Entwickeln wir uns wirklich weiter?

Wie lange wird es noch dauern, bis wir mit unserer (Welt-)Gesellschaft endlich den Frieden, die Freiheit und das Zusammenleben erreichen werden, dass wir uns nun schon seit Jahrtausenden wünschen? Indem wir es zu fassen versuchen, sind wir in Wirklichkeit dabei, uns davon mit großen Schritten zu entfernen.

Zusammenleben basiert darauf, dass es ein Miteinander gibt, dass den Anderen erstens sieht und dann auch anerkennt und respektiert. In dieser Zeit erfahren wir gerade, dass der Terror einer der größten Widersprüche für so eine "Gesellschaft" ist. Aber auch abseits von diesen schrecklichen Anschlägen können wir, wenn wir genau hinsehen, viele kleine unscheinbare Anschläge ausmachen, mit denen die perfekte Gesellschaft genausowenig klarkommt – ja, die sie sogar relativ überrascht und handlungsunfähig dastehen lassen. Nehmen wir den Wohlhabenden, der es sehr gut versteht möglichst wenige Steuern zu zahlen (sei es legal oder illegal), oder den Arbeitslosen, der sich in der Absicherung der Allgemeinheit ausruht (obwohl er es anders könnte). Nehmen wir den Arbeitskollegen, der immer gegen dich arbeitet, das Projekt behindert, nur um an deine Stelle zu kommen, oder die Angestellten, die nur so tun als ob sie arbeiten wenn der Chef reinkommt. Nehmen wir das junge erfolgreiche Paar, dass Kinder als Behinderung abtut, oder die Eltern, die das Kind überhaupt nicht, oder von einem Kindermädchen erziehen lassen, während sie sich selbst verwirklichen. Oder nehmen wir dich, der das alles nicht tut, aber der vorbeigeht an dem Leid von denen, die nicht so viele Chancen hatten wie du (daran sind wir alle, auch ich, schuldig).

Alle diese Anschläge, ob groß oder klein – sind Feinde einer Gesellschaft. Aber stellt nicht das Wort "Feinde" schon eine Gefahr für das Konzept der friedlichen Gesellschaft dar? Ja – es wird die paradoxe Situation deutlich, dass der Mensch, in dem Versuch eine friedliche Gesellschaft zu schaffen, sich selbst als Feind bekämpfen muss. Um eine vollkommene (also 100%ige) Sicherheit zu erreichen, muss eine einzige Instanz demnach auch die vollkommene Kontrolle über den Einzelnen haben – das wiederum ist jedoch das Grundwesen der Diktatur, in der es für den Einzelnen keine Rechte und Freiheiten gibt.

Laut der aktuellen Politik soll der Weg zu Friede und Sicherheit interessanterweise darin bestehen, dem Mensch seine Freiheit und Rechte wieder stückweise zu nehmen. Die perfekte Gesellschaft wird angestrebt, indem ihre ursprünglichen Ideale aufgegeben werden und das praktiziert wird, was man eigentlich zu verhindern suchte. Das Paraxdoxon kommt zum Vorschein. In der Logik ist sowas das Ende jeder Beweisführung, das Scheitern jedes Konzeptes, das Zeichen für einen Fehler in der Gleichung.

Wir könnten nun hoffen, dass es jetzt bald alles endlich besser wird, dass wir endlich etwas gelernt haben… Die Bibel macht aber relativ einfach und klar deutlich, dass das nicht passieren wird – weil wir alle Egoisten sind. Und das stimmt sehr treffend mit der Wirklichkeit überein. Und in unseren Versuchen scheitern wir immer wieder genau daran: an der Existenz unseres Egoismus.

Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit! Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigennutz in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Dies ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. Denn wo Eifersucht und Eigennutz ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat. (Jakobes 3,13-16)

Die Lösung der Bibel ist ebenso einfach: Wir müssen erkennen, dass wir, dass ich, dass DU das Problem sind/bin/bist – wir selbst sind das Hindernis für jeden gut gemeinten Versuch Frieden und eine funktionierende Gesellschaft zu schaffen. Aber Gott will uns verändern und aus uns das machen, wovon wir manchmal nur ahnen, dass es existiert. Aber es fängt mit dem Bekenntnis an, dass man sich, um selbst im Mittelpunkt zu stehen, erstens gegen Gott und dann auch gegen seine Mitmenschen gewandt hat und sich dabei schuldig gemacht hat. Gott möchte, dass wir unsere Einstellung ändern und uns Ihm zuwenden – und das ist für Ihn dann so etwas wie eine Steilvorlage um uns wirklich zu verändern – denn Er hat die Macht dazu. Wie geht das vor sich? Indem Er persönlich zu Dir kommt und Dir etwas von sich selber gibt – denn Er trägt alles das in sich, was wir so nötig haben.

Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedvoll, milde, folgsam, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.  (Jakobus 3,17)

Um etwas darüber zu erfahren, wie du diese Dinge wirklich in Deinem Leben erfahren kannst und wie Du v.A. von dem ganzen angesammelten Schrott frei wirst, kannst du hier, hier und hier weiterlesen.

 

Kommentare

  1. Pater123

    Meine Antwort

    Nein, wir Menschen entwickeln uns nicht weiter. Das Verhältnis Frieden-Krieg schwankt hin und her wie es das eh und je getan hat und der einzige Fortschritt besteht in den neuen Maschinen die für Friedens- und Kriegszeiten erfunden und weiterentwickelt werden.

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