unterscheiden: a) Die "Fortschritts-Antwort" sagt: Die Umweltverschmutzung ist der Preis für den Fortschritt. Sie ist unvermeidbar, weil der Fortschritt unvermeidbar und notwendig ist. Der Fortschritt fordert Opfer. Solange aber der Nutzen durch den Fortschritt größer ist als der Schaden, können und wollen wir auf den Fortschritt nicht verzichten und nehmen die Umweltverschmutzung in Kauf. b) Die "Reparatur-Antwort" sagt: Die kaputte Umwelt kann repariert werden. Umweltverschmutzung ist durch Umwelttechnologie zu bekämpfen. Mit anderen Worten: Die Industrie, die uns die Suppe der Umweltverschmutzung eingebrockt hat, löffelt sie auch wieder aus, indem sie Kläranlagen, Filteranlagen usw. baut und sich dadurch sogar neue, gewinnbringende Wirtschaftsbereiche erschließt. Im wesentlichen aber kann die Industrie und kann der einzelne weitermachen wie bisher. c) Die "alternative Antwort" sagt: Alles muss anders werden. Wir müssen neue, nicht verschmutzende Techniken erfinden und überhaupt weniger Technik gebrauchen. Wir müssen den Rohstoffverbrauch eindämmen und umsteigen auf unerschöpfliche, erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasser und Wind. Wir müssen ein neues, positives Verhältnis zur Natur gewinnen und ihre ökologischen Kreisläufe beachten. Im Konfliktfall kommt Ökologie vor Ökonomie. d) Die "marxistische Antwort" sagt: Umweltverschmutzung ist eine Krankheitserscheinung des Kapitalismus und nicht der Technik. Dass Menschen Menschen ausbeuten, ist das wahre Problem. Wird der Kapitalismus abgeschafft, dann wird die Ausbeutung – auch die Ausbeutung der Umwelt – aufgehoben. (Die Realität in sozialistischen Staaten sah und sieht jedoch ganz anders aus; Kommunismus). Beurteilung: Was sagt die Bibel über den Umweltschutz? Sehr wenig und sehr viel. Sehr wenig, insofern sie keine konkreten Aussagen zu etlichen Problemen macht, die uns heute auf den Nägeln brennen, z. B. zu den Fragen "Atomkraftwerke – ja oder nein?", "Chemische Schädlingsbekämpfung – ja oder nein?" usw. Sehr viel, indem sie in grundsätzlicher Weise Aussagen nicht nur über das Verhältnis zwischen Gott und Mensch, sondern z. B. auch über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur (biblisch: Schöpfung) macht. Und von diesen grundsätzlichen Aussagen her sind dann auch Rückschlüsse zur Lösung konkreter Probleme möglich und notwendig. Vier dieser grundsätzlichen Aussagen (sie entsprechen Abschnitten in der biblischen Heilsgeschichte) sollen uns im folgenden beschäftigen: a) Gott erschafft die Welt: Gott allein – der lebendige, persönliche, eine und unendliche Gott der Bibel – ist der Schöpfer der Welt Schon diese Aussage ist ungeheuer wichtig. Denn damit sind alle anderen Vorstellungen über die Entstehung der Welt abgelehnt – Vorstellungen, die den Wert der Welt oder die Bedeutung ihres Schöpfers herabsetzen und einen verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung unmöglich machen würden. Es sind dies insbesondere: der Materialismus, der nur die sichtbare, diesseitige, raumzeitliche Wirklichkeit einer Materie kennt, die sich in einem letztlich unerklärlichen Prozess fortlaufend selbst hervorbringt; und auch der damit verwandte Evolutionismus, der die Entstehung der Lebewesen auf die Prinzipien Mutation und Selektion und damit auf eine Kette von Zufällen zurückführt. Wer diese Weltanschauungen vertritt, wird der Welt höchstens einen Selbstzweck, aber keinen weitergehenden Sinn zuerkennen. Er wird sich mit der notwendigen Rücksichtnahme schwer tun, da er sich ja nicht vor Gott verantworten zu müssen meint. Abgelehnt ist auch das andere, genauso unbiblische Extrem: der Pantheismus, der die ganze Welt als Ausfluss der Gottheit ansieht und danach strebt, Gott im Geschöpflichen zu finden und zu verehren. Gewiss besitzt der Pantheist eine sehr innige Beziehung zu allen Geschöpfen. Er behandelt sie mit Hochachtung und Ehrfurcht (vgl. das ethische Prinzip "Ehrfurcht vor dem Leben" von Albert Schweitzer; Konsequente Eschatologie). Sein Irrtum liegt aber darin, dass er in den Geschöpfen Gott zu sehen meint, dass er den Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf aufhebt oder relativiert. So erkennt er weder Schöpfer noch Geschöpf, wie sie wirklich sind, sondern verwechselt beide in unzulässiger Weise. So verfallt er der Illusion, Heil aus der Natur erringen zu können, statt im alleinigen Vertrauen auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Die Bibel betont durchgehend den Unterschied zwischen Schöpfer und Geschöpf, etwa in der Erschaffung des Menschen als Gottes Abbild und Gegenüber (1. Mose 1, 27; 2, 18), in der Kontrastierung der Souveränität Gottes und der Gefallenheit der Schöpfung (Römer 8 u. ö.), im Verbot der pantheistisch-heidnischen Götzen- und Bilderverehrung (2. Mose 20, 4 f. u. ö.), an allen Stellen, die von der Sünde und Erlösungsbedürftigkeit des Menschen und der ganzen Schöpfung handeln. Gott ist zwar der unendliche, aber zugleich der eine, lebendige und persönliche Gott (5. Mose 6, 4; Jes 57, 15; Mt 6,9 ff.; Joh 14; 1.Tim 6,16 u.ö.). b) Der Mensch verwaltet die Welt: Schon in 1. Mose 2, 15 heißt es: "Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte." "Bebauen und bewahren" heißt nicht "zerstören", sondern "schonend als Lebensraum erschließen" - und dieser Auftrag bezieht sich auf die ganze Erde. Diese Erschließung muss immer in der Verantwortung vor Gott geschehen, nicht in der selbstherrlichen Tyrannei des Menschen über die übrige Schöpfung. Denn die Erde gehört Gott (3. Mose 25, 23); der Mensch ist lediglich Verwalter (vgl. Ps. 8, 5 ff.). In diesem Sinn ist auch das "Untertanmachen" der Erde und das "Herrschen" über die Mitgeschöpfe des Menschen zu verstehen (1. Mose 1, 26.28). Der Mensch ist zum gerechten und liebenden Herrscher über die Erde bestimmt und soll damit Abbild der Gerechtigkeit und Liebe Gottes sein. Er hat keinen Zerstörungs-, sondern einen Verwaltungs- und Erhaltungsauftrag. Auch wurde in der Bibel der Tierschutz nicht vergessen, wie manchmal behauptet wird. Man lese nur einmal 5. Mose 22, 1-10; 25, 4; Jes 11,6ff.; Röm 8,16ff. u. a. Allerdings ist in der Bibel nirgends die Rede von einem "mystischen Einheitsgefühl" zwischen Menschen und Tieren oder gar zwischen allem Lebendigen, wie dies in esoterischen und alternativen Kreisen leider häufig geschieht. c) Die Sünde verunstaltet die Welt: Die von Gott gut geschaffene und dem Menschen zur Verwaltung überantwortete Schöpfung ist in den Sündenfall des Menschen mit hineingerissen worden (1. Mose 3 u. ö.). Der Mensch hat sich von Gott, seinem Schöpfer, losgesagt und sein Verwaltungsrecht über die Schöpfung missbraucht. Ausbeutung, Leid und Tod sind an die Stelle von Pflege und Bewahrung getreten. Die ganze Welt wurde Machtbereich des Bösen, Machtbereich Satans, des "Fürsten dieser Welt" (Mt 4,8f.; Joh 12,31; 2. Kor 4,4; Eph 2,2; 6,11f. u. ö.). Wer Umweltkrise, Kriegsgefahr, Hungersnöte, Katastrophen usw. einmal unter diesem Blickwinkel betrachtet, erschrickt. Er erkennt plötzlich hinter all diesen Bedrohungen eine viel schlimmere, viel furchteinflößendere Bedrohung: das Wirken Satans und das Verstricktsein des Menschen in die >Sünde. "Aus dem Herzen kommen die bösen Gedanken" (Mt 15, 19). "Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe" (1. Petr 5,8). Unfähig zum wirklich Guten (Mt 19,17) und bedroht ist der Mensch. Wie soll dann aber noch Rettung möglich sein? d) Christus verwandelt die Welt: Die Macht Satans und der menschlichen Sünde ist so groß, dass sie kein Mensch aus eigener Kraft überwinden kann. Deshalb hat Gott in seiner unbegreiflichen Weisheit und Güte einen anderen Weg gewählt: "So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben" (Joh 3,16). Jesus Christus, Gottes Sohn, ist stellvertretend für uns am Kreuz gestorben. Er hat als Unschuldiger für unsere Schuld gebüßt (2. Kor 5,21). Dadurch hat er uns – aus Gnade – von der Macht der Sünde, des Todes und des Teufels befreit und die zerrissene Gemeinschaft mit Gott wiederhergestellt. Er hat uns mit Gott versöhnt. Durch seine Auferweckung von den Toten hat ihn Gott als seinen Sohn und als "Lebensfürst" bestätigt. Jetzt gilt: "Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, ein Neues ist geworden. [...] Gott versöhnte in Christus die Welt mit sich selbst" (2. Kor. 5, 17.19). Das heißt aber: Christus verwandelt die Welt durch die Christen. Somit gilt: Allein der glaubende Christ ist wirklich mit Gott versöhnt. Diese erfahrene Versöhnung wirkt sich auf vielfältige Weise verwandelnd und heilend auf ihn und auf seine Umgebung aus. Aus der Versöhnung mit Gott folgt: die Versöhnung des Menschen mit sich selbst (in Form der Überwindung seiner inneren Zerrissenheit, seines Hin- und Hergerissenseins zwischen Gott und Satan); die Versöhnung mit den Mitmenschen; die Versöhnung mit der übrigen Schöpfung. Wie verhält sich ein wirklicher Christ gegenüber der Schöpfung ? 1. Weil er Gott liebt, wird er auch die Schöpfung lieben: die Tiere, die Pflanzen, die Flüsse, die Seen – alles, was Gott geschaffen hat. Er wird die Schöpfung lieben um Gottes willen und um ihrer selbst willen, nicht um seines eigenen Vorteils oder seiner eigenen Gesundheit willen. Er wird freilich auch erkennen, dass er auf die Erhaltung der Schöpfung angewiesen ist, wenn er selbst überleben will. 2. Er wird die Schöpfung verwalten und nicht zerstören, so wie es der Menschheit ursprünglich von Gott aufgetragen war. Weil er sie nicht zerstören will, wird er so schonend wie möglich mit ihr umgehen. 3. Er wird Stimme für die "seufzende Kreatur" sein, die selbst nicht reden kann und die ... "wartet, dass Gottes Kinder offenbar werden" (Röm 8, 19). 4. Er wird einen einfachen Lebensstil praktizieren aus Rücksicht auf die knapp werdenden Schöpfungsgüter und die Not der Hungernden. Er wird so planen, dass er das hat, was er wirklich zum Leben braucht, aber seinen Überfluss an Notleidende abgibt. Ein Unternehmer wird so wirtschaften, dass er durch sinnvolle Investitionen Betrieb und Arbeitsplätze erhält, aber nicht durch maßloses Jagen nach Profit zum Diener des Mammons wird (Mt 6,19ff. u. ö.). 5. Er wird kein Anhänger eines ungezügelten wirtschaftlichen Wachstums sein, das die Schöpfung zerstört, die Vorräte aufzehrt und unseren Kindern einen geplünderten Planeten hinterlässt. 6. Er wird beispielhaft zu leben versuchen, in seinem eigenen Bereich mit einem verantwortlichen Leben beginnen und andere – auch Politiker - auf ihren Erhaltungs- und Verwaltungsauftrag gegenüber der Schöpfung hinweisen. 7. Bei alledem wird er wissen, dass er sich durch gute Werke (auch durch das gute Werk eines "einfachen Lebensstils") nicht den Himmel verdienen kann, sondern dass die guten Werke Früchte seines Glaubens sind. "Denn es gibt hier keinen Unterschied: Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist" (Römer 3, 23 f.). Lit.: L. Gassmann, Grün war die Hoffnung. Wer ist mächtiger Geld oder Obama?Der mächtigste Mann der Welt, Mr. Obama, das Volk der USA und letztlich die ganze Menschheit wird von BP in diesen schrecklcihen Wochen lächerlich gemacht. Das Kapital auch der Wallstreet führt uns vor und zeigt die gierige Macht des Geldes, dass ja bekanntlich unsere Welt regiert.Da sehen wir mal wieder wie die Machtverhältnisse global aus dem Ruder laufen. Da ist selbst ein amerikanischer Präsident ein armseliger Hanserl und seine wütenden Angriffe wirken wie das Motzen eines Kindes, dem man das Bonbon verweigert. Die abgehobene Arroganz der Multis lässt für weitere Katastrophen noch einiges erahnen. Planlos wird der Planet ausgebeutet, aber was kümmert's die Giganten. Was sagt Gott in seinem Wort dazu: Bibelstellen zum Thema: Der Auftrag Gottes: 1.Mo 1,28f; 1.Mo 2,15f; 2.Tim 4,4-5 Verfluchter Erdboden: 1.Mo 3,16ff; Hes 18,4; Offb 6,12ff Bosheit des Menschen: 1.Mo 6,5-12; Joh 16,8f; Röm 2,5-9; Offb 9,20f Welt in Wehen: Mt 24,7-12; 1.Thes 5,2-3 Umweltverschmutzung: 3.Mo 18,25-28; Mk 7, 18,23; Offb 8,7-12 Gestank zum Himmel: Jer 51,9; Offb 11,18; Offb 18,5 Vergänglichkeit: Mt 24,35; Röm 8,20ff; 1.Kor 7,29-31; 2.Petr 3,5ff; Offb 20,11 Neue Schöpfung: Mt 11,28-30; Apg 17,30f; 2.Kor 5,17; Eph 5,2; 2.Petr 3,13; Offb 21 Friedensaktivisten im MittelmeerMan sich zu Recht die Frage stellen, weshalb die Friedensaktivisten keine Kontrolle ihrer Schiffe zulassen wollten um sich auf eine etwaige, nicht ganz so friedliche Fracht kontrollieren zu lassen. Die Hamas befindet sich in einem Krieg, den sie Israel erklärt hat. Warum also sollte Israel die Schiffe dann nicht kontrollieren? Sehr naiv scheint das, wie sich auch wieder deutsche Gutmenschen vor den eiskalt kalkulierten Karren der Hamas und Dschihad, El Quaida etc. haben spannen lassen. Auch wenn der Sachverhalt noch nicht vollständig geklärt ist - wer "einfach mal so" drauflostuckert, um alle internationalen Regeln zu brechen, muss sich nicht wirklich wundern.Was werden Folgen sein? Samstag, 29. Mai 2010Dennis Hopper und der Keim der Selbstzerstörung.In einer seiner letzten Rollen spielte er den Tod persönlich. Jetzt ist Dennis Hopper selbst von ihm geholt worden. Der New-Hollywood-Star spielte in Filmen wie "Blue Velvet" reflektierte Monster. Hopper war der kühne Rebell, der den Keim der Selbstzerstörung in sich trug. (welt.de) Es gibt weder gute Menschen, noch einen Starhimmel. Es gibt nur Menschen, die sich bußfertig ohne Gegenleistung ihre Sünden vergeben lassen, oder solche, die dies nicht wollen. In Hollywood gibts natürlich fast ausschließlich die letztere Sorte. Ist es soweit, zählt nix anderes mehr, ob ich Michael Jackson oder Max Mustermann war, ist völlig egal, und das glt sogar schon hier in kürzester Zeit. Kaum jemand kennt die "Unvergessenen" der letzten Generation, das sind alles nur Kalendersprüche. Der letzte Sinn des Lebens ist nicht Entertainment, sondern die frohe Botschaft von Jesus .Hoffentlich war der „Easy Rider“ auf dem Weg zum Himmel Lena unser Star für Oslo.
Irgendwelche Casting-Shows haben aber auch wirklich gar nichts mit echter "Talentförderung" zu tun.Das ist alles nur Industriegemachtes. Die wirklichen Talente schlummern und wirken wo anders, viele haben nie die Chance, groß rauszukommen.Warum sollten sie auch? Für die Massen an den Bildschirmen gibt es die ganzen von den Medien gehypten "Castingshow-Marionetten".
Die wirklichen, von Gott begabten Talente komponieren ihre Musikstücke selbst, schreiben ihre eigenen Texte und performen das ganze dann auch überzeugend Live auf der Bühne (meistens nur vor einer Hand voll Zuschauern).Egal. Die "Casting-Stars" sind nur hübsch anzusehende und von der Musikindustrie sehr leicht zu steuernde Placebos, die von den Leuten im Hintergrund (Songschreiber,Texter, Choreographen, usw.) kontrolliert werden. Alles ist eben nur eine gemachte Show. Lüge auf der ganzen Linie. Die Lena ist in diesen schrecklichen Zug eingestiegen. Sie gewinnt viel Kohle und Ruhm, verliert jedoch ihre Ehrlichkeit und ihre Persönlichkeit. Der Musikindustrie paßt dass natürlich sehr gut in den Kram, die wollen sich nicht mehr mit kantigen und eigensinnigen Künstlern rumschlagen die auch noch die Tantiemen für die aufgeführten Stücke selbst kassieren. Ist doch viel besser, man läßt das Komponieren und Texten vollkommen abhängige Angestellt für ein paar Kröten im Monat tun... Von daher bin ich nicht sehr begeistern von diesen Song-Contesten. Wirkliche Talente sind eben gottgegeben und nicht menschengemacht. Donnerstag, 27. Mai 2010Thomas - Ein krasser Junkie kommt zu Jesus.
Ich wuchs zusammen mit meinem Bruder bei meiner Mutter auf, weil der Vater uns, als ich etwa 7 Jahre alt war, verlassen hatte. Ich spürte sehr früh ein tiefes Loch im meiner Seele und dies nicht erst seit dem Verschwinden meines Vaters. Er setzte uns allen schon vorher sehr stark zu. Er schlug die Mutter, meinen Bruder Pädi und mich ebenso. Doch viel tiefer verletzte mich: „ Du bist nicht mein Sohn, du bist bloß der deiner Mutter.“ Nicht weil das so gewesen ist, sondern weil mein Bruder seine Augenfarbe hatte, älter und stärker war. Er schaffte das so weit zu treiben, bis ich selber in meinem Bruder einen unbezwingbaren Gegner gesehen habe. Es startete ein Leben auf der ständigen Jagd zu genügen und Anerkennung zu bekommen. Mein lieber Bruder wusste davon nichts, und er ging wie ich heute weiß mit Schmerzen um wie ein Mann. ( steinernes Herzen ). Tragisch, weil ich ihn und seine Nähe immer suchte, und er sah mich immer nur als den kleinen Looser welcher nicht mit ihm und seinen Freunden mithalten konnte. In einer sehr schwierigen Zeit meiner Familie, in welcher mein Vater verschwand und meine Mutter zur Arbeit gehen musste, wurde ich auch noch sexuell missbraucht. Ich war für den Täter keine Gefahr, ich war ja sowieso schon völlig eingeschüchtert vom Vater und seinen Werken. Merkte denn deine Mutter nichts? lässt sich fragen. Nein, ich fing früh an sehr gut zu spielen. Mein liebstes Spiel: Alles im Griff. Bald fiel ich von einem Loch der Emotionen in das andere und zwar solang bis die Gefühle tot waren. Was braucht es bis ein Kind seine Gefühle aufgibt; Einen Vater, der keiner ist, einen Pädophilen, Kinderscherze, Spott in der Pubertät ( Pizza Gesicht), einen Lehrer, der so überfordert ist , dass er beginnt ein Kind psychisch zu foltern. Ein Kind welchem soooo vieles wiederfährt, sucht nach Hilfe. Ich dachte ich brauche einen Freund, Vater oder Seelsorger. Also wurde ich ein Diener in der Kirche und Ministrant. Wan immer möglich suchte ich die Gemeinschaft mit dem Messmer E. Egli,welchem ich schnell eine billige Arbeitskraft wurde. Er tröstete mich mit Schokolade und ab und zu mit etwas Messwein. Doch auch in dieser Welt ( scheinbar in Ordnung ) fielen schnell die Fassaden. Der damalige Pfarrer wurde der Kinderpornografie überführt. „ Vielleicht bin ich Schuld, daran dass immer alles schief geht?“ dachte ich immer häufiger. Es kahm auch die Zeit in welcher ich nicht mehr wusste, wer ich war oder sein wollte. Der völlige Verlust an Energie kam, als mein Vater bei einem Besuch (ca. alle 2-4 Wochen) bei ihm volltrunken auf mich schießen wollte. Nur der Geistesgegenwart meines Bruders verdankte ich mein weiteres Leben. Er versteckte die einzigen Patronen, die der Vater hatte. Auch unter enormer mentaler und physischer Gewalt schwieg er über deren Verbleib. Danke Pädi. Wie so oft bei Kindern suchte auch ich die Schuld bei mir selber. Ich gab mir die Schuld, als ich mit starker Gewalt zu sexuellen Handlungen mit andern Jungen und Mädchen gezwungen wurde. Ich gab mir die Schuld, als mein Bruder zu trinken und Kiffen begann. Ich gab mir die Schuld an der Scheidung der Eltern. Ich war der Schuldige, von mir selber verurteilt. Wer kann mir helfen?? Gott bestimmt nicht, weil der Pfarrer ein böser und Pädophiler war. Und Gott und der Pfarrer gehören zusammen wie auch die Katholische Kirche die GOTTESKIRCHE ist. Was sollte ich also anderes machen, als mich an die andere Seite zu wenden? Ich fing an zu beten, Satan!! beschwor ich und riss einem Vogel den Kopf ab. Nimm sein Blut und auch das meine zum Zeichen der Verbundenheit ( schnitt mich in den Arm ) und gab mein Blut zum Pfand. Hilf mir und ich werde dich erfreuen!! Es geschah nichts. Wieso sollte es auch? Alles nur Kinderspiele und Fiction. Mein Leben veränderte sich schon, doch der Mensch vergisst, er vergisst sehr schnell und sehr oft. Doch der Plan Satanas begann zu laufen. Ich kam in eine andere Schule, ich fand einen Freund, ich wurde geschätzt und es gefiel mir immer besser mein ( sein ) Leben. Ich wurde immer böser und böser ( kaltes Herz ). Meine Mutter Therese merkte das schon sehr bald nach meinem Satansritual, wusste aber nicht was, wieso. Es fraß sie auf, dass ich nicht mehr lachte und auch sonst immer mehr in mir verschwand. Sie versuchte alles, ja sie überlegte sich mit welcher nicht zu strengen und auffälligen Methode sie etwas von dem, was in mir vorging, erfahren konnte. Sie gab mir eine Maske ( Anhänger ) welchen ich ihr aufs Bett legen sollte, wenn es mir nicht gut ginge, damit sie wenigsten wusste wie es um mich steht.Doch meine Seele verfinsterte sich immer mehr und mehr. ZU SPÄT ? Es kam der Punkt, an welchem ich so leer war ( Hornhaut auf dem Gewissen ) dass ich bereit war über Leichen zu gehen. Schon in der Lehrzeit fing ich an bis zu 25 Joints pro Tag zu kiffen. Ich fing auch an um Geld zu kickern im Spielsaloon und wurde zum Dieb im Großen Stil ( in die Hunderttausende ). Egal, ich wurde ja geschützt, der Satan achtete gut auf eines seiner guten Werkzeuge, MICH. Ich driftete stark in das Party- und Nachtleben. Dort merkte ich, dass ich mit meiner Fähigkeit ( von wem wohl ) sehr gut angekommen bin und ich eine Führerrolle bekam. Ich machte schnell einige Titel ( Vize Europa Meister im Dance ), und geriet voll außer Kontrolle. Ich wurde auch mit dem Gesetz konfrontiert, doch man konnte mir nicht viel nachweisen, was mich auf meinem Weg noch mehr bestärkte. Ich fand es sogar cool meine Bewährungsstrafe von 2 auf 2 Jahren. Egal, nach meiner Lehrzeit, bekam ich sofort eine Stelle in einer Leitenden Position, welche ich aber sofort wieder aufs Spiel setzte mit Hehlerei und Diebstahl. Es kam mir gerade Recht entlassen zu werden um mich weiter in die Drogen zu flüchten. HEROIN Doch ich hatte ja immer alles im Griff, und so dachte ich werde es auch mit dem „Sugar“ gehen. Es lief nach meines Erachtens alles gut und ich konnte mit meinem Kumpel, konsumieren bis zum umfallen. Dumm war einfach, dass ich ein Borderliner war und sofort mit der Nadel begann. Ich schaffte es ganze 13 Jahre meine Sucht mit der Welt zu vereinbaren. Satan schenkte mir alles, was ich damals wollte. Ich wollte einfach Anerkennung und etwas was andere nicht haben. Immer bekam ich eine hohe Anstellung nach der anderen, welche ich dann einfach wieder sausen lassen konnte. Wieso das ?? Es gab mir nichts, was ich wirklich benötigte. Mein Lebenslauf ( der eines Fixers ) Rayonleiter Verkauf Manor SG – Vize EU Meister im Tanz – Abteilungsleiter Ceka Elektrowerkzeuge – Entwicklung und Montage Högg Liftsysteme – Versicherungs Agent ZH – Geschäftsführer Look Model Agency ZH – Verkaufsleiter und Repräsentant Look Models SG und Model im Team SG Switzerland – Stv. Jacks Bar Winterthur – Direktor und GL Hotel Schiltacker SG. Ich erwähne dies nur um aufzuzeigen, dass Satan mich leitete. Hey! Ich lernte nur Verkäufer und nichts mehr. Trotzdem bekam ich jede Stelle. Verstehst du?! Der Preis dafür (lohnte sich niemals) Kein Lachen mehr Kein Frieden mit anderen und auch nicht mit mir Immer ein schlechtes Gewissen Angst aufzufliegen Drang nach immer mehr Geld und Erfolg Der endgültige Absturz auf die Gasse. Dem von mir geforderten mehr und mehr, konnte ich mit Heroin alleine nicht mehr gerecht werden und nahm zum ersten Mal nach 13 Jahren Sucht Kokain. AAAAAHHHHHHHH !!! Ich fiel und war im Nichts gefangen…. Drei Jahre lebte ich nun obdachlos auf den Straßen der Stadt St. Gallen. Im Winter schlief ich in Gebüschen oder Garagen, und im Sommer wo ich gerade nicht mehr weiter konnte. Ich aß aus den Abfalleimern der Stadt und klaute wann möglich und nötig. Ich machte auch nicht halt davor, einen Menschen zu verletzten. Ich wurde zu einem gesuchten Betrüger und Gangster. Dealen und alles andere Übel gehörten jetzt zu meinem Alltag. Ja ich verlor einfach alles. Arbeit Wohnung Menschen Hoffnung Sogar meine Gesundheit. Ja ich musste auch sehr viele Male ins Gefängnis, und dort schöpfte ich immer wieder körperliche Kraft. NUR körperliche.Immer nach der Entlassung stürzte ich sofort wieder ab und zwar tiefer als das vorherige Mal. Ich wollte ja eigentlich schon lange nicht mehr leben, ich verband dies sowieso nur mit Schmerzen. Ich ließ mich so fallen, ich musste gebremst werden sonst…Quietsch!!!!!!!!! Und es bremste mich meine Ungesundheit. Diagnose: Lungenriss Heroinintoxikation Hepatitis C Bursitis Knie Septikämie Streptokokken Div. Septische Thrombosen Akute und chronische Bronchitis Riss im Sternoklavikular Gelenk Erysipel Unterschenkel Versch. Abszesse und schwere Blutvergiftung mit 40° FieberVenenklappeninsufizienz Subtotaler Verschluss V. femoralis Superficialis Hochgradige Stenose Schweres Neuropathisches Schmerzsyndrom irreparabel. Von den seelischen und psychischen Schäden nicht anzufangen!! Ja es hinterlässt Spuren wenn man nur noch Fleisch ist, und nicht mehr Seele und Mensch. Ich lag also im Spital, und dort versuchten die Ärzte mich wieder zu stabilisieren. Sie schöpften nur sehr wenig Hoffnung, und ich selber wollte zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr so wirklich. Anderer Ort, und gleicher Plan ( der Plan Gottes für meine Familie ) Inder gleichen Zeit, in welcher ich mich zugrunde richtete, fanden meine Mutter und mein Bruder den Weg zu Jesus Christus. Meine Mutter lud mich und meinen Bruder Patrik zu ihrer Taufe ein. „ Der Taufe der eigenen Mutter beizuwohnen? Krank so etwas“, dachte ich damals. Mein skeptischer Bruder und ich waren uns bei der Anreise völlig einig, es handelt sich sicher um eine Art von Sekte. Nun wir waren dort, und mussten es geschehen lassen. Meine Mutter war so glücklich, doch ich dachte schon wieder an einen weiteren Schuss. Am anschließenden Grill nahm mein Bruder sich die Zeit mit diesem Dr.Th.Ph.Nc.Verhoef zu reden und ihm auf den Zahn zu fühlen. Ich hatte nichts Besseres zu tun als einem jungen Gläubigen vom Leben auf der Straße zu erzählen und mich aufzuspielen. Egal. Zurück zu der damaligen Gegenwart. SPITAL Mein Bruder kam mich besuchen und erklärte mir, er sei auch ein Kind Gottes geworden und folge jetzt voll und ganz Jesus Christus nach. Er und dieser Pastor N.c Verhoef kamen mich öfters besuchen und brachten mir auch eine Bibel vorbei. Nach meiner Meinung, hatte ich Jesus schon einmal in Haft anerkannt!? Doch was der HERR mir durch meinen Bruder und diesen Pastor anhand der Heiligen Schrift aufzeigte, war echt der absolute Segen. Immer und immer wieder kam vor 10 Jahren ein Mönch ( Bruder Benno ) auf die Szene und quatschte alle breit, doch erzählte mir nie, dass ich von dem HErrn Jesus Christus geliebt werde. Nie erzählte er mir dass ER meine Sündenschuld am Kreuze von Golgatha bezahlt hatte und ich es ( Opfergeschenk ) nur noch annehmen musste. Ich hörte nie von dem Evangelium der Gnade Gottes und dass ich Sünder durch Glauben alleine gerecht werden könnte. Doch GNADE ist mir widerfahren!!! Ich wurde durch das Opfer Jesu Christi und durch sein kostbares Blut von der Sündenschuld befreit und den Händen Satans entrissen und in die Hände eines liebenden Vaters gelegt. Die Bibel, Johannes 10,28: Und ich gebe ihnen das ewige Leben; und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie mir aus meiner Hand reißen. Johannes 10,29:Der Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer denn alles; und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.Johannes 10,30: Ich und der Vater sind eins. Ich fing an die Bibel zu lesen, und versuchte Gott zu folgen. Er half mir wieder auf die Beine, nahm mir meine schweren Leiden. Hepatitis C, keine Antikörper mehr. Ich durfte eine wunderbare, gläubige Frau bekommen, und eine gesunde Tochter.Gott rettet meiner Frau das Leben. Sie erkrankte schwer und die Ärzte konnten nicht mehr helfen. Wir bekamen einfach so ( Gotteswille ) den Rat schwanger zu werden, dies werde die Lösung sein. (eine fremde Person mischte sich ein und sagte das zu uns). Wir vertrauten und sie wurde gegen alle Aussagen der Ärzte schwanger.Wir tauften unsere Tochter LIANA. War es Jesus Christus, der meine Frau rettete? Soviel weiß ich jetzt: ich schlug einfach so einmal im Hebräischen Wort und Namenslexikon nach, was LIANA bedeuten könnte. Freund, es ist Jesus, der helfen kann und wird. LIANA bedeutet:“ Gott hat mir geantwortet.“ Setzte auch du dein ganzes Vertrauen auf Jesus Christus und lass dich von ihm befreien von allen Ketten der Sünde.Römer 6,23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HErrn. Römer 8,31 Was wollen wir denn hierzu sagen? Ist GOtt für uns, wer mag wider uns sein? Philipper 4,13 Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. Römer 3,28: So halten wir es nun, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Lieber Freund, ich könnte jetzt sagen, dass alles was in meiner Kindheit, Jugend geschehen ist, Schuld an meiner damaligen Sucht, Kriminalität, und Trauer gewesen ist. Doch weiß ich jetzt:ICH selber bin daran Schuld gewesen. Ich habe mich damals für den falschen Weg entschieden.Es ist auch sehr schwer, alleine den richtigen Weg zu finden. Immer wieder kommen Menschen und behaupten „ ich sage dir die Wahrheit.“ 2. Korinther 11,14: Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichts. Jesus Christus ist der Einzige, der von sich selber sagt: ich BIN die Wahrheit. Johannes 14,6 : Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 1Thessalonicher 5,21: Prüfe aber alles und das Gute behalten.Ich weiß wie es ist nicht mehr vertrauen zu können, doch bitte ich dich Jesus Christus zuprüfen. Er wird dich nicht enttäuschen. 4. Moses 23,19: GOTT ist nicht ein Mensch, dass Er lüge, noch ein Menschenkind, dass Ihn etwas gereue. Sollte Er etwas sagen und nicht tun? Sollte Eer etwas reden und nicht halten? Galater 6,8: Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist säet, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Apostelgeschichte 2,21: Und soll geschehen, wer den Namen des HErrn anrufen wird, soll selig werden. Rufe heute noch den Herrn Jesus Christus an, bekenne ein Sünder zu sei gestehe Ihm und dir ein dass du es nicht alleine schaffen kannst. Bitte Ihn um Vergebung. Nimm sein Blut, welches Er für dich vergossen hat, an. Und bitte IHN in dein Leben zu kommen, dich zu führen und dein Heiland zu sein. Ich habe genau dies getan, er befreite mich von 15 Jahren Drogenhölle, und von der ewigen Hölle. ER schenkte mir ewiges Leben und das Leben, welches ich jetzt lebe. Ich bin gerufen, als Gassenevangelist und Seelsorger das Licht der Welt ( Jesus Christus ) dorthin zu bringen, wo es am finstersten ist, in die Drogenszene. Matthäus 9,37: Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß; aber wenig sind der Arbeiter. Thomas .thoms-endlesslife.com/ Wie funktioniert der Zeitgeist?
Ein Frosch sitzt in einem großen Wasserglas und fühlt sich in seinem kühlen Wasserelement wohl. Was würde wohl passieren, wenn man dieses Wasserglas ganz plötzlich erhitzen würde? Das Wasser wird in wenigen Sekunden so erhitzt, dass es dem Frosch ungemütlich wird und er aus diesem Wasserglas hüpft.Und wie bringt man diesen Frosch dazu in diesem Wasserglas sitzen zu bleiben?
Man fängt an dieses Wasserglas mit einer sehr kleinen Flamme zu erhitzen. Klein genug, so dass der Frosch den Temperaturanstieg nicht bemerkt. Das Wasser muss langsam über Stunden hinweg Grad für Grad erwärmt werden. Die Temperatur steigt auf 20°, und der Frosch fühlt sich wohl. Die Temperatur steigt auf 30°, und der Frosch fühlt sich wohl. Die Temperatur steigt auf 40°, und der Frosch fühlt sich wohl. Das kann solange weitergehen, bis der Frosch tot ist, weil er den langsamen Temperaturanstieg nicht bemerkt hatte. Das war’s, und er hatte sich noch nicht mal gewehrt. Es ist so, als würden viele Frösche in einem riesigen Schwimmbecken sitzen, das langsam erwärmt wird. Und die Wenigen, die prüfen und warnen, rufen: „Leute, das Wasser wird wärmer. Wir müssen hier raus!“ Und man entgegnet ihnen: „Ihr spinnt doch. Wir fühlen uns wohl. Ihr seid doch Phantasten“. Wenn es möglich wäre: Woran könnten Frösche erkennen, dass die Umgebung sich ungünstig verändert? An einem Thermometer. Nun, Frösche können nicht lesen. Aber wir. Unser „Thermometer“ ist die Bibel. Das heilige Wort Gottes.Daran sich zu orientieren und sich zu richten, wird uns durchbringen. "Atlantic": Der Tod kam mit dem Steak
Er war einer der reichsten Deutschen, skurril, verschwiegen - und nicht von allen geliebt: Dieter Bock. Jetzt erstickte er in seinem Hamburger Hotel Atlantic an einem Stück Fleisch. Sein Aufstieg hatte in Schwabing begonnen.
Das Ende war seltsam wie sein ganzes Leben. Dieter Bock brachte es als Immobilienspekulant, Kunsthändler und Hotelbesitzer zu Reichtum, wenn auch nicht zu Ansehen - und dann erstickt er an einem Stück Fleisch, wohl ein Steak, aus der eigenen Hotelküche. /süddeutsche.de) Es war ein reicher Mensch, des Feld hatte wohl getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nicht, wo ich meine Früchte hin sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iß, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird’s sein, das du bereitet hast? (Luk. 12, 16-20) Raus aus dem Rausch Entgiften mit RTL.
Die unbeweibten Bauern, die unerzogenen Gören, die unschön Hausenden und die unschuldig Verschuldeten: Sie alle wurden von der Sender gewordenen Selbsthilfegruppe namens RTL längst gerettet. Wenn das so weiter geht, ist RTL bald selbst ein Fall für die Couch – Helfersyndrom im fortgeschrittenen Stadium. Vielleicht nimmt sich ja dann ProSieben des Patienten an.
Bis dahin aber hat RTL noch viel zu tun. „Süchtig“ heißt das neue Doku-Format, und weil das ABC der Abhängigkeiten viele Seelenfesseln kennt, sollte es an Themen nicht mangeln, inzwischen kann man ja sogar süchtig nach Solarien sein. Alphabetisch korrekt ist der erste Fall aber der nun nicht mehr so anonyme Alkoholiker Ralf Ruck aus Berlin-Marzahn. Trinkt seit mehr als 20 Jahren und inzwischen 15 Bier am Tag. focus.de Mein Tip: No-hope-in-dope.de "Rockys" Geschichte
"Mein Vater war **** . Mein Vater war Träger vom goldenen Parteiabzeichen, und es war alles sehr auf Drill ausgerichtet. Ich habe nur auf den Moment gewartet, wo meine Mutter die Rosinen im Kuchen in Reih' und Glied ausrichten musste. Mir hat er immer vorgeworfen 'Aus dir wird nie ein Soldat, aus dir wird nie ein Mann'."
Gerhard wächst als Einzelgänger auf. Mit den Kindern der zumeist sozialdemokratisch oder kommunistisch orientierten Nachbarn, darf er nicht spielen: in der Schule mag man ihn ebenso wenig. Erst als er sich mit 17 freiwillig zur Wehrmacht meldet, erlebt er erstmals so etwas wie Kameradschaft. 1945 - mit 19 Jahren also - gerät er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wird bald entlassen und kehrt nach Hause zurück. Der Vater hat den Krieg nicht überlebt. Er wurde 1945 beim Einmarsch der Russen erschossen. Gerhards Elternhaus gehört mittlerweile der französischen Besatzung, doch hat seine Mutter eine kleine Wohnung darin behalten dürfen. Eine fremde Familie wohnt nun im Haus – ehemalige Widerstandskämpfer; Gerhard verliebt sich in die 18jährige Tochter, die beiden verloben sich, ein Kind wird geboren. Um finanziell unabhängig zu sein, arbeitet Gerhard für die Franzosen, die ihm zudem vage versprechen, dass er sein Elternhaus zurückbekäme, wenn er nur „gute Arbeit“ leiste. Seine Aufgabe: Fluchthilfe. Fachkräfte aus dem Erzbergbau in der Ostzone sollten in den Westen geschleust werden. Doch er wird verraten und verhaftet. Das Urteil: Lebenslänglich Arbeitslager. Er kommt in das Lager Bautzen im Südosten der DDR. Die Bedingungen sind unmenschlich: Jeder Schlafsaal ist mit 400 Mann überbelegt, täglich sterben 10 Häftlinge oder mehr. Es gibt keine Schreiberlaubnis und keine sinnvolle Arbeit zu tun. Die meisten Insassen resignieren und geben sich auf. Man lässt sich tätowieren – ein eindrückliches Symbol dafür, was es heißt gezeichnet zu sein, unwiderruflich, für`s ganze Leben. Nach einem Jahr die erste Schreiberlaubnis: Die Mutter erfährt, wo ihr Sohn sich befindet – und überlebt diese Nachricht nicht. Gerhard erhält die Nachricht vom Tod seiner Mutter erst nach ihrem Begräbnis. Die Verlobte hatte versprochen zu warten, und sie hält Kontakt - 8 Jahre lang. Da wird Gerhard unerwartet begnadigt und nach Westdeutschland abgeschoben. Als er nach Westberlin zu seiner Braut fährt, erwartet ihn ein weiterer Schock."8 1/2 Jahre lang hat sie mich besucht, unter ihrem Mädchennamen geschrieben, Pakete geschickt und dann komm' ich 'raus und finde gar nicht mehr das Mädchen, sondern finde ein verheiratete Frau, die mit meinem besten Freund verheiratet ist. Ihre Entschuldigung war, sie wollte es mir in der Zeit nicht noch schwerer machen." Trotz aller bisheriger Enttäuschungen beschließt Gerhard sein Leben nun für andere zu leben: Er wird Krankenpfleger. Nach seiner Ausbildung arbeitet er in einer Einrichtung für Behinderte in Hannover. Hingebungsvoll kümmert er sich um spastisch gelähmte und Contergan-geschädigte Kinder. "Dann habe ich bewusst die Arbeit genommen bei körperbehinderten Kindern, und es war herrlich, es war wunderbar. Die guckten nicht auf Tätovierungen, die guckten darauf, dass da jemand ist, der hat uns lieb. Sie brauchten mich ja als Hand, als alles. Es war ein schöne Zeit." Die Reaktionen auf seine Arbeit sind sehr gemischt. 1964 stirbt Gerhards Chef “ dessen Nachfolger wirft ihn raus “ seine Tätowierungen stören das Betriebsklima. Gerhard beschließt: „Jetzt erst recht!“: Entweder man akzeptiert ihn wie er ist – oder gar nicht.In Hamburg lässt er sich am ganzen Körper tätowieren. Dadurch wird er interessant: In Hamburgs Szenenkneipen kennt man ihn bald genauso gut wie im Fernsehen und bei den Hell`s Angels – der berüchtigten Rockertruppe. Gerade bei den Rockern findet Gerhard, was er bisher vergeblich gesucht hat: Er wird angenommen, wie er ist. Um dazuzugehören, verschreibt er sich dem Satan, wie das Rockergesetz es will. Von nun an tut er Dinge, an die er später nur noch mit Grauen denkt, er wird zum Sinnbild für Gewalt. "Ich habe Gewalt ausgeübt ... was ich heute nicht mehr begreifen kann. Ich kann heute nicht mehr begreifen, dass wenn jemand am Boden gelegen hat, ich noch mit Kampfstiefeln draufgetreten habe. Selbst, wenn der an den Folgen gestorben ist, war ich damals stolz darauf. Heute möchte man alles rückgängig machen." Das Fernsehen hatte schnell einen Narren gefressen an diesem tätowierten Rocker mit dem Nasenring und dem Irokesenhaarschnitt: Durch die NDR-Talkshow „III nach 9“ wird ROCKY, wie er sich nun nennt, schnell berühmt, eine Plattenfirma produziert eine Single mit ihm. Und eines Tages ruft Udo Lindenberg dort an: Er will „diesen tätowierten“ Herrn unbedingt für seine Show haben. Mit Udo verbindet ihn bald eine echte Freundschaft; Ein Lied entsteht über ihn. Gerhard genießt es, als Anheizer bei Udos Shows mitzuwirken, doch es geht ihm nicht anders als vielen anderen Bühnenstars: Nach dem Applaus der Massen Einsamkeit und Depressionen. "Wenn da mit einem Mal 8.000 Leute "Rocky" rufen, Wunderkerzen und Feuerzeuge anmachen, dann ist das ein tolles Gefühl. Es ist wunderschön solange man noch im Theater ist, wo man umlagert ist von Autogrammjägern ... Und dann kommt 'ne Zeit wo du dich ausgesprochen beschissen fühlst, so allein, so verlassen, oft allein in den Hotelzimmern, wo alles gleich ist ... ob ich in München, Hamburg oder Frankfurt bin ..." "Wie ich dann näher mit Udo zusammenkam merkte ich, er ist ja nicht der im Leben, der er auf der Bühne ist, denn es ist eine gemachte Show, wo er 'rumspringt und wirklich den Kasper für's Publikum macht. Und wenn man ihn alleine hat, dann merkt man, das ist ein Mensch, der sennsibel ist, der voller Gefühl ist, der suchend ist, auch mit dem Alleinsein sehr schwer fertig wird. Wenn er sich ,,, sehen lässt, dann sieht man ja gar nicht den Menschen, man sieht immer Udo LIndenberg. Wie es in ihm aussieht, dass er Schmerz trägt, dass er Sorgen hat, dass sieht keiner." Von 1976 bis 1984 ist Rocky mit Udo Lindenberg unterwegs. Gegen seine Depressionen und das Lampenfieber hilft bald nur noch Koks – von Musikerkollegen empfohlen. Auch mit Heroin macht er bald Bekanntschaft. Bei der Fernsehaufzeichnung der Show „Götterhämmerung“ bricht Gerhard Bauer zusammen. Die Produktion muß abgebrochen werden. Im Krankenhaus stellt sich heraus: Gerhard hat Krebs. Die Ärzte geben ihm kaum noch Überlebenschancen. Während des Krankenhausaufenthaltes muß ROCKY ernüchtert feststellen, dass fast alle seiner Freunde aus erfolgreicheren Tagen auf Distanz zu ihm gehen. Rocky wird zwar aus dem Krankenhaus entlassen, ist aber weiterhin vom Krebs gezeichnet. Im Sommer 1985 begegnet er am Altonaer Bahnhof einer christlichen Pantomimegruppe. Gerhard will das Weite suchen – mit solchen Leuten will er nichts zu tun haben. Da wird er von einem jungen Mann aufgehalten und in ein Gespräch verwickelt. In diesem Gespräch macht Gerhard eine ungeahnte Erfahrung: Es geht nicht um ROCKY, den Exoten, sein Aussehen, seine Tätowierungen, seine Bühnenshows mit Udo Lindenberg, seine Platten- und Fernsehaufnahmen – der junge Unbekannte meint ihn als Person, mit all seinen Wunden und Verletzungen. Im Laufe des Gespräches lädt Hans, so heißt der junge Mann, ROCKY ins Café des Hamburger Jesus-Centers ein. Rocky kommt tatsächlich dort hin – schon 2 Tage später. Sechs Stunden spricht ROCKY dort mit Hans, schüttet sein Herz aus wie noch niemandem zuvor. Er findet den Mut, sich seinen Verletzungen zu stellen – denen, die er erlitten hat genauso wie denen, die er anderen zugefügt hat – und erlebt, dass es auch für ihn einen neuen Anfang gibt. Er spürt, was es heißt sein Leben loszulassen und Gott anzuvertrauen. "Ich spürte ganz mächtig auf einem Mal eine ganz andere Kraft. 'n Mensch hätte mich nicht dazu gebracht, meinen Schmuck und mein Leder abzulegen. Das wäre nicht gegangen." In der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hamburg-Ottensen, die er durch seinen neuen Freund kennen lernt, wird er so vorbehaltlos angenommen, dass er sich dort spontan zu Hause fühlt. Die Gemeinde ist ihm Stütze und Begleitung auf seinem neuen Weg – und auch sie verändert sich durch Rocky, der durch sein Aussehen und Auftreten den bürgerlichen Rahmen sprengt. Nun hat er die Annahme und Geborgenheit gefunden, nach der er ein Leben lang gesucht hat: Wonach er sich gesehnt hat, sagt er selber in einem Lied, dass Jahre zuvor entstand. Am 1. September 1985 wird Gerhard Bauer in seiner Gemeinde getauft. Gerhard Bauer macht aus seinem neuen Leben keinen Hehl. Seine Veränderung spricht sich schnell herum. „Der hat sich bekehrt“ heißt es in der Szene. Doch viel Zeit ist ihm nicht mehr vergönnt: Im Sommer 1986 muß er wieder ins Krankenhaus seine Leber ist völlig zerfressen, die andere arbeitet nur noch zu 20%. Doch gerade vom Krankenbett, vom Sterbebett aus wird er vielen zum Seelsorger. Am 04.01.1987 stirbt Gerhard Bauer alias ROCKY. Doch seine Wirkung geht über seinen Tod hinaus. Mir selbst ist bei der Vorbereitung dieser Sendung ein Satz von ihm besonders haften geblieben, mit dem ich diesen Lebenslauf gern beschließen möchte. Auf die Frage, warum ER, der doch so viel Schlimmes erleben musste, noch an einen liebenden Gott glauben könne, antwortete er: "Er ist schon lieb zu mir gewesen, denn man kennt ja das (Bibel-)Wort 'Klopft an so wird euch aufgetan'. Ich habe nicht angeklopft. Ich bin aber den HERRN nicht suchen gegangen, absolut nicht. Aber der HERR hat mich damals schon geliebt und hat mich jetzt aus dem ganzen Sumpf herausgezogen. Er ist mich nachgelaufen an den verschiedensten Orten, wenn ich heute überlege." Autor: Peter Athmann
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