Immer mehr Stars von Scientology verführt

Ist deiner auch dabei?

Hier ein kleiner Auszug der Liste:

 

  • Brad Pitt (Schauspieler)
  • Patrick Swayze (Schauspieler)
  • Priscilla Presley (Schauspielerin)
  • Tom Cruise (Schauspieler)
  • Jason Lee (Schauspieler)
  • John Travolta (Schauspieler)
  • Kirstie Alley (Schauspielerin)
  • Anne Archer (Schauspielerin)
  • Beck (Sänger)
  • Catherine Bell (Schauspielerin)
  • Sonny Bono (Sänger)
  • Brandy (Sängerin)
  • Nancy Cartwright (Englische Synchronstimme von Bart Simpson)
  • Chick Corea (Musiker)
  • Jenna Elfman (Schauspielerin)
  • Isaac Hayes (Musiker)
  • Juliette Lewis (Schauspielerin)
  • Lisa Marie Presley (Sängerin)
  • Leah Remini (Schauspielerin)
  • Jon Turteltaub (Regisseur)

 

Die vollständige Liste ist bereits beängstigend länger und ein Ende ist nicht abzusehen. Immer mehr Prominente verfallen der Ideologie der gefährlichen Scientology-Sekte. Neustes Opfer: Tom Cruise’ Verlobte Katie Holmes.

 

Scientology wirbt gerne mit prominenten Mitgliedern.

 

Fans der zierlichen Katie hatten es befürchtet, seit die Affäre der beiden Schauspieler publik wurde: Der überzeugte Scientologe Tom Cruise wird alles daran setzen, um die eigentlich katholische Katie für seinen ominösen Glauben zu gewinnen.

Jetzt die Schreckensmeldung: Toms kontinuierliche Überzeugungsarbeit hat gefruchtet – Scientology durfte sich über einen neues zahlungskräftiges Mitglied freuen!

 

Diese furchtbare Entwicklung war abzusehen: So hatte Tom seiner Katie zuletzt sogar eine Anstandsdame der Sekte an die Seite gestellt. Außerdem verbot er ihr, eine Rolle anzunehmen, in der sie ein Opfer und keine starke Frau gespielt hätte. Jetzt ist die Ehe aus und ein erbitterter Kampf um die Tochter ist entbrannt. Schafft es Katie sie aus den Klauen dieser Sekte zu reißen?

 

“Wenn sie eine Seele finden, dann schnappen sie zu. Sie war so ein süßes Mädchen und jetzt ist sie einfach weg”, bedauerte ein Insider gegenüber der “New York Post” Holmes’ verhängnisvolle Entscheidung.

 

Doch Katie ist nicht der einzige Star, der sich sehenden Auges in die Fänge der Sekte begeben hat. Ganz im Gegenteil: Scientology nimmt bevorzugt Prominente in ihre Reihen auf – denn diese eignen sich aufgrund ihres Idol-Charakters besonders gut als Werbeträger.

 

Scientology operiert weltweit. So gibt es auch in Deutschland Prominente, die der Sekte angehören. Allerdings bekennen sie sich nicht öffentlich dazu, sondern dementieren fleißig ihre Mitgliedschaft.

 

Denn anders als in den USA gilt Scientology in Deutschland nicht als Religion. Die Organisation steht sogar wegen “Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung” unter ständiger Überwachung des Verfassungsschutzes!

 

Wie arbeitet Scientology:

Schafft man es, auf der Straße der Großstadt an den Hare Krishnas vorbeizukommen, so kann man immer noch von einem anderen jun­gen Menschen angesprochen werden, der, diesmal eher normal be­kleidet und rundum gepflegt, eine „kostenlose Persönlichkeitsana­lyse” anzubieten hat. So schnell tippt man nicht darauf, dass die 200 zu beantwortenden Fragen dazu dienen sollen, Menschen für die Scientology-Kirche anzuwerben.

 

Welchen Grund zur Skepsis bereitet „eine angewandte Religionsphilosophie”, die „klare, helle Einsicht” bietet, um „die Möglichkeiten des menschlichen Geistes voll zu er­schöpfen”? Immerhin verspricht Dianetik – das Wort bedeutet „durch die Seele” -, die Ursache „aller Geisteskrankheiten, psychosomatischer Leiden und Neurosen” aufzuzeigen.

 

Scientology ist bestrebt, sich als Wissenschaft und Religion gleichzeitig auszugeben. Was immer es sein soll, es kommt nicht bil­lig. Ehemalige Mitglieder gaben an, bis zu 25.000 €, in einem Fall sogar mehr als 200.000 € ausgegeben zu haben, womit erklärt wird, wie die Organisation manchen Schätzungen zufolge wöchentlich über eine Million €uro einnehmen kann. Mit der Distanz eines Gurus hat L. Ron Hubbard, Gründer und Leiter der Organisation, die Tätigkeit seiner Untergebenen jahrelang von einer Yachtflotte aus gemanagt.

 

Bereits 1950 veröffentlichte Lafayette Ronald Hubbard das Buch Dianetics: The Modern Science of Mental Health (dt. Dianetik – die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit – Das Handbuch des dianetischen Verfahrens, 1980). Ursprünglich als psychotherapeuti­sche Antwort auf die Techniken der damaligen Psychiatrie gedacht, gingen viele Ärzte auf die Barrikaden, so dass Hubbard seine Theo­rien bald in eine Religion umwandeln musste, womit er sich zusätzlich Steuerfreiheit erwarb und einige seiner Organisationen der behördli­chen Aufsicht entzog.

 

Seither gedeiht die Bewegung, die heute über 600 000 Mitglieder und etwa 4 Millionen Sympathisanten im Bann hält. Nach eigener Aussage zählte die Kirche 1986 6 Millionen Mit­glieder in 35 Ländern; allerdings schätzen Abtrünnige die Mitglied­schaft auf derzeit weniger als 700 000. Mehr als 7 Millionen Exem­plare des Buches Dianetik soll die Kirche abgesetzt haben.

 

Der bisherige Ruf Hubbards als Entdecker, Science-Fiction-Schriftsteller und Parabotaniker – als einer der ersten explizierte er die Möglichkeit, mit Pflanzen zu kommunizieren – wurde um seine Stellung als Hauptwortführer der sich rasch verbreitenden Sekte vervollständigt. Ohne einen Schnellkurs in dem Wortschatz der Scientology sind Hubbards Anschauungen nur schwer begreiflich. (Bezeichnend dafür war die als notwendig empfundene Entscheidung der Kirche, ein 3000 Begriffe und 7000 Definitionen umfassendes Wörterbuch der Dianetik herauszubringen.) Hubbard lehrt die Abstammung des Men­schen von einer Rasse ungeschaffener, allmächtiger Götter namens Thetans, die auf ihre Kräfte verzichteten, um in die irdische Welt der Materie-Energie-Raum-Zeit (engl. MEST, Material-Energy-Space-Time) einzugehen.

 

Durch wiederholte Reinkarnationen stiegen sie allmählich zur menschlichen Ebene auf, wo sie sich ihrer göttlichen Präexistenz nicht mehr entsinnen konnten. Der Scientologist wird aufgefordert, das schlummernde thetische Potential wiederzuerwecken, indem er die als Engrams bezeichneten geistigen Hinder­nisse beseitigt. Engrams stelle man sich am besten als emotionelle Sperren vor, vergleichbar mit verdrängten Erinnerungen, welche im Unterbewusstsein aufbewahrt sind.

 

Sind die Hindernisse einmal besei­tigt, so kann man sein wahres Personsein verwirklichen sowie die MEST vollkommen beherrschen.

Engrams gelten als traumatische Erfahrungen in vergangenen Le­ben. Wo der „analytical mind” (der analytische Geist) reflektiert, nimmt der „reactive mind” (der reagierende Geist) Engrams lediglich auf. In der Dianetik geht es um Techniken zur Beseitigung („Clear­ing”) der Engrams. Wer Scientology beitreten will, ein noch nicht Geklärter (engl. Preclear, PC) nach deren Terminologie, muss sich ei­ner „Revision” (engl. auditing) unterziehen, um den Engram-Haus­halt festzustellen. Dazu wird ein als „E-Meter” bezeichnetes Gal­vanometer verwendet, das den Stromwiderstand der Haut misst.

 

Der Trainer, hier Auditor genannt, stellt Fragen an den Studenten, der zwei dem E-Meter angeschlossene Zinndosen in den Händen hält. (Gegen eine Spende in Höhe von 150 € ist ein noch komplizierte­res Gerät erhältlich.) Anhänger der Kirche vergleichen das Verfahren mit dem Beichtstuhl. Der Kandidat, dem alle durch Engrams ver­schuldeten geistigen Hindernisse entfernt wurden, gilt als „klar” (engl. clear). Der Klare – jetzt auch Thetan - ist der, der alle rein re­aktiven Gedankengänge durch Auditing beseitigt hat.

 

Obwohl sich laut der amerikanischen Gesundheitszeitschrift Today ’s Health hauptsächlich die „Schwachen, Verwirrten, Einsamen oder Geisteskranken” von Scientology angesprochen fühlen, gibt es immerhin auch Menschen, die sich aus selbstlosen Motiven zur Dianetik bekennen.

 

Die Bewegung hat sich immer bemüht, ein sauberes Image nach außen hin zu pflegen; Drogen, Ehebruch und voreheli­cher Geschlechtsverkehr gelten als tabu. Während die Anhänger zu­meist gepflegte, angesehene Mitglieder der gesellschaftlichen Mittel­schicht sind, tragen Geistliche der Kirche das übliche schwarze Ge­wand des Klerikers samt weißem Kragen und sogar einem Kreuz um den Hals, wiewohl sie eine symbolische Beziehung des letzteren zum Kreuz Christi verneinen.

 

Gern erzählen Anhänger der Gruppe von ihrem Programm zur Bekämpfung von Drogensucht, Narcanon ge­nannt, oder ihrer Arbeit mit Gefangenen und geistig Behinderten.

 

Sollten die Lehren oder Taktiken der Scientology in Frage gestellt werden, sind die Mitglieder nicht geneigt, die andere Backe darzubie­ten. Im Gegenteil, „Ron Hubbard sagt, man werde nur verletzt, wenn man sich duckt”, erzählt Kirchenleiter Jeff Dubron. In der Tat tauchen immer wieder Berichte über die angeblichen Taktiken der Kirche auf, wonach Kritiker belästigt, eingeschüchtert oder verleumdet werden.

 

Als das FBI, die amerikanische Bundeskriminalpolizei, eine Razzia in der kirchlichen Zentrale durchführte, wurde eine „hit list”, eine Liste von Feinden, die beseitigt werden sollten, gefunden. Darauf befanden sich u. a. der Name des Bürgermeisters von Clearwater im Bundes­staat Florida, der illegale Aktivitäten der Kirche im Zusammenhang mit einem Hotelankauf aufgedeckt hatte, und jener von Paulette Cooper, die das Buch The Scandal of Scientology geschrieben hatte. Schließlich wurden Verantwortliche der Kirche behördlicherseits we­gen Planung und Durchführung von Einbrüchen in öffentliche Dienst­stellen angeklagt. Zweck dieser Aktivitäten war der Erwerb von Do­kumenten, die Opponenten der Kirche unangenehm waren, um Geg­ner somit zum Schweigen zu bringen.

 

Sieben Mitglieder, darunter Mary Sue Hubbard, Frau von L. Ron, wurden wegen Behinderung der Justiz verurteilt.

Eine Glaubensgemeinschaft wird jedoch nicht vordergründig nach ethischen Qualitäten und Gesetzmäßigkeiten beurteilt. Vielmehr interessiert Christen das Verhältnis der Scientology zur Bibel. Der Satz „Der Mensch ist gut” gehört zu den wichtigsten Glaubensarti­keln L. Ron Hubbards. Diese These steht im Einklang mit dem diane­tischen Glauben an die göttliche Herkunft des Menschen sowie an die Möglichkeit, dass sich der Mensch zum Zustand des Thetan weiterent­wickeln – sprich zurückentwickeln – könne. Zu den übrigen Lehren und Praktiken gehören Astralreisen, Regression zu vergangenen Leben und „das Bedürfnis nach einer Existenz als Geist” (Heft Nr. 7 von Scientology Dynamic).

 

Hubbard pries seine Lehren als „den Weg zur spirituellen Frei­heit” an. Wer Gedanken an die mögliche Vereinbarkeit von Sciento­logy und Christentum hegt, muss bedenken, dass Hubbard selbst die Dianetik als „das geistliche Erbe des Buddhismus an die westliche Welt” ausgab. Der irdische Erfolg der Scientology wird am feudalen 30-Zimmer-Landhaus samt 100-Hektar-Grundbesitz in England er­sichtlich. Christen aber, die sich auf ein Leben nach dem Tod vorbe­reiten, empfinden mitleidsvolle Betroffenheit für Menschen, die er­folglos nach Sinn in fiktiven Leben der Vergangenheit suchen.

Am 24. Januar 1986 starb L. Ron Hubbard im Alter von 74 Jah­ren. Die letzten zwei Monate seines Lebens hatte er auf einer abgele­genen, wohlgepflegten, 300 Hektar großen Ranch in Kalifornien ver­bracht. Nach ihm trat Heber C. Jentzsch die Führung der Bewegung an. Hubbard wurde u. a. von seinem ältesten Sohn Ronald E. DeWolf überlebt, der seinen Namen geändert hatte, um keine einzige Spur ei­ner Verbindung mit seinem Vater bestehen zu lassen. Noch vor dem Ableben Hubbards bezeichnete ihn DeWolf als „einen der größten Schwindler dieses Jahrhunderts”, einen Anhänger von Schwarzer Ma­gie, der seine Theorien unter dem Einfluss von Drogen ausgeheckt habe. DeWolf, selbst Christ geworden, erzählt auch von vielen Lieb­haberinnen, die sein Vater gehabt haben soll, sowie von dessen Heim­suchung durch eine Geschlechtskrankheit.

 

Kurz zusammengefasst: L. Ron Hubbard (*1911, +1986) hat die Scientology-Kirche 1955 in Washington D. C./ USA gegründet.

 

Als Symbol haben sie Das Kreuz, von dem sie glauben das es angeblich im Einklang mit alter reli­giöser Überlieferung steht, der Querbalken des Kreuzes symbolisiere Ma­terie und die Senkrechte Geist. Also hat es nichts mit dem Kreuz Christi zu tun.

 

Was macht Scientology für viele so interessant:

Zu denen, die sich von Scientology angesprochen fühlen, gehören enttäuschte Jugendliche auf der Suche nach einer ein­fachen, geordneten Weltanschauung; emotionell Gestörte, die kom­plexe Techniken der herkömmlichen Psychiatrie scheuen; und schließlich Wahrheitssuchende, denen die viel versprechenden Be­hauptungen der Dianetik, körperliches Wohlbefinden und geistigen Fortschritt zu bringen, imponieren.

 

Scientology erhebt den Anspruch, alle Schwierigkeiten und Spannungen im Leben mit Hinweis auf Ereignisse in vergangenen Leben zu erklären. Diese geistigen Hindernisse werden angeblich be­seitigt, damit man zu dem vor vielen Inkarnationen verlassenen, gött­lichen Zustand zurückkehren kann.

 

Achtung Irrtümer: Okkulte Praktiken wie die Rückkehr zu vergangenen Le­ben und Astralreisen setzen eine Reinkarnationstheorie voraus. Die Dianetik beruht auf außerbiblischen Auskünften über den Ursprung des Menschen – als eine Gottheit namens Thetan – sowie mystischen Überzeugungen bezüglich der Beziehung zwischen Geist und Mate­rie. Der Mensch sei gut, Christus sei nicht mehr als ein „Geklärter” gewesen, die Wirklichkeit von Himmel und Hölle wird geleugnet.

 

Es lohnt sich die Wahrheit zu finden!

 

Quellen: freenet.de; Das Grosse Buch der Kulte, Bob Larson; The Denver Post, 7. September 1976; The Kan­sas City Times, 14. Juli 1977; „Scientology”, eine Tonbandaufnahme von Walter Martin; Newsweek, 23. September 1974; Dianetics, Ein­führungsheft der Scientology; L. Ron Hubbard, Dianetik – die mo­derne Wissenschaft der geistigen Gesundheit – Das Handbuch des dianetischen Verfahrens (1. engl. Auflage New York: Church of Scientology, 1950; dt. Ausgabe 1980); People, 17. August 1978; Christianity Today, 7. Dezember 1979; Celebrity, Nr. 19, Veröffentli­chung der Scientology; Christianity Today, 7. März 1986; Newsweek, 6. Dezember 1982.



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