Diese Winterspiele sind lächerlich. Wichtig ist, Sportfunktionäre machen Kasse.

Korea ist eben keine Wintersportnation, dort interessiert es niemanden, fade TV-Show, keine Stimmung bei den Wettkämpfen. Diese Winterspiele sind lächerlich. Wichtig ist, Sportfunktionäre inszenieren sich selbst und nach dem Ende der Spiele verfällt alles, wie in Sotschi, Rio, Sarajevo und die ganzen anderen Spielstätten die ihr Dasein als Ruine fristen. In vier Jahren derselbe Zirkus in Peking.

Kritische Gedanken zur Olympiade.

Sommer wie Winterspiele sind eine Art Moloch. Der Geist der Spiele wurde bereits 1936 verraten, als diese zur Selbstdarstellung eines Diktators missbraucht wurden. Im grösser, immer schneller immer weiter und höher, ist die Forderung des Zuschauers und dessen journalistischen Vermittlers. Schade, wenn in ein Naturschutzgebiet Bauten geklotzt werden die später niemand mehr braucht. Bäume für eine Piste gefällt werden, auf der infolge starken Windes vielleicht gar kein Bewerb stattfinden kann. Hätte der Erbauer der Piste einen Ortskundigen gefragt, hätte ihm dieser vielleicht von den Winden erzählt. Um Betroffenheit zu heucheln, wenn sich junge gesunde Athleten die Gesundheit mit Doping ruinieren und die Konkurrenz betrügen. Waren Sportveranstaltungen nicht schon vor Jahrhunderten Propagandaveranstaltungen? Bereits Kaiser Augustus nutzte Sport und Spiele zu seinen politischen Zwecken. Dann noch die verschwenderischen grossen Bauten, die nicht mehr als 15 Tage benutzt werden.
Hierzu kommen der Lärm, die Verkehrsstauungen, die Saufereien, gelegentliche Schlägereien, allerlei Bestechungen und Zahlungen unter dem Tisch, der Drogenhandel, und der kommerzielle, als Hostessen- und Begleiterdienst verschleierte Geschlechtsverkehr. Die Kondome sollen schon aus sein. Das Volk will Brot und Spiele.

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