Warum die Bibel für die Zukunft Europas wichtig ist

Europa am Scheideweg: Merkel sitzt an ihrem Schreibtisch, die Augen hält sie geschlossen, sie denkt nach. Es bleibt ihr die Wahl zwischen Pest und Cholera, ihr droht zu entgleisen, wofür unsere Väter so hart gearbeitet haben: Souveränität und Freiheit. Doch auf der anderen Seite des Grabens steht der finanzielle Abgrund. Ihr politisches Image ist aufgeschürft, vor allem das Ausland karikiert sie zunehmend als den modernen Hitler. In Deutschland diskutiert man über Fiskalpakt und Eurobond, während sie hinter die Kulissen blickt und sich fragt: Quo vadis, EUROpa?

Am anderen Ende der Fahnenstange sitzt der Bürger, du und ich, und wir versuchen zu verstehen, was eigentlich passiert in dem von Krisen geschüttelten Eurogebiet. Auf der Suche nach einer Antwort verschleiert sich die politische Wirklichkeit durch eine Fachsprache, dass wir uns selbst die Krise nicht greifbar machen können (lies dazu hier). Und auch der kleine Mann denkt: Wohin, Frau Merkel? Droht mein Geld zu schwinden? Zwischen Zentralisierung und Entrechtung, globaler finanzieller Unsicherheit und kollektiver Ahnungslosigkeit mischt sich das Gefühl eines Unwohlseins seitens der Bürger: ist das die postdemokratische Supermacht, die uns allen Wohlstand verspricht?

Ich möchte einmal im Licht der Bibel beschreiben, welche politischen Prozesse die Geschicke der europäischen Union bestimmen und letztlich auch zeigen, wie aktuell die Bibel ist. Sie spielt direkt in der Gegenwart, zeigt uns Richtungen und Wege, und hat die Zuverlässigkeit einer feststehenden Wahrheit. Immer mehr tritt ans Licht, welche weltpolitischen Entscheidungen für die Vorraussagen vom Wort Gottes sprechen:

Auf dem Weg zu einer politischen Union

Diese Tatsache konnte sich vor 10 Jahren noch niemand vorstellen. Deutschland war gerade erst vereinigt, die Schwierigkeiten von Kaltem Krieg und gegensätzlichen Gesellschaftssystemen durchzogen noch unsere Gemeinschaft. Doch selbige Situation finden wir auch vor der Entstehung Israels: Wenn wir 1944 jemanden gefragt hätten, wann denn der Staat Israel entstehe, so hätte vermutlich jeder geantwortet: Niemals. Kaum 4 Jahre später unterzeichneten sie ihren ersten Staatsvertrag – die Bibel hatte das vorrausgesagt (siehe auch: www.gott.de/blog/2008/0…lt-sich-60-jahre-israel/).

Ebenso sagt uns auch die Bibel, dass ein neues römisches Reich am Ende der Zeit dieser Welt auferstehen wird. Es wird ein mächtiges Reich sein mit einem politischen Führer und großer Macht (diese Prophetie aus dem Buch Daniel auszuführen ist an dieser Stelle zu umfassend, lies dazu hier: www.clv.de/index.php?sid=…=402&listtype=search).

Um einen Mann an der Spitze zu haben, der über Europa herrscht, bedarf es allerdings einiger Zentralisierungsprozesse, die wohl jetzt immer mehr vorangetrieben werden. Der Vorsitzende der europäischen Kommission von 1989, Jacques Delors, sagte am 19. Oktober 1989:

“Die Kommission darf nicht dem Rausch ihrer Macht erliegen”

Der Autor Henk Medama schrieb darüber damals: “Aber wer sagt, dass das nicht geschehen kann? Das Reden über den Machtrausch der Kommission ist jedoch relativ, denn viel Macht hat sie in der heutigen Konstellation nicht. Aber die politischen Verhältnisse in der EU können sich in diese Richtung verändern.”

Genau dieser Fall ist jetzt, durch Krise und Verschuldung, eingetreten. Der EU wird immer mehr Macht zugespielt und das auf ganz natürliche Art und Weise. Der ESM und der Fiskalpakt sind Werkzeuge, um dem europäischen Nationalismus entgegen zu treten und Europa zu einigen. Der Weg zu einer politischen Union ist frei und wird sogar von den Parlamenten der Nationalstaaten selbst geebnet.

Was sagt die Bibel über den Ausgang der Welt?

Die Bibel ist recht eindeutig darüber, dass es am Ende einen Zusammenschluss vieler Völker geben wird. Es wird einen Herrscher geben, der in der ganzen Welt bekannt ist, der Macht über alle Völker hat, und der anscheinend auch so überragend herrscht, dass ihn alle lieben werden. So heißt es in Offenbarung 13, 7f:

Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an…

Wahrscheinlich denkst du dir: ja gut, davon sind wir weit entfernt. Das stimmt einerseits, andererseits nicht. Denn die Bestrebungen und die Ideen gehen dahin, dass es eine Währung auf der Welt gibt (was zugegebenermaßen ziemlich stabilisierend wäre) und politische Entscheidungsprozesse sind immer häufiger supranational, das heißt den nationalen Staaten übergeordnet.

Doch wie soll das passieren? Ein römisches Reich, das wieder aufersteht, klingt doch völlig abstrus. Vor allem deswegen, weil Weltreiche bisher immer zwanghaft waren: Rom bekriegte seine Mitglieder und zwang sie unter ihre Herrschaft. Das klingt heute ziemlich weltfremd. Bart Verbrugh, ein niederländischer Politiker, resümierte schon vor über 30 Jahren folgendes:

Eine Vereinigung der Menschen in Europa, so wie sie heute sind, ist doch nur allein durch jahrhundertelangen Zwang erreichbar. Auch die Eingliederung der Außengebiete des alten Römischen Reiches in der Zeit von Kaiser Augustus bestnad durch Zwang, durch die Zusammenarbeit zwischen Herrschern und Unterworfenen, durch Bürokratie und Gewalt. Auch gegenwärtig, da es keinen ausreichenden Grund zur Liebe für ein Vaterland Europa gibt, und es nun keinen europäischen Volkscharakter und keine europäische Sprache gibt, ist eine andere Form der Vereinigung nicht möglich.

Es ist kaum vorstellbar, dass der ruckweise Prozess der europäischen Integration, mit allen kulturellen und politischen Barrieren, jemals wirkliche Forschritte erzielen kann, wenn nicht ein viel stärkerer Motor zu ziehen anfängt: ein finanzielles Schuldenfiasko. Eine politische Union scheint heute so viel wahrscheinlicher als noch vor 30 Jahren, weil wir uns vor einem finanziellen Desaster befinden, das anders nicht mehr abzuwenden ist. Somit können wir davon ausgehen, dass es bald eine Vereinigung zu einem politischen und finanziellen Europa kommen wird.

Wo steht Europa heute?

Barrack Obama sagte im vergangenen Jahr zur Schuldenkrise der USA:

“Lasst uns wenigstens den Weltuntergang verhindern. Es ist fünf vor zwölf, und wir haben nicht mehr viel Zeit.”

So ähnlich dramatisch ist die Lage in Europa. Wenn wir keine Lösung finden, versinken viele Staaten im Chaos. Deswegen sind die Maßnahmen der Regierungen Hilfspakete, Rettungsschirme etc. Doch sie alle stehen in Verbindungen mit einer europaweiten Finanzpolitik: Europa darf – wenn es zu ESM und Fiskalpakt kommt – in die Haushalte der Nationalstaaten eingreifen und somit wirkliche, direkt Europapolitik ausüben. Europa wird immer mehr zentralisiert werden und schon schreien Menschen danach, einen supranationalen Präsident von Europa zu installieren. Und das alles geschieht subtil: Wir verstehen nicht die politische Brisanz von Schulden.

So wird sich die Bibel auch dieses Mal wieder bewahrheiten, denn bisher hat sich jede Prophetie eins zu eins erfüllt. Die Welt läuft auf einen Herrscher zu, der die Macht an sich reißen und über jede Nation und jeden Stamm herrschen wird. Das, was dir jetzt noch so weit weg erscheint, geht dann irgendwann ganz schnell, wenn die finanzielle Lage dermaßen ausartet, dass man Menschen ganz einfach manipulieren kann.

Wo stehst du heute?

Was mich immer so erstaunt an der Bibel ist ihre ungebrochene Wahrheit: die Menschen haben alle persönliche Geschichten, doch diese sind verwoben in die Geschehnisse dieser Welt, die schon vor Jahrtausenden in diesem Buch standen. Die Bibel hatte Recht mit ihren Prophezeiungen über Alexander den Großen, über Rom, über Meder und Perser, über Jesus (siehe Jesaja 53 oder Psalm 22), und am beeindruckendsten wahrscheinlich auch ihr Prophetie über Israel (die Juden werden in der ganzen Welt verfolgt, verlästert, ermordet, aber am Ende wird ihr Staat wieder auferstehen). Alles hat sich bewahrheitet, was dieses Buch uns vorraussagte. Gott steht über der Geschichte. Deswegen möchte ich dich mit folgenden Worten von ihm selbst konfrontieren:

Jesus antwortete und sprach: Des Abends sprecht ihr: Es wird ein schöner Tag werden, denn der Himmel ist rot. Und des Morgens sprecht ihr: Es wird heute ein Unwetter kommen, denn der Himmel ist rot und trübe. Über das Aussehen des Himmels könnt ihr urteilen; könnt ihr dann nicht auch über die Zeichen der Zeit urteilen?  (Matthäus 16, 2f)

Der Mensch kann heute das Wetter vorraussagen, eine Art in die Zukunft schauen, doch erkennst du die Zeichen der Zeit, die Gott uns schickt? Die Geschichte dieser Welt – vorhergesagt durch die Bibel – sind Zeichen dieser Zeit, und alles, was gerade um uns passiert, bestätigen die Vorhersagen der Bibel. Deswegen ist es auch nicht wichtig, was du darüber denkst, sondern dass du mit dem, der über diesen Dingen steht, eine Beziehung hast. Nur die Verbindung zu dem Gott, der über der Geschichte steht, kann Hoffnung geben. Ohne ihn begegnen wir den aktuellen Nachrichten mit Angst und Hilflosigkeit. Verschließ dich nicht vor den Hinweisen auf seine Realität und achte auf die Zeichen unserer Zeit!