“Kein Aprilscherz:…” Brief an Greta und ihre Fans.

Netzfund
“Liebe Greta und Anhänger, ich möchte euch etwas sagen. Wir arbeiten jeden Tag für euch und eure Welt. Wir haben den Katalysator eingeführt, den Rußpartikelfilter eingebaut, trennen den Müll, haben jetzt bleifreies Benzin, das Rauchverbot, dämmen Häuser, lackieren mit Wasserlack, haben Doppel- und Dreifachverglasung, nutzen Energiesparlampen und LED-Technik, schaffen Atom- und Kohlekraftwerke ab, bauen Windkrafträder und Fotovoltaik, wir haben das Waldsterben verhindert und jetzt einen sauberen Rhein, aus dem wir die Fische essen können. Wir recyceln, haben Fair Trade, Bio und Dosenpfand eingeführt und schreiben auf recyceltem Papier.
Und jetzt seid ihr an der Reihe: Verzichtet auf Smartphones, Flachbildschirme, Spielekonsolen, Tablets und Flugreisen. Geräte, die in Ländern mit dem höchsten Co2-Ausstoß produziert werden. Fahrt mit dem Rad und verzichtet auf Fast Food.”

Kommentare

  1. Norbert Mieskes

    Zu dem Netzfund möchte ich folgendes sagen:

    Stimmt. Weil ihr soviel für die nächsten Generationen getan habt, ist es ja nicht so, dass wir Saudi-Arabien alle Verbrechen durchgehen lassen, bloß weil sie Öl haben. Deswegen ist es auch nicht mehr so, dass noch viele Unternehmen ihr Geld mit Kinderarbeit verdienen würden. Deswegen ist es auch nicht mehr so, dass die Meere fast überfischt sind und der Regenwald wird dank euch auch nicht mehr abgeholzt. Und vor Greta wart ihr ja auch sehr politisch engagiert und habt viel demonstriert.
    Warte mal……. Stimmt ja alles gar nicht. Nichts von dem ist der Fall. Es gab kaum weitreichende Demonstrationen zu irgendeinem der oben genannten Themen. Wenn jetzt aber Leute wie Greta Engagement zeigen und sich wirklich für was einsetzen, dann regt ihr euch auf. Ich habe darum noch einen letzten Appell:
    Hört endlich mit dieser Heuchelei auf!

  2. Dan

    Ein Zitat aus dem Buch ‘Die Känguru Apokrythen’ von Marc-Uwe Kling:
    »Wie läuft das wohl bei so ’ner Konferenz?« frage ich. »Sagt da einer: ›Lasst uns doch was gegen den Klimawandel tun‹, aber dann sagt ein anderer: ›Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.‹«

  3. Dan

    Ändert nichts daran, dass ‘wir’ noch immer einen extrem hohen Fleischkonsum haben, selbst für kurze Strecken unser Auto verwenden, jeden Tag den Fernseher am Laufen haben, Waschmaschinen und Geschirrspüler nicht voll auslasten, giftige Reinigungsmittel kaufen, Grünflächen für Parkplätze vernichten, Wälder für Rohstoffe abholzen und im Garten lieber exotische Blumen anpflanzen statt Heimische.
    Soweit ich weiß, können die meisten Personen, die eine Schule besuchen, noch kein Auto fahren. Und Smartphones, Flugreisen, Tablets und Fernseher werden nicht nur von Schülern/Jugendlichen verwendet.

    • Markus Karbaumer

      Was haben Greta Thunberg und Leonardo di Caprio gemeinsam? Erstens reden beide gerne von Umweltschutz. Zweitens reisen beide dafür oft und gern um die ganze Welt. Und drittens fällt beiden nicht auf, dass es gerade die vielen Spassreisen sind, welche das Klima schädigen. Klar, der eine nimmt dafür den Privat-Jet und macht auch gern Ferien auf privaten Luxusjachten. Bei Greta ist es etwas klimaverträglicher, denn sie nimmt den Zug. Aber den Zug nehmen für einen wenig anerkannten Preis, welchen Marcel Reich Ranicki damals abgelehnt hat? Auch das belastet das Klima unnötig. Letztlich haben Leonardo di Caprio noch ein Viertes gemeinsam: sie sind Selbstdarsteller auf Kosten des Klimas. Der Klimawandel gibt es seit Milliarden von Jahren. Nun kommt der Mensch und glaubt, er sei Gott und könnte die Natur beherrschen, den Klimawandel “aufhalten”. Träumen Sie weiter und kämpfen Sie doch gegen die Sonne! Ich warte echt bis es die ersten echten Klimatote gibt, die sich aus aussichtsloser Situation selbst umbringen, wegen dem “Klimawandel”. Man kann sich noch gut daran erinnern, dass unser damaliger oberster Umweltschützer Joschka Fischer publikumswirksam mit der Bahn von Berlin nach München fuhr, seinen Fahrer aber klammheimlich seinen Dienstwagen parallel nach München fahren ließ. Habe mich damals gefragt, ob es in München keine Leihwagen der gehoben gibt oder ob Herrn Fischer ein BMW einfach nur zu popelig war und es unbedingt ein Auto mit Stern sein musste. Man sieht also: Nix Neues unter der Sonne: Verlogenheit und Heuchelei feiern fröhliche Urständ.

      • Dan

        Entschuldigung, ich habe zuerst vergessen auf ‘Antwort’ zu tippen.

        Ein Zitat aus dem Buch ‘Die Känguru Apokrythen’ von Marc-Uwe Kling:
        »Wie läuft das wohl bei so ’ner Konferenz?« frage ich. »Sagt da einer: ›Lasst uns doch was gegen den Klimawandel tun‹, aber dann sagt ein anderer: ›Ja, wir könnten jetzt was gegen den Klimawandel tun, aber wenn wir dann in fünfzig Jahren feststellen würden, dass sich alle Wissenschaftler doch vertan haben und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken und dass wir nicht mehr abhängig sind von Diktatoren und deren Ölvorkommen. Da würden wir uns schön ärgern.‹«

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