Hier ist ein Beispiel dafür, wie der “christliche Glaube” zu einem Geschäftsmodell verkommt:

“Trump-Pastorin Paula White zu Ostern: Segens-Deal für 1.000 Dollar
Der US-Präsident nennt sie seine Lieblingspastorin: die Charismatikerin Paula White. Für sie richtete Trump extra ein Glaubensbüro in der Nähe des Oval-Office ein, also des Büros, in dem Trump residiert und regiert. Bei einer religiösen Besinnung im Weißen Haus vor Ostern war es Paula White, die die Predigt hielt und beim Essen neben dem Präsidenten saß. Paula White kann durchaus seriöses vorweisen wie z. B. akademische Abschlüsse in Religionswissenschaften, Theologie und Philosophie. Dennoch wandte sie sich nach dem Studium recht unseriösen und ganz ungeistlichen Glaubensansichten zu, wie z. B. dem Wohlstandsevangelium, sprich: Starker Glaube verhilft zu großem Reichtum.
Die dreimal verheiratete White behauptet von sich, dass dort, wo sie stehe, heiliger Boden sei, und glaubt fest daran, Trump sei von Gott gesandt. Obwohl White eine Verfechterin des Wohlstandsevangeliums ist, scheint es in ihrer Kasse von selbst nicht so zu klingeln, wie sie sich das vorstellt.
Zu Ostern 2025 bot sie deshalb ein sogenanntes ‘Package’ an. In diesem Paket war neben religiösen Utensilien auch ein 25 Zentimeter hohes Kristallkreuz enthalten. Das Wichtigere aber, was White in ihrem ‘Package’ in Aussicht stellte, waren ‘sieben übernatürliche Segnungen’: Konkret: ‘Gott wird dir einen Engel zur Seite stellen, er wird deinen Feinden ein Feind sein, er wird Wohlstand schenken, er wird Krankheiten von dir nehmen, er wird dir ein langes Leben schenken, er wird dir eine Vermehrung deines Erbes bringen, und er wird ein besonderes Segensjahr bringen.’
Diesen Segens-Deal gab es natürlich nicht gratis. Er kostete 1.000 US-Dollar. Ein Kritiker aus Deutschland kommentierte diesen Segens-Deal so: ‘Es ist der zur Religion gewordene individualistische Kapitalismus.'”
Quelle: TOPIC Nr. 05/2025 Roland Helmut

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