Ich brauche niemanden zum Spielen. Ich hab mich an die Einsamkeit gewöhnt“ 5jähriges Mädchen in der Pandemie.

“Ein fünfjähriges Mädchen sagt: „Ich brauche niemanden zum Spielen. Ich hab’ mich an die Einsamkeit gewöhnt.“ Ein kleiner Junge fragt sorgenvoll: „Mama, ist jetzt der Kindergarten zu, weil ich mir nicht ordentlich die Hände gewaschen habe?“ Ein Grundschüler, der vergessen hat, seine Maske aufzusetzen, begegnet der Schulleiterin. Die herrscht ihn an: „Zieh sofort deine Maske auf, sonst hole ich die Polizei!“

Ein Kind fragt: „Warum darf ich meinen Geburtstag nicht feiern, obwohl ich den halben Tag mit denselben Kindern in der Schule herumhänge, die ich einladen würde?“ Ein Neunjähriger erzählt: „Ich sitze in der Klasse am Fenster, ich habe meine Jacke an, aber es ist trotzdem kalt. Mir fehlt das Durchatmen auf dem Pausenhof. Die Maske nervt. Und wir dürfen nicht immer aufs Klo, weil’s sonst zu voll ist.“ Ein Mädchen in Quarantäne weint viel – aus panischer Angst, dass ihretwegen jemand sterben muss.

Ein Lehrer sagt laut „Süddeutscher Zeitung“ vor 13-Jährigen: „Corona ist wie die Pest. Ihr seid die Pestratten, vor denen ich mich schützen muss.“….

Die Kindheit ist der Acker des Lebens, ein magischer Ort, an dem im Austausch mit anderen, im Erleben von Tausenden prägenden ersten Malen, das Ich Gestalt annimmt. Aus diesem Boden erwächst die Persönlichkeit. Es ist ein existenzielles Spiel um Abgrenzung, Loyalität und Liebe und die verbindende Kraft eines gemeinsamen Weges. „Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter“. So schrieb vor 2500 Jahren der griechische Philosoph Antiphon.

Kinder verstehen meist gut, dass im Moment kaum Raum ist für Spontaneität, Toben, Ausprobieren. Sie hören täglich, dass der andere infektiös sein könnte. Sie erleben überall Verbote, Grenzen, gesprühte Kreise. Allein in Bayern umfasst der Katalog von Hygienerichtlinien für Schulen mehr als 80 Seiten. Was aber wird aus dem natürlichen Freiheitstrieb, was aus den kindlichen Wünschen, jenem „inneren Schrei des Lebens, das sich nach geheimnisvollen Gesetzen zu entfalten wünscht“, wie die Pädagogikpionierin Maria Montessori mal schrieb?” www.rnd.de

Wie anders ist Jesus:

  • Er nimmt die Kinder (einzeln) in den Arm,
  • Er drückt sie an sein Herz;
  • Er legt ihnen die Hände auf:
  • Er betet und segnet sie.

Markus 10,13 – 16:

Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie berühre; aber die Jünger fuhren sie an. Als Jesus aber dies hörte, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage Euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, der wird keinesfalls hineinkommen. Und er schloss sie in die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.“

Matthäus 18,1-4 :

Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wer ist nun der Größte im Himmelreich? Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.

Kommentar

  1. Wunderbar, wie Jesus die Kinder achtet. Er braucht keine Kinderrechte zu nennen, er weiß dass sie als Menschen einen Wert haben. Er weist auf das offenherzige Verhalten der Kinder hin.
    Was für ein Unterschied zwischen dem herrischen Verhalten, das oben beschrieben wird und den herrlichen Worte Jesu.

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