Samstag, 31. Juli 2010Du bist schuldig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Reaktionen zur Love-Parade-Katastrophe sind einmütig – wie konnte das nur passieren, was sind die Ursachen, wie kann man nur…
Der Bundespräsident, die Bundeskanzlerin, die Franzosen, die Russen, Gabriel, Kraft, Westerwelle, Roth – sie alle sind mit tiefer Trauer erfüllt und sind „in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer.“ Der Papst will sogar für die Verstorbenen beten. Wer jetzt den mahnenden Zeigefinger hebt, gilt als Spielverderber. Es war doch immer ein so friedliches Fest, zur Freude aller Beteiligten. Niemand hat je etwas Böses getan. Nicht wir sind die Richter, sondern Gott. Aber Fragen darf erlaubt sein: Welches Weltbild haben wir? Gibt es Zufälle oder liegt unser Schicksal allein in Gottes Hand? Entscheidet nicht der Allmächtige über Bewahrung vor oder Geschehen von Katastrophen? Warum also? Oder besser noch: Wer ist wirklich schuld? Am Ende will es doch niemand gewesen sein. Man sucht sich – wie immer – einen Sündenbock, straft ihn ab und die Masse ist zufrieden. Aber ist es nicht die große Masse selbst, die schuld ist? Die ganze Gesellschaft hat sich an die Unmoral gewöhnt, ist es nicht so? Man fährt eine Parade für die Liebe ohne zu wissen, was Liebe eigentlich bedeutet und welch hohen Rang ihr der Schöpfer zugeteilt hat. Wer also ist schuld? Der Veranstalter? Oder sollten wir nicht alle mal innehalten - auch und gerade wir Christen! Wir sollen Vorbild sein, Licht in dieser Welt, uns im Gebet vor den Riss stellen und dabei auch mal den Zeigefinger heben. Dann können wir schließlich – so wichtig einfühlsame Seelsorge ist – auf den einzigen, echten Sündenbock Jesus Christus hinweisen, der unsere Schuld auf sich genommen und gesühnt hat. Den braucht aber nur, wer seine eigene Schuld erkannt hat. ekklesia-nachrichten.com Loveparade II: Hooligans sind gefährlich, Raver sind heiligÜber die eigenartigen Unterschiede in der Berichterstattung über zwei Katastrophen Am 29. Mai 1985 starben 39 Menschen beim Europapokalendspiel im Brüsseler Heysel-Stadion. Schlägereien zwischen Fußball-Hooligans hatten eine Massenpanik ausgelöst. In den folgenden Wochen wurde umfangreich über das Wesen fanatischer Fußballfans und ihre Mitverantwortung an der Katastrophe diskutiert. Stadien wurden am Ende umgebaut, Alkoholausschank eingeschränkt, Stehplätze weitgehend abgeschafft, Eintrittskarten personalisiert und vieles mehr. 25 Jahre später sterben 19 Menschen bei einer vergleichbaren Katastrophe in Duisburg anlässlich der Loveparade. Eigenartigerweise findet eine Diskussion über eine mögliche Mitverantwortung der Teilnehmer auch im Ansatz nicht statt. Wer es dennoch wagt, wird bezichtigt, die Opfer zu verhöhnen. Schuld mögen die Veranstalter, die Polizei, die Stadt haben, so hören wir hier und dort. Nur die „Raver“, die wollten nichts als ein „friedliches Fest fröhlicher junger Menschen feiern“, wie es der Bundespräsident höchst persönlich formuliert. Es ist die Einheitlichkeit der immer gleichen Meinung, die hier irritiert, wo das Verhalten der Teilnehmer doch ganz offenbar fragwürdig ist, wenn Absperrzäune aggressiv niedergerissen werden. Warum wird gerade über diese Mitschuld so laut geschwiegen, dass es dröhnt? Sind die „Raver“ so etwas wie die letzten Heiligen unserer Tage, die anders als Polizisten und Hooligans auch beim Wort zum Sonntag noch als unantastbar zu gelten haben? ef-magazin.de Trauerfeier für Loveparade-Opfer
„Ab 10.45 Uhr bis in den Gottesdienst hinein läuten die Totenglocken aller Duisburger Kirchen. Merkel und Bundespräsident Wulff betreten zusammen mit den Angehörigen der Opfer die Kirche.
Um 11 Uhr beginnt die Zeremonie. Die Trauerfeier wird vom Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider (62), und Bischof Franz-Josef Overbeck (46) abgehalten. Bei ihrem Einzug spielt die Orgel „Erbarm dich mein o Herre Gott“ von Johann Sebastian Bach. Eine Kerze und ein Kondolenzbuch werden vom Unglücksort zum Altar getragen. Der Bischof spricht ein Gebet, Präses Schneider zitiert aus Psalm 139, liest die Predigt.“ Bild.de Gott sei Dank, kein Technokrach, sondern göttlich tröstende Klänge von Bach. Gott sei Dank keine Ansprache von Dr. Motte & Co., sondern eine Lesung aus Gottes tröstendem Wort. Freitag, 30. Juli 2010„Eudämonismus“Egal ob Fussball, Olympische Spiele, Opern-Festspiele, Musikveranstaltungen, Streetparade, Katholikentag oder andere Tagen und andere vorgeschobene Gründe, etwas haben diese Events gemeinsam: sie ziehen Massen von Menschen in den Bann. Was lockt den Menschen in die Masse? „Der FC Bayern ist für mich schon fast wie eine Ersatzfamilie ... wenn ich im Stadion sehe, wie die Zuschauer in der Fan-Kurve schunkeln und wie sie singen, dann krieg ich eine Gänsehaut.“ Das schreibt einer, der die Szene kennt. Die Erlebnisse bei Massenveranstaltungen lassen sich wie folgt umschreiben: Glücksgefühl, Zugehörigkeit, Spass haben, Geniessen können. Warum nehmen in Zürich (und anderswo) Tausende von Menschen an Street-Paraden teil, um eine Wochenend-Techno-Party zu feiern? Das Motto kann verschieden sein. Grundsätzlich geht es um: Friede, Freude Eierkuchen. Einfach dabei sein und „fun“ haben, heisst die Devise. Die Post muss abgehen. Leichtigkeit ist angesagt. Im Zentrum steht die Erlebnissehnsucht, und damit verbunden die Glückssehnsucht. Diese Geisteshaltung nennt man „Eudämonismus“, das ist der Hang zur totalen Glückseligkeit. Das höchste Ziel des Lebens ist das persönliche Glück. Wir gleichen alle Hans im Glück. Glück bedeutet, das Leben nach seinen tiefsten Wünschen und Vorstellungen erleben zu können. Gute Erlebnisse produzieren im Gehirn Serotonin und Endorphin, zwei wichtige biochemische Stoffe (Glückshormone) für unser Wohlbefinden. Die Folge: Man fühlt sich wacher, fitter, fröhlicher und glücklicher. Es lebe die Erlebnisgesellschaft, in der die eigenen Gefühle gelebt werden können! Achtung Manipulation . Manipulation ist „die Kunst, jemanden zu einem Zweck zu gebrauchen, den er nicht kennt“ (Arnold Gehlen). Menschen machen etwas mit Menschen. Unsere Zeit wird als die grosse Epoche der Manipulation bezeichnet. „Und sie fingen an, fröhlich zu sein“ Stellen wir uns das mal vor. Der verlorene Sohn kehrt zum Vater zurück. Und schon lanciert der Vater ein Fest (Lukas 15,24). Gott ist kein Miesmacher der Freude. Und die Christen sollen es auch nicht sein. Ein Blick in die Bibel genügt, um festzustellen, dass die Freude mitten hinein gehört in die christliche Gemeinde. Der Grundton der Freude durchzieht das Alte- und Neue Testament. Freude war im alten Israel Ausdruck des Lebens selbst. Es wurden viele Feste gefeiert, gesungen, gespielt (Esra 6,22). (.lebensberatung-rj.ch) Donnerstag, 29. Juli 2010Nina Hagen in "Focus.de"
Hagen: Ich liebe Gott. Und ich lebe in einer Beziehung mit
Jesus. Und mit dem Lied „Personal Jesus“ fühlte ich mich ihm besonders nah. Oder bei „God’s Radar“ – denn Gott hat mich immer auf seinem Radarschirm. Jeden von uns. Jesus hat uns ja die frohe Botschaft gebracht, dass jeder Mensch geliebtes Kind Gottes ist, nicht nur irgendwelche ausgewählten Völker. In diesem Sinne liebe ich auch das Lied „Down At The Cross“. Das Stück zeigt auch, wie sich die Weißen von den Schwarzen zurückbedient haben und daraus Country-Gospel machten. Es entwickelten sich verschiedene Musikrichtungen: Gospel-Blues, Gospel-Soul, Gospel-Funk à la Al Green. Schreckliche Erinnerungen eines Augenzeugen von Duisburg
Schließlich war ich gegen 17 Uhr wieder an der Kante und hatte freien Blick nach unten. Es war das Schockierendste, was ich je gesehen habe. Die Polizei hatte gerade den Bereich unten geräumt. Ich sah Menschen in zerrissenen Kleidern auf dem Boden liegen. Mein erster Gedanke: Warum hilft ihnen keiner? Dann habe ich es verstanden: Sie waren tot. Ich muss einer der ersten gewesen sein, die diesen schrecklichen Blick nach unten hatten. Ein Polizist kam: „Sie dürfen das nicht sehen.“ Die Menschen dort sahen so unwürdig behandelt aus, in ihren zerfetzten Sachen und zertrampelt. Dann sah ich unsere Freundin. Ihr Gesicht war zugedeckt, aber ich erkannte ihre neuen Schuhe. Die hatte sie sich extra noch gekauft. Sie war tot.
Ich mache mir solche Vorwürfe, dass wir Clancie nicht retten konnten. Sie war einfach ein toller Mensch, so lustig und lebensfroh und erst 27. Aber die Masse war zu stark. Erst Stunden später hatten wir Gewissheit, als ein Beamter uns die Nachricht brachte. Von da an verschwimmt alles. Wir waren alle völlig durch den Wind und mussten noch Stunden auf dem Gelände bleiben. Ich hatte das Gefühl: Keiner hilft uns, keiner ist vorbereitet, alle sind überfordert. Eine Psychologin betreute uns in einem finsteren Container. Es war beklemmend, sie sprach nicht einmal Englisch – bei tausenden von internationalen Gästen. Wir mussten bis 21 Uhr auf dem Gelände bleiben. Wir bettelten einen Polizisten an: „Fahren Sie uns doch ans Ende des Geländes, dort nehmen wir ein Taxi.“ Er wusste nicht, ob er das darf, und hatte auch wieder kein Funkgerät. Dann rannte er zu seinem Einsatzleiter, zweimal hin und her, um zu klären, ob wir endlich weg durften. Irgendwann durften wir, irgendwann waren wir endlich mit dem Taxi in Köln. Abendzeitung.de Mittwoch, 28. Juli 2010Aldi-Gründer Theo Albrecht verstorbenWelch bestürzende Nachricht, die uns nicht sprachlos hinterläßt. Mögen an seinem Grab statt unserer die Worte des Herrn verkündet werden. Das war ein Kapitalismusmann, wie es im Buche steht Es gibt keinen "guten" oder "bösen" Kapitalismus, es gibt nur wirtschaftliches fressen und gefressen werden, bis pro Branche einige wenige übrigbleiben und fast nach belieben die Welt plündern können. Er hat fast den gesamten Handel revolutioniert und im Prinzip monopolisiert.Die "niedrigen" Aldipreise sind auf Ursachen zurückzuführen, die nichts mit sozialer Gesinnung zu tun haben. Ob die gesellschaftliche Zurückhaltung Herrn Albrechts einer noblen Haltung entsprang, ist schwer zu beurteilen. Möglicherweise diente dessen Öffentlichkeitsscheu auch dazu, sich seinen Kritikern – wie Gewerkschaften, Mitarbeitern, Umweltschutzverbänden etc. – nicht stellen zu müssen. Gott wird ihn einiges fragen. In der Ewigkeit hat das alles keine Bedeutung. In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Markus-Evangelium Möge der Herr seiner erfolgreichen Krämerseele gnädig sein. Montag, 26. Juli 2010Loveparade 2010-The Art of Love
1989 - 2010 "Mit der Idee der falschen Liebe geboren, mit der Tragödie des realen Todes gestorben.Die „Financial Times Deutschland“ schreibt in ihrem Artikel „Loveparade Der Beat vom Tod“: „Er habe das erste Mal einen Menschen sterben sehen, berichtet ein Jugendlicher, der irgendwo in dem Gedränge stand. Ein anderer erzählt den Reportern, er habe noch versucht zu helfen und ein Mädchen wiederbeatmet, das, eingedrückt in die Masse, blau angelaufen war. Sie berichten in erschütternden Worten von der Hitze, der Angst, dem Gedränge, davon, wie sie versuchten, sich durch die Masse zu kämpfen - während auf den zwei Bühnen und den 16 Wagen die Musik der DJs aus vielen Ländern weiterspielte, weiterspielen musste, um nicht mitten in der Abschlusskundgebung eine zweite Panikwelle auszulösen.
Nur Eva Herman, berühmt-berüchtigte Ex-NDR-Moderatorin, weiß genau, wo das Problem liegt. Das Fest sei in Wahrheit eine "riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg", ereifert sie sich in einem Internetkommentar, der mittlerweile gelöscht wurde. Danach waren die jungen Menschen selbst schuld: Sie "wollten sich eben nicht umleiten lassen". Richtig ist, dass die Raver schon Tage vorher ausdrücklich warnten. Ein Artikel der Zeitung "Der Westen", der am 22. Juli fröhlich plappernd von Flipflops als Schuhwerk für das Fest abrät, wird mit Kommentaren von Ortskennern bombardiert. "Die kleinste Panik, und der Mob eskaliert. Wetten", schreibt Lover_P, nennt die Veranstaltung "Irrsinn". Vasa49 rechnet vor, dass schon 350.000 Menschen auf dem Gelände zu viele sind. Eine Million Besucher soll es gegeben haben, wie viele es genau waren, ist immer noch unbekannt. "Ne Falle" nennt ein anderer den 300 Meter langen Tunnel, der mit zu dem Verhängnis führte, "ich fass es nicht". Zwar gibt es auch hier Raverstimmen, die vor Panikmache warnen, auf erfolgreiche Paraden verweisen - und Bochum nicht erwähnen. Die Stadt hat 2009 aus Sicherheitsgründen abgesagt, die Infrastruktur reiche nicht aus. Bochum hat 380.000 Einwohner, Duisburg eine halbe Million. Es wird schon klappen, hofften die Musikfreunde, es hat ja auch in anderen Städten trotz Andrang geklappt, und dichtes Gedränge gehört zu einer Loveparade auch einfach dazu. Und mit dieser Loveparade sollte es nach der Pause eben nicht enden, sondern anfangen, wünschten die Organisatoren. "The Art of Love" war die Raverhymne für Duisburg. Künftig, hieß es vor der Tragödie bei einer offiziellen Ankündigung stolz, soll es jedes Jahr eine andere Hymne geben, damit viele internationale DJs eine Chance erhalten. Die neuen Hymnen wird es nun nicht mehr geben.“ Die wahre Liebe bleibt – wir finden sie bei Gott und allein bei Jesus. Die wahre Loveparade war sein Weg zum Kreuz. Dort starb er, damit wir nicht mehr sterben müssen. Er gibt uns ewiges Leben Sonntag, 25. Juli 2010Jetzt beginnt der Katastrophenzirkus.Zuerst kommen die Vergnügungssüchtigen die sog. 'Raver', dann die Drängler, Schubser , Schieber, Drogies und Alkoholiker dann passiert was Schreckliches... Als nächstes kommen dann die Medien und drängeln weiter: der und der ist schuld und wir haben das schon immer gewusst Expertengelaber... Tote und Verletzte, that ever sells. Medien verkaufen Kathastrophen. Dann Betroffenheit spielende Politiker, dann die üblichen Gaffer und Besserwisser. Zu guter Letzt noch: die Blumenniederleger, die Pfarrer und natürlich die üblichen Kerzenaufsteller...jetzt beginnt schon ein neues Event.Jeder war dabei und hat was gesehen. Es immer dasselbe Spiel und ein guter Grund, für alle vernünftigen Leute, von derartigen Massenaufläufen sich meilenweit fern zu halten! Christen leben gesünder, wenn sie das Wort Gottes beachten. Geht ein durch die Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. Matthäus 7, 13+14 Loveparade - Tanz der Lemminge.
Er habe schon viel erlebt, sagt der Polizeioberkommissar aus Duisburg. Die Mafiamorde vor drei Jahren, die Schießerei im Rockermilieu 2009, um nur einige Beispiele zu geben, aber das jetzt, das sei wirklich "das Allerschlimmste". In mehr als zehn Dienstjahren sei ihm "so etwas nicht untergekommen".Polizisten beschreiben erschreckende Szenen bei der Love Parade: Aufgeputschte und aggressive Raver trafen auf überforderte Organisatoren. "Die Stimmung war explosiv, viele schienen berauscht", sagt ein Beamter - ein anderer glaubt, die Stadt Duisburg habe "allen Sicherheitsbedenken getrotzt".
Der Beamte, der seinen Namen nicht nennen möchte, weil er ohne Erlaubnis seiner Vorgesetzten eigentlich nicht mit der Presse sprechen darf, war auch an diesem Samstag im Einsatz, natürlich, "wie jeder hier im Präsidium, der laufen kann". 1200 Polizisten, jeder von ihnen schob eine Zwölf-Stunden-Schicht in praller Sonne, während die Bässe dröhnten und die Raver kreischten. Und dann wurde um kurz nach 17 Uhr aus einem nervtötenden Einsatz auch noch die größte Katastrophe, die das Ruhrgebiet in Jahrzehnten erlebt hat. (spiegel.de) Der verantwortliche Panikforscher Prof. Dr. Michael Schreckenberg (Nomen est Omen) hat sich mir seinen Aussagen in der FAZ vollkommen disqualifiziert.:"Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten." Ist jetzt eine Anzeige gegen Oberbürgermeister Adolf Sauerland, McFit und die LoverParade GmbH wegen fahrlässiger oder gar vorsätzlicher Körperverletzung, sowie Totschlag möglich? Diese Loveparade ist sozusagen eine Art zweiter Karneval im Jahr. Das Konzept Loveparade ist Ausdruck der immerwährenden Spaß-Geslllschaft. Nu' ist's schiefgegangen. Alcohol, Extasy, Drogen und Egoismus ist eine mörderische Mischung. Sie wissen seit der WM, daß Public Viewing im englischen Leichenschau (des Aufgebahrten) bedeutet? So werden traurige Wortkreationen Made in Germany manchmal traurige Wahrheit. Den Veranstaltern in Berlin damals war es jahrelang gelungen, die LP als "politische" Veranstaltung zu verkaufen und damit die Kosten (Müllabfuhr, Polizei, Rettungsdienste, Reinigung des durch Fäkalien verseuchten Tiergartens, ...) der Allgemeinheit aufzubürden. Erst als die Stadt Berlin bei diesem System - "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren". Nicht mehr mitspielte, war es aus. Ist es jetzt für immer aus? Hoffentlich. Jesus allein ist der sicherste Weg zum Vater.
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