Die Entscheidung abzutreiben ist mir leichter gefallen als die Entscheidung, ob ich mir einen McChicken oder Cheeseburger bei McDonald’s bestell.

Hört auf, Abtreibung als reproduktive Freiheit zu bezeichnen. Hört auf, Abtreibungskrankenversicherung für gut zu finden. Hört auf, Abtreibung als körperliche Freiheit zu bezeichnen. Hört auf, Abtreibung als Frauenrecht zu bezeichnen. Nennen wir Abtreibung beim Wort: Kinderopfer.

„Die Entscheidung abzutreiben ist mir leichter gefallen als die Entscheidung, ob ich mir einen McChicken oder Cheeseburger bei McDonald’s bestell. Ich weiß, viele wünschen sich, dass ich darüber sensibler sprech, aber kann ich nicht, weil’s kein sensibles Thema für mich ist.“ Mit diesen Worten spricht die Influencerin Suki Tegan in einem kurzen Video auf TikTok (Name „evil_suki“) über ihre Abtreibung, während sie sich entspannt die Haare bürstet. Dann zählt sie die Schritte auf, die man für eine Abtreibung erledigen muss. Zum Schluss fordert sie die Zuschauerinnen auf, sich nicht dafür zu schämen das „Privileg“ der legalen Abtreibung in Deutschland zu haben und zu nutzen. „Und lest keine christlichen Websites“, empfiehlt sie noch.” (jg)

Auf der aktuellen Infoseite schreibt die WHO: „Jedes Jahr finden weltweit etwa 73 Millionen induzierte Abtreibungen statt. Sechs von zehn (61 %) aller ungewollten Schwangerschaften und drei von zehn (29 %) aller Schwangerschaften enden mit einem Schwangerschaftsabbruch.“ Weltweit starben 8,1 Millionen Menschen an Krebs, 5 Millionen an den Folgen des Rauchens, 1,7 Millionen an JIV/AIDS, 135 Millionen durch Verkehrsunfälle und 1,1 Millionen durch Selbstmord. Insgesamt starben weltweit im vergangenen Jahr etwa 62,2 Millionen Menschen – aber hier ist die Zahl der abgetriebenen Kinder nicht eingepflegt. 

Kommentare

  1. Martin Koch

    Servus Meteo. In den 2000ern gesehen? Wann, wo? Bin aus Ravensburg in der Nähe vom Bodensee. Aber möglich ist alles. Ich weiss, dass ich da ein bisschen zu forsch bin, wenn ich Frauen, fast schon pauschal als “Hohlkörper” bezeichne. Natürlich sind sie das nicht, auch nicht die “Bösen”, Unreflektierten. Jeder Mensch hat eine unsterbliche Seele. Aber wir alle müssen aufpassen, was wir sagen, auch wenn wir es vielleicht nicht selber tun. Und gerade solche “Mutmacherinnen” wie z.B. Suki Tegan u.a. richten sehr viel Schaden an. Es ist schon richtig und gut, dass sich Frauen aus ihrer servilen, jahrhundertealten gesellschaftlichen Rolle nach und nach herausgepult haben. Aber müssen sie dabei auch gleich ihre echte Weiblichkeit mit wegwerfen ? Ist es eigentlich nicht ein schönes und herrliches Privileg Kinder auszutragen, gebären und auch grosszuziehen? Meine Mutter sagte mir einmal vor Jahren, dies sei schöner und erfüllender als je die besten Bücher zu schreiben, oder die tollsten Bilder zu malen, ja sogar schöner als die schönste Musik. Und dabei wollte sie statt Mutter eigentlich Lehrerin werden. Umso schrecklicher müsste eigentlich dann das Gegenteil sein. Und wenn man keine Kinder bekommen kann? Nun, dann ists halt wie es ist. Übrigens, ich kenne sehr viele Menschen mit Down- Syndrom. Und was ich da an Moral und Lebensfreude sehe, beschämt mich manchmal als “Gesunder”. Vielleicht ist es gerade diese Beschämung angesichts ungewohnten Leidens, denen manche gerne aus dem Weg gehen wollen, wie z.B. ein sehr intelligenter Dummkopf namens Dawkins.. 🙂 Liebe Grüsse, (vielleicht laufen wir uns doch noch über den Weg, tät mich freuen.)…

  2. Martin Koch

    Suki Tegan… Nie von ihr gehört. Nun, auch wenn es nicht fein ist, was ich hier von ihr sage. Jung, hübsch, sexy… Solche “Frauen” gibt es hierzulande und auch woanders zuhauf. Und hat es auch in meiner Jungmännerzeit (mittlerweile 35 Jahre her !) schon gegeben. Ich nenne sie gerne Hohlkörper. Ja, ein hübscher Körper, aber innen eben hohl. Was wenn sie “plötzlich” 40, 50 oder gar 60 wird?… Wie anders eine Frau, die charakterlich wie moralisch gefestigt ist, voll von tragender Sanftmut, ernstem Lebensmut, wie heiterer unerschütterlicher Lebensfreude, echter Liebe und Würde. Und einer Persönlichkeit, die auf niemanden herabsieht, wie anders dieser auch sein mag. Wie treffend schreibt der Apostel von solchen Frauen! Gerade diese innere Schönheit macht sie anziehender als derbe, billige, meistens nur zur Schau gestellte “Erotik”, die einem höchstens nur den Mund verwässert. Wenn überhaupt.

    • meteo

      Haben wir uns in den 2000er gesehen? Dein Name sagt mir was. Was äußere Schönheit angeht: so wie Männer verkabbelt sind, sind absolut, absolut alle Frauen zumindest für einige Männer attraktiv. Das habe ich als “Frau” (ca. 40 Jahre alt und 125 kg) getestet. Das gleiche gilt nicht für Männer bei Frauen. Ich z.B. finde eine 150 kg schwere Frau deutlich schöner als eine Frau wie Suki Tegan. Aber sonst stimmt das: die innere Schönheit ist das wichtige. So schamlos über sein getötetes Kind zu sprechen, ist ein sehr negatives Zeichen. Im französischen öffentlichen Rundfunk (sehr links orientiert, obwohl von allen finanziert) gab es mal eine Sendung über Abtreibung: die Teilnehmer stellten eine Feministengruppe, die eine damals verbotene Art von Abtreibung durchführten, als Heldinnen vor. Die Gespräche wurden ab und zu mit Liedern zum Thema abgebrochen. In einem Lied sang eine Sängerin (über ihr ungeborenes Kind, das abgetrieben werden würde): “Du bist nichts, du hast keinen Namen.” Sehr schockierend, auch da sehr hässlich.

  3. meteo

    Genauso wie die heute als rechtsextrem betrachteten Ideen ursprünglich von der Linke stammen, könnten die Ideen der heutigen Linke (wie Abtreibung) in der Zukunft als rechtsextrem betrachtet werden. Es gibt Zeichen dafür. Heute gilt man zwar als schrecklicher Reaktionär, wenn man gegen Abtreibung ist. 2024 hat die französische Regierung “rassistische bzw. antisemitische Äußerungen von Abgeordnetenwahlkandidaten der Rassemblement National” auf einer Website gesammelt. Ich habe auf einen Namen geklickt: “Herr Irgendwas hat gegen die Einführung des Abtreibungsrechts in die Verfassung gestimmt, Kotz-Smiley”. Doch wenn die Leute mit den Folgen des Abtreibungsrechts konfrontiert werden, können sie es nicht aushalten. Beispiel: Charlie Kirk hat in einer Debatte mit einer linken Studentin sie gefragt, ob sie es für richtig hielt, dass eine Frau ihre ungeborene Tochter abtreibt, wenn sie einen Jungen wollte. Die Studentin hat “Ja” geantwortet, und die Studenten im Publikum waren alle schockiert. Oder als Richard Dawkins gesagt hat, es sei unmoralisch, Ungeborene mit Down-Syndrom nicht abzutreiben (in der Praxis werden fast alle abgetrieben), war es ein Schock in der englisch sprechenden Welt.

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