Was das Universum mit Weihnachten zu tun hat

Galaxien, Sterne, Monde, Planeten, Kometen… – das Universum ist für den Menschen bis heute nicht greifbar. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts, als das erste Fernrohr, nämlich das Galilei-Fernrohr, erschien, wurde verstärkt am Universum geforscht und bis heute ist die Astronomie ein großes Forschungsgebiet. Viele bedeutende Wissenschaftler, z.B. Albert Einstein, haben Theorien entwickelt, um das Universum für den Menschen verständlich zu machen bzw. zu beschreiben. Dabei ist dann die allgemeine Relativitätstheorie, die Quantenphysik und Quantenmechanik entstanden. Aber ist das wirklich verständlich? Alle Theorien haben ihre Schwächen und kommen immer wieder an Grenzen. Alleine schon die Berechnung und Beschreibung der Elektronenbewegung in einem Atom kann bis heute nur näherungsweise bestimmt werden und bereitet den Wissenschaftlern bei größeren Atomen heute starke Kopfschmerzen. Wie soll man die Anziehungs- und Abstoßungskräfte in einem Mehrelektronensystem genau beschreiben, wenn man sich heutzutage sicher ist, dass man noch nicht einmal den genauen Aufenthaltsort der Elektronen bestimmen kann, sondern nur eine Wahrscheinlichkeitsdichte angeben kann? Aus diesen Gründen wird seit Einstein versucht, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenphysik zu vereinen und die sogenannte T.O.E (theory of everything) oder auch Weltformel genannt, aufzustellen. Bis heute ist dies nicht gelungen und auch Einstein hat sich darüber schon mehrere Jahre den Kopf zerbrochen und ist zu keinem brauchbaren Ergebnis gekommen. Diese unbelebte Natur oder auch Makrokosmos genannt, scheint also Erkenntnisgrenzen zu haben. Spätestens seit der Entdeckung der schwarzen Löcher, die aus ca. 100 Mio. Sonnen bestehen und alles verschlingen, was ihnen zu nahe kommt, sind die Menschen an große Grenzen gestoßen.

Hier noch ein paar Eckdaten zum Universum (nach heutigem Wissen):
Radius: > 45 Mrd. Lichtjahre
sichtbare Masse: ca. 1053 kg
Galaxien: ca. 100 Mrd. 

Allein an diesen Zahlen müsste ein Mensch doch kapitulieren und sich tiefere Gedanken machen. Viele bedeutende Wissenschaftler, von Johannes Keppler bis Werner Heisenberg, haben dies getan und sind am Ende zur Erkenntnis gekommen, dass nur eine höhere Intelligenz hinter dem Universum stecken kann. Werner Heisenberg, der Erfinder der Heisenberg´schen Unschärferelation, hat einmal den berühmten Satz gesagt: „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“ Viele von ihnen waren Christen und haben Wissenschaft zur Ehre Gottes betrieben und mussten sich eingestehen, dass der Mensch nur einen kleinen Einblick in die Natur bekommt und an große Grenzen stößt. Steckt hinter diesem Universum also doch ein Gedanke Gottes? Wahrscheinlich wird sich jeder, der ernsthaft Naturwissenschaft betreibt, diese Frage mindestens einmal im Leben stellen und sich hoffentlich dann auf die Suche begeben. Denn Gott sagt in seinem Wort in Jeremia 29,13 folgendes:

„Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen.“

Man kann den Schöpfer dieses faszinierenden Universums also finden? Ja, man kann sogar eine Beziehung zu diesem Gott haben. Er war sich nämlich nicht zu Schade, den Himmel zu verlassen und vor knapp 2000 Jahren in Jesus Christus hier auf diese Erde zu kommen. Und das nicht als König und Herrscher wie man vermuten könnte, sondern ganz im Gegenteil, als kleines Kind in einer Futterkrippe in einem Stall. Er saß sein ganzes Leben lang nie auf einem Thron oder hatte Diener, die ihm Essen und Trinken brachten; nein, er war selber ein Diener und hat den Menschen nur Gutes getan. Kurz vor seinem Tod hat er seinen engsten Freunden, den Jüngern sogar die Füße gewaschen und ist dann unschuldig am Kreuz gestorben. Wieso tat er das? Stell dir doch einmal vor: der Schöpfer dieses Universums kniet vor dir und wäscht dir die Füße? Sollte es nicht eigentlich umgekehrt sein?

Er hat es aus tiefster Liebe zu dir getan und er möchte eine Beziehung mit dir führen. Willst du es auch? Dann mache dich auf die Suche und er versichert dir, dass du ihn finden wirst. 

Autor: Robin
Bildteile von: NASA