Ist Gott männlich oder weiblich?

Ist möglicherweise ein Bild von Text „katholisch.de 1 Std. Ein solches Gottesbild erschwere jungen Menschen den Zugang zu Gott- - deshalb diskutiert die KjG darüber, ihn mit Genderstern zu schreiben. Ein anderer Verband ist schon weiter. GOTT* KATHOLISCH.DE KjG über Genderstern: Männliches weißes Gottesbild greift zu kurz Beschluss über einheitliche Verwendung von "Gott*" noch nicht gefasst“

Wenn man die Schrift untersucht, so werden zwei Dinge klar. Erstens: Gott ist ein Geist und besitzt keine menschlichen Eigenschaften oder Einschränkungen. Zweitens: alle Beweise, die in der Schrift vorhanden sind, zeugen davon, dass Gott sich der Menschheit in einer männlichen Form offenbart hat. Zuerst einmal sollte die wahre Natur Gottes verstanden werden. Gott ist offensichtlich eine Person, weil Gott alle Eigenschaften einer Person besitzt: Gott hat Verstand, Willen, Intellekt und Gefühle. Gott kommuniziert und pflegt Beziehungen, und Gottes persönliche Handlungen werden durchgehend in der Schrift nachgewiesen.

Johannes 4,24 verkündet: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ Da Gott ein geistiges Lebewesen ist, besitzt er keine körperlichen menschlichen Eigenschaften. Trotzdem rechnet die figurative Sprache, die in der Schrift angewendet wird, Gott manchmal menschliche Eigenschaften zu, damit es möglich ist, Gott zu verstehen. Das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Gott bezeichnet man als „Anthropomorphismus”. Anthropomorphismus ist einfach ein Mittel für Gott (einem geistiges Wesen), der Menschheit (körperlichen Lebewesen) die Wahrheit über sein Wesen zu übermitteln. Da die Menschheit körperlich ist, ist unser Verständnis von den Dingen, die über die physischen Grenzen hinausgehen, begrenzt; deswegen hilft uns Anthropomorphismus in der Schrift zu verstehen, wer Gott ist.

Die Schwierigkeit liegt teilweise in der Auslegung der Tatsache, dass die Menschheit nach Gottes Abbild geschaffen wurde. 1. Mose 1,26-27 sagt: „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.”

Männer sowie Frauen sind als Gottes Abbild geschaffen, und sie sind größer als alle andere Lebewesen; genauso wie Gott besitzen sie Verstand, Willen, Intellekt, Gefühle und Moralvorstellungen. Tiere besitzen keine Moralvorstellungen und keinen unkörperlichen Bestandteil wie die Menschen. Das Bild Gottes ist der geistige Bestandteil, den nur die Menschheit besitzt. Gott schuf die Menschheit so, dass sie eine Beziehung zu ihm haben sollte. Die Menschheit ist die einzige Schöpfung, die zu diesem Zweck geschaffen wurde.

In diesem Sinne sind Männer und Frauen nach dem Vorbild Gottes gestaltet – sie sind keine kleinen „Kopien“ von Gott. Dass es Männer und Frauen gibt, bedeutet jedoch nicht zwingend, dass Gott männliche oder weibliche Eigenschaften hat. Es sei noch einmal erwähnt – nach Gottes Abbild geschaffen zu sein hat nichts mit physischen Eigenschaften zu tun.

Wir wissen, dass Gott ein geistiges Wesen ist und keine physischen Eigenschaften besitzt. Dies begrenzt jedoch nicht die Art und Weise, die Gott wählt, um sich der Menschheit zu offenbaren. Die Schrift beinhaltet die komplette Offenbarung von Gott an die Menschen und ist somit die einzige objektive Quelle von Informationen über Gott. Wenn man die Schrift untersucht, so gibt es einige Beschreibungen über die Form, in der er sich der Menschheit offenbart hat.

Die Schrift beinhaltet ungefähr 170 Verweise auf Gott, in denen er „Vater“ genannt wird. Zwangsläufig kann niemand Vater sein, der kein Mann ist. Falls Gott gewählt hätte, sich in weiblicher Form zu offenbaren, so würde das Wort „Mutter“ anstatt „Vater“ vorkommen. Im Alten und im Neuen Testament werden bei den Verweisen auf Gott immer nur männliche Pronomen angewendet.

Jesus Christus nannte Gott mehrmals „Vater“ und benutzte männliche Pronomen in anderen Fällen, wenn er von Gott sprach. Allein in den Evangelien benutzt Jesus den Begriff „Vater“ ungefähr 160 Mal mit direktem Bezug auf Gott. Die Aussage von Jesus in Johannes 10,30 ist von besonderem Interesse: „Ich und der Vater sind eins.“ Offensichtlich kam Jesus Christus in der Form eines menschlichen Mannes, um am Kreuz als Bezahlung für die Sünden der Welt zu sterben. Genauso wie Gott, der Vater, offenbarte sich Jesus der Menschheit in männlicher Form. Die Schrift verzeichnet zahlreiche weitere Begebenheiten, bei denen Christus männliche Substantive und Pronomen benutzt, wenn er auf Gott verweist.

Die Episteln des Neuen Testaments (von Apostelgeschichte bis Offenbarung) beinhalten beinahe 900 Verse, in welchen das Wort theos – männliches Substantiv in Griechisch – als direkter Verweis auf Gott benutzt wird. In unzähligen Referenzen auf Gott in der Schrift kann man deutlich ein einheitliches Muster erkennen, in welchem man mit männlichen Titeln, Substantiven und Pronomen von ihm spricht. Gott ist kein Mann, aber er hat eine männliche Form gewählt, in der er sich der Menschheit offenbarte. Ebenso nahm Jesus Christus, auf den immer mit männlichen Titeln, Substantiven und Pronomen verwiesen wird, eine männliche Form an, als er auf der Erde weilte. Die Propheten des Alten Testaments und die Apostel des Neuen Testaments verweisen sowohl auf Gott als auch auf Jesus Christus mit männlichen Namen und Titeln. Gott wählte, sich in dieser Form zu offenbaren, damit es für die Menschen einfacher ist zu begreifen, wer er ist. Auch wenn Gott berücksichtigte, damit wir ihn einfacher verstehen können, so ist es wichtig, ihn nicht „in eine Schublade zu zwängen“, also Gott auf eine Art und Weise zu sehen, die ihm Grenzen setzen würde, die seiner Natur nicht angemessen wären. Gotquestions.org

Kommentare

  1. Der Reformator

    Der Vater im Himmel weiß, warum er seinen einziggezeugten Eingeborenen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, als Aramäer in Nazareth/Nazaret auf die Erde gesandt hat. Der Vater und sein Sohn sind eins. Und immer ist Jesu Ansage zu berücksichtigen: “Nur der Vater ist gut”. Jesus ist von Anfang an beim Vater. Die biologische Schöpfung ist ohne Jesus nicht erklärbar (Johannesevangelium). Wer den Vater leugnet, leugnet das Gute. Wo das Gute geleugnet wird, ist das Böse, die Finsternis, Bosheit, Irrtum, Verwirrung, Verderben. Eine Nation, die mehrheitlich den Vater verwirft, wendet sich gegen seinen Sohn Jesus. Dauernd von Christus, Christentum und christlicher Religion zu reden, macht keinen Sinn mehr. Die Kirchen verbreiten zwar den Namen JESUS dann immer noch, aber sie sind zu Antichrist!ichen Strömungen geworden. Haben die Evangelisten und Pfaffen denn nicht gelesen, dass schon im NT geschrieben steht, dass die Antichristen aktiv sind. Diese Aktivität ist über die 2000 Jahre immer stärker geworden. Heute ist sie so groß wie nie zuvor. Der Sohn des Vaters wurde Fleisch, ist ins Fleisch gekommen. Wer diese Menschwerdung des Sohnes durch den Vater verzerrt, verfälscht, ist ein Antichrist. Sie theologisieren über DEN Antichristen und merken nicht, dass sie selbst Antichristen sind.

  2. Thomas

    Dies Land ,ist wirklich nur noch eine Klapsmühle auf 360000 Km2.
    Alle Weltmächte müßen über die politische Dummheit, doch nur noch lachen.
    In nichts mehr führend ,außer im Klugscheissen und Dummschwätzen.
    Die Reste der Wirtschaftsgrundlage demontieren und weiter unausgebildete
    Sozialhilfeempfänger importieren . Ein Stück aus dem Tollhaus.

  3. Hans Hauber

    [2. Thes 2,11] Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, (Verführung), dass sie der Lüge glauben,
    [2. Pet 3,17] Ihr nun, Geliebte, da ihr es vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht, durch den Irrwahn (Irrtum) der Frevler mit fortgerissen, (verführt), aus eurer eigenen Festigkeit fallt.

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