Doping und mehr.

Irgendwann fliegt jeder auf.

ali

„Gott ist mein bester Mannschaftskamerad“, sagte Udo Bölts.
Der
36 Jahre alte Udo Bölts aus dem westpfälzischen Heltersberg ist einer
der besten Mannschaftssportler im Profirad-sport. Früher diente er im
Team Telekom Jan Ulrich als „Wasserträger“. Dem grossen Schweiger
Ulrich.
„Gott ist mein bester Mannschaftskamerad.“ – Udo Bölts
praktiziert seinen katholischen Glauben offen, besucht, so oft er kann,
einen Gottesdienst. Gegenüber dem Sportmagazin „Kicker“ sagte der
heutige Teamleiter vom „Team Gerolsteiner“ kürzlich: „Gerade in meiner
schweren Sportart, in der man permanent von der Familie getrennt ist,
gibt einem der Glaube an Gott wirklich Ruhe, Gelassenheit und innere
Zufriedenheit. Gott hat mich elf Mal gesund durch die Tour gebracht.“
Trotz Epo im Blut.

„Die Bölts geht nie kaputt.“ Das hat
einmal in seinem deutsch-flämischen Kauderwelsch Walter Godefroot, der
Teamchef von Team Telekom, über den Pfälzer Profi gesagt. Vielleicht
ist der Christ von morgen jemand, der den inneren Schweinehund
überwinden, sich für Ziele schinden kann. Einer, der auf die kleinen
Annehmlichkeiten verzichtet, weil er größeres Glück will. Einer, der
nicht aufgibt, nur weil der Wind heftig ins Gesicht bläst.   Weil er
sagen kann: „Gott ist mein bester Mannschaftskamerad.“ Einer wie Udo
Bölts eben, der jetzt  dem Radsport abgeschworen hat oder abschwören
musste.

Dieses Bekenntnis  wird jetzt durchs Doping ins
Lächerliche gezogen. Ein schreckliches Zeugnis für einen Sportler und
einen Christen.

Möge er die Vergebung Gottes suchen und auch
erfahren. Die jetzt auffliegenden Raddoper sollte  nicht nur
bei Beckmann im Tv beichten müssen, sondern  bei Jesus. Nur bei Jesus
gibt es Vegebung.

ali

Kommentare

  1. Dieter Janson

    Wenn ich das mit der Hure, die gesteinigt werden sollte, als Kleinkind richtig verstanden habe, sollten wohl eher die Steiniger beichten gehen?

    Gebt mir mal über das Thema ne ‘Nachhilfe’ 😀

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