“Kein Aprilscherz:…” Brief an Greta und ihre Fans.

Netzfund
“Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Wir haben den Katalysator eingeführt, den Rußpartikelfilter eingebaut, trennen den Müll, haben jetzt bleifreies Benzin, das Rauchverbot, dämmen Häuser, lackieren mit Wasserlack, haben Doppel- und Dreifachverglasung, nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt einen sauberen Rhein, aus dem wir die Fische essen können. Wir recyceln, haben Fair Trade, Bio und Dosenpfand eingeführt und schreiben auf recyceltem Papier.
Und jetzt seid ihr an der Reihe: Verzichtet auf Smartphones, Flachbildschirme, Spielekonsolen, Tablets und Flugreisen. Geräte, die in Ländern mit dem höchsten Co2-Ausstoß produziert werden. Fahrt mit dem Rad und verzichtet auf Fast Food.”

Kommentare

  1. Manfred

    Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Naja, zugegeben, manchmal auch für uns und unsere Welt, wenn wir zum Beispiel SUVs entwickeln, die keiner braucht, die aber unsinnig viel Gift in eure Luft blasen und heute nur so zu unserem Spaß die Energieressourcen verpuffen, die ihr morgen dringend brauchen würdet.
    Wir haben den Katalysator eingeführt und den Rußpartikelfilter eingebaut, damit wir unser Gewissen beruhigen, wenn wir unseren überflüssigen Zweit- und Drittwagen kaufen, weil wir mit unserer Wohlstandswampe zu faul geworden sind, unsere kurzen Besorgungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen.
    Wir trennen den Müll, damit unser Plastik sortenrein und in großer Menge nach Indien geschippert werden kann, wo es aber nie ankommt, sondern statt dessen im Bauch der Fisch landet, von denen ihr dann leben müsst.
    Wir haben jetzt bleifreies Benzin, damit wir guten Gewissens um so mehr davon in immer schwereren Autos verfahren können.
    Wir haben das Rauchverbot, aber leider nur in Bayern, und anscheinend will die Welt nicht am bayrischen Wesen genesen.
    Wir dämmen Häuser, aber nur weil und soweit es das Gesetz uns auferlegt. Wir könnten zwar freiwillig mehr dämmen, aber Geiz ist geil und wir sind doch nicht blöd.
    Wir lackieren mit Wasserlack, den wir allerdings auch nicht trinken, viel Holz, auch wenn es gar nicht nötig wäre, weil uns die Werbung, auf die wir gerne hören, eintrichtert, dass das sein müsse.
    Wir haben Doppel- und Dreifachverglasung, heizen aber im Winter die Restauranttische, die vor diesen Superfenstern im Freien stehen, mit überdimensionalen Gasstrahlern, damit euch auch bestimmt nicht mehr genug Energie zum Heizen in euren Häusern übrig bleibt.
    Wir nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, damit wir in unseren Häusern ein unangenehmes Licht haben, für das wir auch noch jede Menge wertvoller Ressourcen vergeuden.
    Wir schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, weil erstere tatsächlich für uns gefährlich sind. Um den radioaktiven Müll, der noch einige hundertausend Jahre lang tödlich strahlen wid, geht’s uns natürlich nicht, davon haben wir ohnehin genug für euch produziert. Uns geht’s mehr um diese unberechenbaren GAUs, die wir leider nicht verbindlich in die Zukunft schieben können.
    Was die Kohlekraftwerke betrifft, so haben wir zwar den Abbau von Steinkohle eingestellt, weil der viele Menschen beschäftigt hat und unter der Erde statt fand, wo ihn niemand gesehen hat. Deswegen sind wir jetzt zum nahezu voll automatisierten Braunkohletagebau übergegangen, weil dafür ganze Dörfer enteignet werden müssen und die Landschaft völlig verunstaltet wird. Auch ist Braunkohle viel schädlicher beim Verbrennen als Steinkohle. Aber das ist ja nur ein Problem, das wir der Zukunft, also euch, hinterlassen. Außerdem ist Braunkohle als exzellenter Klimakiller bekannt.
    Wir bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, aber damit das nicht überhand nimmt, haben wir jetzt in Bayern ein Gesetz, das den Bau von Windrädern praktisch unmöglich macht.
    Wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt einen sauberen Rhein, aus dem wir die Fische essen können.
    Ähem, also bei uns ist das Waldsterben nicht mehr so schlimm, aber wir haben statt dessen dafür gesorgt, dass jetzt die Wälder fast überall in der Welt sterben, weil wir Bio-Alkohol in unseren Autosprit mischen, weil wir immer mehr Fleisch fressen, das, solange es noch lebt, immer mehr Weideflächen braucht. Auch ist es uns wichtig, dass unsere Briefkästen vor Werbung überquellen, die wir ungelesen in den Papiermüll werfen, schließlich trennen wir ja den Müll, den wir überflüssigerweise erzeugen.
    Die Fische im Rhein kann man jetzt wieder essen, aber besser nicht jeden Tag. Dummerweise werden wir vielleicht bald keine anderen Fische mehr essen können, weil wir zum ersten die Weltmeere schon fast leergefischt haben und zum zweiten die Meeresfische bald ungesünder sein werden als die Rheinfische.
    Wir recyceln unseren Überfluss, haben FairTrade. Wie kommt es nur, dass es den Menschen in den Dritte Welt Ländern immer schlechter geht?
    Wir haben Bio und Dosenpfand eingeführt, aber leider ist bei uns Geiz ist geil Trumpf und wo der Geiz wirklich mal zu was gut sein könnte, ist das Pfand so lächerlich gering, dass niemand auch nur einen Schritt dafür macht.

    Wir statten praktisch alle Arbeitnehmer mit Smartphones aus, damit wir sie Tag und Nacht und auch am Wochenende erreichen, denn Arbeitsschutz ist uns genau so egal wie Klimaschutz. Ihr braucht natürlich keine Smartphones, sonst verabredet ihr euch damit womöglich noch zu Flashmobs für den Klimaschutz.
    Ihr braucht auch keine Quadratmeter großen Flachbildschirme. Wie, die habt ihr gar nicht, sondern eure Eltern und Großeltern haben die? Naja, denen stehen sie auch zu, die sind auch älter und klüger und können verantwortungsvoll damit umgehen.
    Verzichtet ihr doch erstmal auf eure Spielekonsolen. Wenn ihr dann älter und klüger seid, dann dürft ihr auf echten Konsolen sinnvolle Arbeit machen, zum Beispiel Drohnen steuern und andere Menschen erschießen.
    Diese Geräte werden in den Ländern produziert, in denen der CO2 Ausstoß am Höchsten ist, kein Wunder, da besteht auch der steigende Trend zum Zweit- und Drittauto.
    Und fahrt gefälligst mehr Fahrrad und verzichtet auf Fastfood.
    Wie, ihr habt eure Eltern noch nie Radfahren gesehen und seid immer mit dem Auto in die Schule gefahren worden?
    Eure Mutter hat nie gekocht?
    Und Fastfood hättet nicht ihr erfunden, sondern wir?

    • Thomas

      Manfred das war jetzt richtig fies – aber es geht um mehr ,nämlich um
      das Aufhetzen der Kinder und Jugendlichen, gegen ihre Eltern und Großeltern,
      zwecks der Verfestigung politischer Ziele und ablenken vom eigenen Versagen.
      Nichts neues in der Geschicht, bei Mao sind letztendlich Kinder und Jugendliche,
      blutig auf alles losgegangen, nach erfolgreicher Gehirnwäsche. Blauschädel und
      Klimagreta, haben schon die erste Teststufe erfolgreich werden lassen. Die Lemminge haben reagiert wie sie sollten – genauso wie die Afd Nazis sein müssen,
      obwohl sie es im Vergleich mit Hitlers NSDAP, niemals sein können.

  2. Norbert Mieskes

    Zu dem Netzfund möchte ich folgendes sagen:

    Stimmt. Weil ihr soviel für die nächsten Generationen getan habt, ist es ja nicht so, dass wir Saudi-Arabien alle Verbrechen durchgehen lassen, bloß weil sie Öl haben. Deswegen ist es auch nicht mehr so, dass noch viele Unternehmen ihr Geld mit Kinderarbeit verdienen würden. Deswegen ist es auch nicht mehr so, dass die Meere fast überfischt sind und der Regenwald wird dank euch auch nicht mehr abgeholzt. Und vor Greta wart ihr ja auch sehr politisch engagiert und habt viel demonstriert.
    Warte mal……. Stimmt ja alles gar nicht. Nichts von dem ist der Fall. Es gab kaum weitreichende Demonstrationen zu irgendeinem der oben genannten Themen. Wenn jetzt aber Leute wie Greta Engagement zeigen und sich wirklich für was einsetzen, dann regt ihr euch auf. Ich habe darum noch einen letzten Appell:
    Hört endlich mit dieser Heuchelei auf!

  3. Dan

    Ein Zitat aus dem Buch ‘Die Känguru Apokrythen’ von Marc-Uwe Kling:
    »Wie läuft das wohl bei so ’ner Konferenz?« frage ich. »Sagt da einer: ›Lasst uns doch was gegen den Klimawandel tun‹, aber dann sagt ein anderer: ›Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.‹«

  4. Dan

    Ändert nichts daran, dass ‘wir’ noch immer einen extrem hohen Fleischkonsum haben, selbst für kurze Strecken unser Auto verwenden, jeden Tag den Fernseher am Laufen haben, Waschmaschinen und Geschirrspüler nicht voll auslasten, giftige Reinigungsmittel kaufen, Grünflächen für Parkplätze vernichten, Wälder für Rohstoffe abholzen und im Garten lieber exotische Blumen anpflanzen statt Heimische.
    Soweit ich weiß, können die meisten Personen, die eine Schule besuchen, noch kein Auto fahren. Und Smartphones, Flugreisen, Tablets und Fernseher werden nicht nur von Schülern/Jugendlichen verwendet.

    • Markus Karbaumer

      Was haben Greta Thunberg und Leonardo di Caprio gemeinsam? Erstens reden beide gerne von Umweltschutz. Zweitens reisen beide dafür oft und gern um die ganze Welt. Und drittens fällt beiden nicht auf, dass es gerade die vielen Spassreisen sind, welche das Klima schädigen. Klar, der eine nimmt dafür den Privat-Jet und macht auch gern Ferien auf privaten Luxusjachten. Bei Greta ist es etwas klimaverträglicher, denn sie nimmt den Zug. Aber den Zug nehmen für einen wenig anerkannten Preis, welchen Marcel Reich Ranicki damals abgelehnt hat? Auch das belastet das Klima unnötig. Letztlich haben Leonardo di Caprio noch ein Viertes gemeinsam: sie sind Selbstdarsteller auf Kosten des Klimas. Der Klimawandel gibt es seit Milliarden von Jahren. Nun kommt der Mensch und glaubt, er sei Gott und könnte die Natur beherrschen, den Klimawandel “aufhalten”. Träumen Sie weiter und kämpfen Sie doch gegen die Sonne! Ich warte echt bis es die ersten echten Klimatote gibt, die sich aus aussichtsloser Situation selbst umbringen, wegen dem “Klimawandel”. Man kann sich noch gut daran erinnern, dass unser damaliger oberster Umweltschützer Joschka Fischer publikumswirksam mit der Bahn von Berlin nach München fuhr, seinen Fahrer aber klammheimlich seinen Dienstwagen parallel nach München fahren ließ. Habe mich damals gefragt, ob es in München keine Leihwagen der gehoben gibt oder ob Herrn Fischer ein BMW einfach nur zu popelig war und es unbedingt ein Auto mit Stern sein musste. Man sieht also: Nix Neues unter der Sonne: Verlogenheit und Heuchelei feiern fröhliche Urständ.

      • Dan

        Entschuldigung, ich habe zuerst vergessen auf ‘Antwort’ zu tippen.

        Ein Zitat aus dem Buch ‘Die Känguru Apokrythen’ von Marc-Uwe Kling:
        »Wie läuft das wohl bei so ’ner Konferenz?« frage ich. »Sagt da einer: ›Lasst uns doch was gegen den Klimawandel tun‹, aber dann sagt ein anderer: ›Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.‹«

    • Thomas

      Da sieht meine Ökobilanz mit mehreren naturnahen Gärten, vegetarischen
      Lebensstil und vieles mehr, richtig gut aus. Umweltschutz muß sein und
      fängt kurz hinter der Nase an – denn man muß ja ziemlich dumm sein ,wenn
      der eigenen Lebensraum durch einen selber zerstört wird – ja wo soll man
      dann eigentlich leben, vieleicht in seinem Smartphone, oder auf der Festplatte ?
      Umweltschutz und Erdbewahrung, hat aber wiederum wenig mit Klimawandel,
      in dieser lautstark verkündeten Art zu tun. Mensch bin ich froh, das es Gott gibt
      und Jesaja 2- 11 – 65 , Micha 4 und vieles mehr.

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