Die Deutsche Bank, Deutschlands größtes Geldhaus macht 2,8 Milliarden Euro Verlust und entlässt 18 000 Leute.

Mit Josef Ackermann dem Freund der Bundeskanzlerin wurde der Niedergang der Bank eingeleitet. Ackermann setzte alles aufs Spiel und hat verloren. Das passiert wenn die Gier die Vernunft überholt. Jetzt ist diese Bank selbst zur Peanuts geworden, sieht man sich den derzeitigen Aktienkurs an. Ja, Hochmut kommt vor dem Fall. Deutsche Bank, Ford, Opel, Siemens, BASF, Bayer… das ist erst der Anfang vom Chaos. Die Digitalisierung wird in weiteren Branchen in den nächsten 5 Jahren auch noch zuschlagen. Und Deutschland ist gefühlt null darauf vorbereitet, obwohl Wirtschaftsexperten schon lange Konjunkturwarnungen aussprechen. Die, die jetzt weinen sind doch die die Geldscheine aus den Fenstern auf Demonstranten geworfen haben und sich darüber lustig gemacht haben, dass sie gegen die Geldpolitik der Banken demonstriert haben.

König Salomo schreibt in Prediger, Kapitel 5, Vers 9: «Wer am Geld hängt, wird davon nie genug kriegen, und wer den Wohlstand liebt, wird immer von der Gier nach mehr getrieben werden.» Oder in Matthäus, Kapitel 6, Vers 24 steht: «Ein Mensch kann nicht zwei Herren dienen. Er wird dem einen ergeben sein und den anderen abweisen. Für den einen wird er sich ganz einsetzen, und den anderen wird er verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Mammon.»

Es ist schon beachtlich, wenn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Finanzteil vom 15. Mai 2010, der Finanzanalytiker Volker Loomann u.a. schreibt: „Es gibt keine Garantie, dass die Anlagen morgen noch vorhanden sein werden, und es gibt keine Sicherheit, dass die Güter übermorgen noch etwas wert sein werden. Geld ist eine Illusion, es gibt keine Sicherheit, und das Leben wird allen Krisen zum Trotz weitergehen, nur nicht so, wie sich manche Leute vorstellen. Vor diesem Hintergrund sollten sich die Menschen weniger auf Besitz, sondern auf das Leben besinnen. Sie brauchen – so banal das klingt – jeden Tag zu essen und zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Freude und Liebe verschönern das Leben, Angst und Gier vermiesen das Leben.“
Als ich das gelesen hatte, dachte ich, wie aktuell ist doch das Wort Jesu: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz (Matthäus 6,19).“ Und der Apostel Paulus schreibt an seinen Schüler Timotheus: „Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht, darum werden wir auch nichts hinaus bringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider habe, so wollen wir uns daran genügen lassen.Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schändliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen. Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen, dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien. “ (1.Tim. 6,6ff.).


Kommentare

  1. Herr S.

    Mir fällt dazu nur die altbekannte Redewendung “Hochmut kommt vor dem Fall” ein.

    Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie zur Zeit des Deutsche Bank Chefs Ackermann seitens der Deutschen Bank öffentlich verkündet wurde, man wolle keine Kleinsparer mehr in diesem Geldinstitut sondern nur noch Leute mit großen Vermögen.

    Welche Arroganz.

    Ich bin mein Leben lang Kunde der Postbank gewesen – eines der Geldinstitute der kleinen Leute hierzulande. Da fühle ich mich recht wohl, denn die haben für mich Guten Service bei niedrigen Kosten und fairen Bedingungen, obwohl man natürlich auch da aufpassen muss, nicht falsch bersten zu werden.

    Mich ärgert nur, dass just besagte Deutsche Bank mittlerweile zu 70% Mehrheitsaktionär der Postbank ist.

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