Brutale Mordserie in Thüringen

Mord aus Lust an Gewalt und Rache


Eine brutale Serie von Morden hat im Februar unser Land in einen Schockzustand versetzt. Ein nur 25-jähriger Mann mit Alkoholproblemen hat innerhalb kürzester Zeit fünf Menschen gequält und umgebracht. Die Polizei ist erleichtert, den Mann endlich gefasst zu haben. Er gestand alles und beschrieb genauestens wie er die Leute tötete.


Am 2. Februar begann der Horror, als der Täter in der ostthüringischen Stadt Hainspitz einen Arzt mit einem Küchenmesser spontan niederstach. Das Statement des Killers dazu: „Das Töten ist leichter gewesen, als ich gedacht habe.“


Einige Tage später toppte er diesen grausamen Mord, indem er an einem einzigen Tag drei verschiedene Menschen im thüringischen Bad Langensalza umbrachte. Dieses Mal folgte der Killer einem Plan, den er aufstellte um sich für Demütigungen und Schläge zu rächen. Ein 43-Jähriger wird in seiner Wohnung mit 16 Scheren- und Messerstichen umgebracht. Nur kurze Zeit später geht er in ein Haus für betreutes Wohnen. Dort ersticht er einen 53-jährigen Mann. Bei diesem Mord musste eine 46-jährige Bekannte zuschauen, danach hat der Täter diese Frau zwei Stunden lang gequält bevor er auch sie auf brutalste Weise niedergestochen hat.


Die Polizei fand bei dem Mörder zu Hause 300 Videos mit vielen Gewaltszenen. Er genoss es, sich betrunken Gewaltfilme anzusehen. Ein Polizeibeamter meinte: „Er genießt es, Macht über wehrlose Opfer zu haben.“ Lust an Gewalt scheint ein wichtiges Motiv in seinem Handeln gewesen zu sein. Er hat es also einfach mal interessant und lustig gefunden, das, was er vorher schon tausendfach gesehen hat, selbst auszuprobieren.


Dazu kommt, dass der Mann seit dem 15. Lebensjahr Alkoholiker ist. Der Alkohol half dabei, die Persönlichkeit dieses Mannes zu zerstören und ihn in eine Killerbestie zu verwandeln. Sein Leben war bereits vorher am Ende: Gewalt der Eltern bereits in der Kindheit, Beziehung zur Mutter gestört, mehrere Therapien und eine abgebrochene Lehre.


Was sich wie die Handlung eines drittklassigen Horror-Films anhört ist leider Realität. So etwas gehört für uns zum Alltag, genauso wie der Amoklauf von Erfurt, die unzählbaren Sexualmorde an Kindern oder der Menschenfresser aus Nordhessen. Jeder weiß: Was in einer kleinen Ortschaft mitten in Thüringen passieren kann, kann überall passieren. Das Schlimme dabei ist, dass wir gar nicht merken wo wir hingelangt sind. Das Mittelalter wird zwar finster genannt, doch meine Frage ist: Was sind wir für eine Gesellschaft? Ist sie wirklich so toll, sind wir wirklich so frei, ist bei uns wirklich alles in Sicherheit? Können wir wirklich optimistisch in die Zukunft blicken?


Meiner Meinung nach häufen sich in unserem Land Fälle wie der oben beschriebene, weil wir uns vom Gott der Bibel radikal abgewandt haben. Wir haben den gnädigen, liebenden Gott abgelehnt und jetzt zieht sich auch Gott aus dem Geschehen ein Stück weit zurück und lässt die Menschen ernten, was sie gesät haben – eine Gesellschaft voller Hass und Gewalt, wie in der Bibel treffend beschrieben: „Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt: erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.“ (Römer 1,28-31)


Doch es gibt einen Ausweg: „So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden […].“ (Apostelgeschichte 3,19)


Der, dessen Sünden ausgetilgt sind, der kann sich freuen auf ein Leben mit dem „Fürst des Friedens“ (s. Jesaja 9,5). Das ist niemand anderes als Jesus Christus, der Sohn Gottes, der sich für unsere Sünden geopfert hat.

Kommentare

  1. Christian Ritter

    Was soll das?

    Was soll das, über einen ganz gewagten Argumentationssprung von einem bedauerlichen Fall eines nicht gelungenen Lebnsentwurfs zu schliessen auf eine Stringenz zu Bibelzitaten. Ihr Endzeitapaologeten würdet wahrscheinlich noch noch aus den sprichwörtlichen umgefallenen Sack Reis irgend welche Argumente für das bevorstehende Weltenende zihn,…erbärmlich und eines von Gott mit Vernunft begabten Wesens unwürdig.

  2. @conrad

    Posting

    lieber conrad
    warum schreibst du in deinem ‘Mord-Bericht’ ‘So etwas gehört für uns zum Alltag dazu, genauso wie der Amoklauf von Erfurt, die unzählbaren Sexualmorde an Kindern oder der Menschenfresser aus Nordhessen.’? also wenn das fuer dich ‘der alltag'(passiert es jeden tag, dass jemand an EINEM tag drei menschenk killt?) ist, dann betreibst du aber ziemliche schwarzmalerei. fuer mich sind diese grausamen, menschenunwuerdige taten immer noch die ausnahme, und hoffe nicht nur fuer mich, sondern  fuer die meisten leute hier. nur ein kleiner input von mir: differenziert, ausgeglichen schreiben. danke. God bless ya! rolf

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