Frankenstorm "Sandy" steht vor der Tür

Ein Sturm bricht los.

Größer als Texas, größer als alle bisher gemessenen Stürme aller Zeiten (außer „Olga“ 2001) und mit einem wahrscheinlich noch größerem Schadenspotenzial als „Katrina“.

Verlassene U-Bahn Stationen, leere vernagelte Geschäfte und ein Präsident der den nationalen Notstand ausruft – das sind Szenarien aus Filmen wie „2012″ oder „The Day after Tomorrow“ …

Ich persönlich bin beunruhigt. Nicht weil mich der Sturm erreichen könnte, sondern weil ich er vielen Menschen das Leben kosten könnte. Die Schäden die so ein Sturm anrichten kann sind mit Geld nicht zu bezahlen. Der Bürgermeister von New York, Bloomberg, befürchtet gar, dass sich viele nicht richtig vorbereiten werden. Wie kann man sich auf einen Sturm vorbereiten? Die Fenster vernageln? Es braucht nur einen kleinen Stein, der durch den Wind auf über 100 km/h beschleunigt wird und das Holz ist durch. Soll man in seinen Bunker gehen? Was nimmt man mit? Was ist einem wichtig? Viele Fragen werden den Menschen in diesen Minuten durch den Kopf gehen und so manch einer wird sich sicherlich an Gott wenden und fragen warum dieser Sturm jetzt kommt.

Wenn dieser Sturm sich an der Küste mit den kalten Winden aus Kanada verbindet und durch das Tief aus der Landesmitte weiter angeheizt wird, könnte ein sogenannter „perfect storm“ entstehen – eine Urgewalt, vor der der Mensch nichts anderes tun kann als zu fliehen. Es ist gut, dass wir so viele technische Entwicklungen haben um solche Stürme zu bemessen, vorauszusagen und somit unzählige Menschenleben zu retten. Doch wir können so einen Sturm nicht verhindern oder beeinflussen.

Auch in der Bibel gab es Stürme, geteilte Meere und andere Naturschauspiele. Einmal war Jesus selber in einem Sturm verwickelt und da zeigte sich seine große Macht. Ich habe euch die Passage mal vorgelesen: 10482_der_sturm.mp3

Jesus hatte die Macht den Sturm zu stillen. Wahnsinn! Er musste dem Wind nur sagen dass er aufhören soll. Er musste nicht sich beugen – egal mit welcher Gewalt er konfrontiert war. Warum nicht? Weil Er der Herr ist über alle Dinge, weil Er alles geschaffen hat und weil alles sich vor IHM beugen muss. Er musste sich nicht beugen. Aber er hat es trotzdem getan:

„Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf.“ (Jesaja 53,7)

Jesus hat den größten Sturm aller Zeiten über sich ergehen lassen als Er an einem dreckigen Holzkreuz hingerichtet wurde. Die Menschen haben ihn verspottet, doch Er hat es standhaft getragen. Im gleichen Kapitel heißt es:

„Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt; doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Ungerechtigkeiten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“ (Jesaja 53,4-5)

Es wird einmal ein Sturm über uns alle kommen – diesen Sturm kannst du nicht besiegen, die Schäden die er anrichtet kannst du nicht reparieren. Für kein Geld der Welt. Jesus hat diesen Sturm für DICH am Kreuz besiegt. Als er zu Gott schrie und alle Schuld, die du auf dich geladen hattest spürte, hat er den Sturm in dir besiegt. Er will dir die Ruhe nach dem Sturm schenken. Du solltest ihn nicht warten lassen.