Täter von Oslo sagte selbst: „Ich bin nicht religiös“

pro Medienmagazin schreibt:

Weiter schreibt der 32-Jährige: „Ich will niemandem vormachen, dass ich sehr religiös bin, das wäre eine Lüge. Ich war immer sehr pragmatisch und wurde von meiner säkularen Umwelt beeinflusst. (…) Religion ist eine Krücke für schwache Menschen, und viele umarmen die Religion aus eigennützigen Gründen, weil sie dadurch geistig gestärkt werden.“ Das sei auch für ihn der einzige Grund, religiös zu sein. „Ich habe bisher Gott noch nicht um Kraft gebeten, aber ich bin sicher, ich werde beten, wenn ich durch die Stadt ziehe und die Gewehre feuern (…) Wenn es einen Gott gibt, dann wird er mich in den Himmel lassen wie alle Märtyrer für die Kirche in der Vergangenheit.“ Den Protestantismus nennt er abfällig den „Marxismus des Christentums“. „Wir müssen zu unseren katholischen Wurzeln zurückkehren. Wir, die protestantischen Nationen Europas, sollten nicht vergessen, dass wir alle einmal Katholiken waren.“

Die FAZ kommentierte das „Manifest“ und die Motive des Täters mit den Worten: „Es ist zu früh, um diesen (…) Text wirklich analysieren zu können. Eines aber wird schon bei der ersten Sichtung klar: Jeder Versuch, Breivik als faschistoiden Rechtsextremen oder christlichen Fundamentalisten zu beschreiben, ist nicht mehr als ein hilfloser Reflex.“

Kommentare

  1. Simon

    Die Frage, ob der Islam wirklich einen so bedeutsamen Einfluss in Europa zeigt, oder ob es vielmehr die zunehmende Säkularisierung durch die Europäische Union ist, bleibt noch ungeklärt. Ich persönlich glaube eher an Zweiteres. Der Atheismus hat in Europa, und vor allem hier in Deutschland, noch nie so großen Einfluss gehabt wie heute. Wer definiert eigentlich europäische Grundwerte? Wer legitimiert das europäische Parlament zu antichristlichen Gesetzen? Das weiß, in Europas Bevölkerung zumindest, keiner. Islamisierung ist ein weiterer Punkt, den die Medien vielleicht aufschaukeln. Jede gesellschaftliche Umwälzung muss von Eliten getragen werden, selbst wenn sie „von dem Volk“ angestoßen wurde. Ob das beim Islam hier in Europa der Fall ist, ist fraglich. Der Atheismus hat in jedem Fall seine Eliten, und die sitzen in Brüssel.

    Der größte Wert, den Europa bisher hervorgebracht hat, war die breite Zugänglichkeit von Gottes Wort durch Luther und später durch die King James Bibel in England. Der Verzicht auf diese Worte in Europa bedeutet viel größeren Schaden als die Islamisierung. Wir sollten uns weniger darauf beschränken GEGEN Moslems zu kämpfen, sondern FÜR Gottes Wort, um die Wahrheit in die Gesellschaft zu tragen. Und eben diese Wahrheit sagt nicht: Moslems und Afrikaner sind Schuld an der ganzen Schlechtigkeit, sondern das menschliche Herz, aus dem nur Böses kommt. Gott ordnet das Böse nicht einer Volksgruppe zu, so wie die Medien, Politiker, Personen des öffentlichen Lebens das tun, sondern jedem Einzelnen. Lasst euch mit Gott versöhnen, sagt die Bibel! Er schuf durch Jesus die Voraussetzung, nun sind wir an der Reihe…

  2. Wolpertinger

    Es ist nur eine Frage der Zeit, wann in Germanistan die Initialzündung des Bürgerkrieges erfolgt und ein Durchgeknallter um sich ballert.

    Die BERECHTIGTEN Sorgen der EINHEIMISCHEN Bürger nimmt KEINE Partei ernst, die Islamisierung wird im Eiltempo vorangetrieben und der Ausverkauf des eigenen Volkes durch Transfergelder ist gewollt.

    Schuld an solch schrelcklichen Taten wie in Norwegen sind nicht böse „Rechtspopulisten“ die auf die miserablen Zustände aufmerksam machen, sondern EINZIG der Täter.

    Vielleicht sollten aber sich die Politiker mal um ihr eigenes Volk bemühen und nicht erst bürgerkriegsähnliche Zustände in Großstädten schaffen.

    “ In Oslo wurde jetzt bekannt, dass im Jahre 2009 alle Vergewaltigungen durch Moslems und/oder Afrikaner verübt wurden, die Opfer aber in neun von zehn Fällen ethnische Nowegerinnen waren. Darf man das sagen“

    http://www.webnews.de/587438/alle-vergewaltigungen-in-oslo-zuwanderer

  3. Chris

    .. warscheinlich besteht die Lösung dieses Rätsels darin, dass weder Anders B. noch die deutschen Medien viel von biblischem Christentum verstehen. Vielmehr war das jetzt die Gelegenheit etwas auszusprechen was schon lange vor „Oslo“ geglaubt wurde, dass der Glaube an Fundamente die Wurzel alles Bösen sei.

  4. Terror ??????

    Weniger die Islamisten sondern vorallem unsere Medien verbreiten so erfolgreich Angst und Schrecken, dass es nur noch demagogischer und machtgeiler Politiker bedarf, um den totalitären Staat wiederzubeleben.Siehe Deutschland nach dem jetztigen Massaker in Norwegen.
    Die Berichterstattung über diesen nordischen Psychopathen für dessen finale Entwicklung die Medien m.E. ebenfalls nicht ganz
    unverantwortlich sind, läßt befürchten, dass bald Nachahmer ans Licht der weltweiten öffentlichen Aufmerksamkeit drängen werden.
    Aber die Moslems sind nicht raus aus dem Mörderspiel. Es ist nich alles Panikmache.Denken wir an die Vielen schrecklichen Anschläge der letzten Jahre:
    ca. 3000 Tote beim World Trade Center Anschlag
    191 Tote in Madrider Pendlerzügen,
    56 Tote in Londoner U-Bahnen und Bussen,
    202 Tote in Bali,
    796 Tote bei einem einzigen Anschlag im Irak,
    174 Tote in Mumbai,
    74 Tote in der ugandischen Hauptstadt Kampala, deren unentschuldbares Verbechen darin bestand, das Fußball-WM-Finale zu sehen.
    Für die Medien ist moslemischer Terror eigentlich ja völlig normal und eher ein Grund zur Freude, wie nett diese Menschen doch sind…
    Als 1996 in Lübeck das Asylbewerberheim brannte, reichte zur eindeutigen Klärung der Täter aus, dass in der Nähe ein Auto mit ostdeutschen Kennzeichen gesehen wurde.

  5. brink4u

    Danke Chris für das Zitat. Ich finde pro Magazin hat immer gute Quellen was das Bild des Christentums in der Politik betrifft. Der Satz von dem Hr. Anders klärt doch einiges! Religion als Krücke. Wie der gleichzeitig „fundamentalistischer Christ“ sein kann bleibt ein Rätsel der dt. Medien …
    Uwe

  6. C.

    Also diesen Text muß man nicht „analysieren“, auch wenn ich ja eher glaube, daß sich hier der Autor vornehm und berechtigt zurückhalten wollte …
    Dieser Text wirkt auf mich einfach nur wirr. Es würde mich nicht wundern, wenn bei dem Attentäter irgendeine seelische Störung festgestellt werden würde. Ein Mensch, der dem Dunkel verfiel und dessen Schwächen durch Satan mit vermeintlicher „Größe“ und „Stärke“ gefüllt wurden.

    Wir können übrigens nicht zu den „katholischen Wurzeln“ zurückkehren, denn diese Wurzeln gibt es nicht – unsere Wurzeln liegen beim Herrn Jesus und nachfolgend bei seinen ersten Jüngern und den gefolgten Bekehrten, und zwar ohne Prunk, ohne Statuen, ohne „Paläste“, ohne aufwendige Kleider, ohne Liturgie und allerlei menschliche Sonderlehre. Alleine das Wort galt – das Wort Gottes, und zwar klar und verständlich, ohne Lüge und ohne etwas zu verheimlichen. Was hat die katholische Kirche jahrhundertelang gemacht? – Sie hat das Volk in Unwissenheit über die Schrift gehalten und ihm durch Angst das Geld aus der Tasche gezogen …

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