Friede und Sicherheit?

Liest man die Charta der Vereinten Nationen, stößt man als erstes auf folgende Zielsetzung: „… den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren …“

Friede und Sicherheit. Vor fast 2000 Jahren schrieb der Apostel Paulus: „Wenn sie sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.“ (1. Thessalonicher 5,3)

Wenn dir das keinen Schauer über den Rücken jagt, hast du möglicherweise schon jede Empfindung verloren. Der Apostel verwendet die Begriffe nicht als Allgemeinplätze, sondern setzt sie in Anführungszeichen, d.h. sie haben den Charakter eines Mottos und nicht bloß eines Trends.

Erfüllt sich diese Weissagung gerade durch die UN? Das zwar kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Eines aber ist sicher: Die Wiederkunft Jesu steht kurz bevor. Denn der zitierte Vers steht in direktem Zusammenhang damit:

„Denn ihr wisset ja genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.“ (1. Thessalonicher 5,2)

Eben in dem Moment, in dem die Menschen ihr Ziel, den Weltfrieden, erreicht glauben und sich sicher fühlen, wird der König der Könige ihre Party empfindlich stören – wie ein Dieb in der Nacht.

Was ist denn schlimm am Weltfrieden? Nichts. Die UN haben sich sogar einen Bibelvers zur Verbildlichung ihres großen Zieles auserkoren (s. Micha 4,3). Aber diese Prophezeiung wird sich erst dann erfüllen, wenn der wahre Friedefürst, Jesus Christus, den Thron bestiegen hat.

Hoffst du noch auf den trügerischen Frieden von Menschenhand oder erwartest du den Sohn Gottes aus den Himmeln?