Unseren Gott können sie beleidigen – und wir Christen werden das erdulden. Aber: „Mein, ist die Rache, spricht der Herr.“ (Römer 12,19 / 5.Mose 32,35)

So stellte Sophia Thomalla die Werbeaktion des Lottoanbieters auf ihrer Instagramseite dar. Screenshot: www.instagram.com/sophiathomalla

So stellte Sophia Thomalla die Werbeaktion des Lottoanbieters auf ihrer Instagramseite dar. Screenshot: www.instagram.com/sophiathomalla

Zitat von Thomas Sternberg „Das ist nicht einmal Kunst. Nur geschmacklos und dumm. Andere Künstler haben schon viel intelligenter mit diesem Tabubruch gearbeitet. Es ist erbärmlich, dass ein Unternehmen glaubt, nur durch Verletzung religiöser Gefühle werben zu können.“ Kreuzigung als Werbegag ist mehr als geschmacklos.

Seit Madonna in den 80ern ist der „Gag“ nun auch schon ziemlich alt und wird nur noch dazu benutzt, um mit Provokation Geld zu scheffeln bzw. sich mal wieder zu inszenieren. Frau Thomalla denke ich, ist sich der Tragweite ihres Handelns nicht bewusst. Gott lässt sich nicht lästern und zu erhaben ist die Majestät Jesu Christi, als das solche Vorfälle nicht doch ihren Richter finden werden. Gottes Gerechtigkeit ist von unendlicher Kreativität geprägt.
Andererseits muss aber auch erwähnt werden, dass wir uns selbst immer wieder hinterfragen müssen, was uns das Kreuz als Symbol der Erlösung heute noch wert ist – auch wir Christen müssen dies täglich vergegenwärtigen. Die älteste bekannte Darstellung eines Gekreuzigten ist ein römisches Graffiti (200-250). Der Mann am Kreuz trägt einen Eselskopf und wird von einem anderen Mann angebetet. Die Inschrift sagt: „Alamenos betet seinen Gott an“. Es ist ein Spottkreuz. Ein Beispiel für das Kreuz in der modernen Kunst ist der gekreuzigte Frosch von Martin Kippenberger (2008). Der Frosch hält in der rechten Hand einen Bierkrug (Alkoholsucht als Kreuz). Im Bereich Werbung und PR posierte 2014 das Fotomodel Joanna Krupa als nackter Engel in einer Kirche. Ein Kruzifix in den Händen und gefederte Flügel auf dem Rücken. Ein Protest gegen Tierquälerei und Pelzhandel. Ähnliche Motive gibt es zuhauf.

Exhibitionistische Naivität und frivole Geilheit haben wohl das Gehirn infiziert. Mehr als abstoßend und widerlich.
Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinn. (Sigmund Freud)

Kommentare

  1. Birgitt christina

    Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.Wir aber haben hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf das wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

    Jesaja 53,4-5

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