Der “Marsch fürs Leben” ist gut, aber es gibt noch wichtigere Dinge.

Das Gute ist manchmal der Feind vom Besten!

Der christliche Aktivismus von heute ist viel zu eng und selektiv. Er befasst sich mit bestimmten Themen, ignoriert aber viele andere von gleicher oder größerer Bedeutung. Wir müssen nicht nur die Ungeborenen retten, sondern auch die Kinder in den öffentlichenSchulen, die durch die Lehre von Unmoral, Hexerei und Okkultismus pervertiert werden. Wir müssen die Psychologie als den Hauptverursacher dieses Übels identifizieren und sie aus unseren Kirchen, Seminaren und Universitäten ausrotten.

Wir müssen die Sünde anprangern, zur nationalen Umkehr aufrufen und das Evangelium mit überführender Kraft verkünden. Christen müssen nicht nur für Homosexualität, Kindesmissbrauch, Pornografie und Abtreibung zur Buße aufrufen, sondern auch für subtilere Formen der Rebellion gegen Gott und die Ablehnung Christi. Die Gemeinde muss sowohl für ihren Mangel an sozialem Engagement als auch für ihre Irrlehren und ihr Versagen, die Wahrheit zu predigen, angeklagt werden. Wir müssen die zerstörerischen Irrlehren anprangern, die im Umlauf sind. Es ist heuchlerisch, wenn die Gemeinde gegen die Sünden der Welt protestiert, während sie in ihren Reihen diejenigen toleriert und sogar ehrt, die ein falsches Evangelium predigen und die Feinde des Kreuzes Christi sind. Anstelle von Demonstranten brauchen wir Propheten, die die Welt zur Umkehr aufrufen:

„Henochs“, die mit Gott wandeln und vor Gericht warnen (Hebräer 11,5; Judas 1,14-15). Noahs, Prediger der Gerechtigkeit (2 Petrus 2,5), die vor dem kommenden Gericht warnen und Sünder in eine Arche der Sicherheit einladen. Was wäre gewesen, wenn Noah versucht hätte, die Gesellschaft zu reformieren, statt die Arche zu bauen!

Wir brauchen Daniels: „Mene, mene tekel upharsin“ – die Handschrift steht an der Wand, Deutschland! Du bist auf der Waage gewogen und zu leicht erfunden worden! Ermordete Babys, das Gräuel der Homosexualität, und die leichtfertige, vorsätzliche Rebellion der Gesellschaft gegen Gott haben Seinen Zorn so sehr erregt, dass es keinen Aufschub mehr gibt!

Wir brauchen Jesajas und Jeremias, die nie von einem „positives Bekenntnis“ oder von der „Kraft des positiven Denkens“, gehört hatten, sondern die Wahrheit gepredigt haben!

„Christlicher Aktivismus“ ist nicht christlich. Er ist ein Abweichen von dem geraden Weg, den die Gemeinde vor der Welt gehen soll. Er kann die wirklichen Probleme undeutlich machen, zu Kompromissen und unheiligen Allianzen führen, und Zeit und Mühe zweckentfremden, die besser zur Verkündigung des Evangeliums verwendet werden sollten. Wäge die Anforderungen an deine Zeit ab und setze Prioritäten. Engagiere dich voll für die Rettung von Seelen für die Ewigkeit. TBC

Kommentare

  1. Der Reformator

    Ja, FARBE BEKENNEN. Aktuell befasst sich die Dt. Bischofskonferenz mit der Abtreibung als wichtigem Thema. Gut, die Mehrheit der dt. Bischöfe scheint für den Schutz der Ungeborenen zu sein, also gegen die Abtreibung. ABER: die Mehrheit der Bischöfe scheint sich für die Corona-Impfung zu engagieren. Mit der Vektorimpfung wird embryo-fetales Gewebe aus Abtreibungsfoeten verwendet. Hier stimmt man also der Abtreibung zu, und zwar direkt, nicht nur indirekt. Und die Gegner der Vektor-Zellreihen-Impfung werden diffamiert, auch von den meisten Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Noch dramatischer ist es mit der gentechnologischen mess.RNA Impfung. Die Bischöfe sehen die Schöpfung als hohes Gut. ABER, sie wenden sich nicht gegen die Genimpfungen, durch die das menschliche Erbgut manipuliert wird. Einige Theologen, Pastoren, Priester ganz verschiedener christlicher Glaubensgemeinschaften begründen sogar raffiniert, schlangenhaft, listig, heuchlerisch und unwahrhaftig ihre Propaganda für die Genimpfung. Man sieht also, dass sie sich informiert haben. Diese Begründungen sind arglistig, wissenschaftsfeindlich, teilweise abstrus und bizarr. Bei manchen Begründungen haben die Pastoren, Evangelisten und Priester sogar böse zugeschlagen und die Impfgegner mit Hass übersät: Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger, Rechtsradikale, etc. Nach dem Motto, das unser Herr bekämpft hat: Liebe Deinen Nächsten, aber hasse Deinen Feind.

  2. Marc

    Finde ich schon wichtig, dass sich wahre Christen sichtbar machen wenn es z.B um den Schutz der Ungeborenen geht. Wer weiß denn zu welchen wichtigen Begegnungen es dabei kommt ? Die etablierten Kirchen scheren sich einen feuchten drum und fördern teilweise dieses satanische (Ab)Treiben. Und wie liebt es der Feind wenn sich die Christen klein machen um noch unsichtbarer zu werden. Deshalb, NEIN. Farbe bekennen !

  3. Thomas

    Von der Dummheit

    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern. Das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos.

    Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite geschoben werden.

    Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

    – Dietrich Bonhoeffer, „Lesebuch“, S. 66f. // „Widerstand und Ergebung“, S. 14f.

  4. Thomas

    Es gib einen Punkt, an dem es kein zurück mehr gibt, wo ein Volk eine
    Nation, nur noch das Gericht Gottes, zu erwarten hat, so erging es
    Israel (Nord und Südreich) , Sodom und Gomorra – nun sind wir aber,
    am Ende der Endzeit angekommen und Gott hat heftige und überraschend
    kommende Gerichte angekündigt, welche nicht aufzuhalten sind.
    Jer 21,2; Jer 37,3; Ez 14,7.10; Ez 20,1.3 Jer 7,16; Jer 11,14; vgl. Jer 15,1f.; Ez 9,8f

    8Und als sie die erschlagen hatten, war ich noch übrig. Und ich fiel auf mein Angesicht, schrie und sprach: Ach, Herr HERR, willst du denn den ganzen Rest Israels verderben, dass du deinen Zorn so ausschüttest über Jerusalem?

    9Und er sprach zu mir: Die Missetat des Hauses Israel und Juda ist allzu groß; es ist lauter Blutschuld im Lande und lauter Unrecht in der Stadt. Denn sie sprechen: Der HERR hat das Land verlassen, der HERR sieht uns nicht.

    10Darum soll mein Auge ohne Mitleid auf sie blicken, ich will auch nicht gnädig sein, sondern will ihr Tun auf ihren Kopf kommen lassen.

    11Und siehe, der Mann, der das Kleid von Leinwand anhatte und das Schreibzeug an seiner Seite, antwortete und sprach: Ich habe getan, wie du mir geboten hast.

    Jesaja 24 die gesamte Offenbarung, in der Kurzfassung

    Das kommende Weltgericht
    1 Siehe, der HERR entleert die Erde und verheert sie und kehrt ihre Oberfläche um und zerstreut ihre Bewohner. 2 Und wie dem Volk, so ergeht es dem Priester; wie dem Knecht, so seinem Herrn; wie der Magd, so ihrer Gebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Verleiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem Gläubiger. 3 Völlig ausgeleert wird die Erde und geplündert, denn der HERR hat dieses Wort geredet. 4 Es vertrocknet, es welkt das Land, es schmachtet, es welkt der Erdkreis, es schmachten die Hohen des Volkes[1] im Land. 5 Und die Erde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern. Denn sie haben die Gesetze übertreten, die Ordnungen überschritten, den ewigen Bund ungültig gemacht! 6 Darum hat der Fluch die Erde verzehrt, und es büßen, die auf ihr wohnen. Darum sind die Bewohner der Erde dahingeschwunden[2], und wenig Menschen bleiben übrig.

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