Caspar, Melchior und Balthasar gehören zur Weihnachtsgeschichte wie die Hirten, wie die Engel, wie Ochs und Esel.

Die schwarze Figur bei den “Heiligen drei Königen” soll doch nur symbolisieren, dass Menschen aus aller Welt kamen, eben Astronomen, also bedeutende Personen, die den Sohn Gottes anbeten wollten. Diese Aktion in Ulm ist Unsinn in Perfektion, in der Annahme einer nicht vorhandenen öffentlichen Meinung. Trashdeutschland und ihre abgehalfterte Kirche am Rande des Nervenzusammenbruchs. Sie wollen dieses Jahr sogar das Evangelium wechseln, um die drei Weisen sicherheitshalber ganz zu eliminieren. Mittlerweile zeigt das Land nicht nur immer unübersehbarere Züge autoimmunerkrankter Dekadenz im Endstadium, sondern sogar Anzeichen beginnenden Wahnsinns.

“In meiner Jugendzeit erklärte man noch, dass in den Heiligen drei Königen die ganze (damalige) Welt, vom Westen und Osten und Süden, zur Krippe gekommen sei. Es seien eben alle eigeladen zur Krippe zu kommen und anzubeten, alle Völker und Rassen und Hautfarben. Niemand dürfe ausgeschlossen werden. Das war Antirassismus in Reinkultur.” St. Fleischer

“Warum werden die Magier der Hl. Schrift in der Tradition als drei Könige dargestellt werden?Eine gängige Antwort ist, weil die drei Könige die drei damals bekannten Kontinente (Africa, Asien und Europa) und damit die gesamte Menschheit (d. h. alle Menschen, egal welcher Rasse, Hautfarbe etc.) repräsentieren.Aus christlicher Sicht konnten die weisen Herrscher nichts besseres machen, als dem Messias, den neugeborenen Jesus, zu huldigen und auf diese Weise seine universale Sendung, die über die Juden hinaus geht, zu verdeutlichen. Sinnenfällig hat die ausschmückende Tradition die drei Männer in drei verschiedenen Lebensaltern (Jüngling, Erwachsener, Greis) aus drei verschiedenen Kontinenten kommen lassen.Bunter hätte man die Weisen nicht ausdeuten können und darum ist das Weglassen der drei verschiedenen Könige eine rassistisch motivierte Ausgrenzung und ein Entblößen der eigenen Dummheit vor dem Zeitgeist.” Antiquus

Kommentare

  1. Hans Hauber

    Da kann natürlich viel Spekuliert werden, Gold hatte immer schon hohen Wert und wurde auf der Flucht nach Ägypten notwendig gebraucht, ist auch ein Symbol von größter Reinheit, Weihrauch, wie Myrrhe sind Heilkräuter, bzw. Harze, was ja auch auf den “Arzt” und Heiland Jesus Christus hinweist, sie wurden auch für den Tempel, das Heiligtum gebraucht für den Räucheraltar.
    Es heißt, die Weisen kamen aus dem Morgenland, das kann Babylon gewesen sein, jedenfalls aus dem damals eher ferneren Osten, Babylon, oder Babel, war zu der Zeit verhältnismäßig eine Hochkultur, deshalb muss es nicht ausgeschlossen sein, dass diese Gelehrten auch aus unterschiedlichen Kulturen auf der Uni Babylon studierten. (Nur um noch weitere Spekulationen in den Ring zu werfen.)
    Dass Herodes die Weisen heimlich noch einmal traf, muss nichts heißen, einfach inoffiziell, ohne politischen Staub aufzuwirbeln…. er hatte ja seine Gründe…

  2. Mika

    Die “Heiligen Drei Könige” kommen generell nicht in der Bibel vor.
    Im Matthäus-Evangelium ist die Rede von einer unbestimmten Anzahl von Sterndeutern/Magiern aus dem Morgenland/Orient.
    Auch die Namen sind nicht erwähnt. Keine Heiligen. Keine 3. Keine Könige.
    #ThinkAboutIt #ReadIt #JesusIsKing

      • Christina

        Es könnten auch mehrere Gold geschenkt haben und mehrere Weihrauch und auch mehrere Myrrhe. Zum Geburtstag bekommt man ja auch von mehreren Leuten oft dasselbe, z. B. einen Blumenstrauß. Deshalb finde ich es weiter offen, wieviele Sterndeuter das nun waren. Es können durchaus mehr als 3 gewesen sein, ich halte das sogar für sehr wahrscheinlich. Denn nur 3 fremde Leute hätten wohl am Hofe des Herodes nicht so ein Aufsehen erregt.

        • Herr S.

          .
          @Christina
          Möglich ist natürlich auch Ihre Annahme, dass es mehr als 3 Sterndeuter waren, ich möchte da auch keine – letztlich fruchtlose – Diskussion lostreten, zumal ich nicht weiß, ob es hierzu außer dem neutestamentlichen Bericht nach Matthäus noch andere ernstzunehmende historische Quellen gibt oder nicht.

          Es dürften hochgebildete und auch gesellschaftlich hochgestellte Personen gewesen sein, die sich eben offenbar mit Sternenkunde und -deutung auskannten und selbstbewusst sich zu einem fremden entfernten Königshof (in Israel) aufmachten und dort auch persönlich vorsprachen.

          Auch die zumindest zum Teil kostbaren Geschenke lassen auf hochstehende Personen schließen. Dass mehrere das Gleiche schenkten, halte ich dagegen für weniger wahrscheinlich als Sie, denn die weisen Sterndeuter reisten schließlich gemeinsam als Gruppe und dürften sich m. E. deshalb hinsichtlich der Geschenkgaben eher untereinander abgesprochen haben.
          Allerdings könnten die Geschenke auch statt auf die Zahl der Spender hinzudeuten eher auch Symbolgaben für das neugeborene Königskind bedeuten.

          Eine von Ihnen angenommene größere Gruppe Sterndeuter halte ich wiederum meinerseits für weniger wahrscheinlich, da zum einen das schon ein seltener Beruf war, den sie ausüben und zum anderen im Matthäus-Evangelium von einer nochmaligen “heimlichen” Zusammenkunft bei Herodes berichtet wird. Das ist mit einer größeren Gruppe schwieriger ohne Aufsehen zu bewerkstelligen als mit nur wenigen – z. B. 3 – Personen.

          Dagegen halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass die Sterndeuter ein Gefolge von einigen Bediensteten bei sich gehabt haben könnten – z. B. einen Dolmetscher, es sei denn, sie waren selbst der jüdischen Sprache mächtig.

          Am Ende des Matthäusberichtes heißt es übrigens, dass sie in ihr Land (nicht: ihre Länder) zurückkehrten.

          Trotzdem spricht das nicht unbedingt dagegen, dass sie selbst unterschiedlichen Alters und/oder Herkunft waren.

          Das sind halt aber doch relativ viele Spekulationen, ohne dass wir so den genauen Tatsachen sicher näherkommen.

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