Weihnachten? Besinnliche Adventszeit? Totaler Wahnsinn?

»Zivilisationen werden nicht ermordet, sondern begehen Selbstmord.« – Arnold Joseph Toynbee (1889-1975)

“Am Montagabend fand die erste von zwei Führungen unter dem Titel „Decolonize Christmas“ – Weihnachten dekolonisieren – in der Friedenskirche Charlottenburg statt. Die Veranstaltung will laut Ankündigung Weihnachten zwischen Tradition und Rassismus „neu denken“. So heißt es auf der Webseite der Kirche: „Weihnachten – ein Fest der Liebe. Aber was, wenn die Geschichte, die wir jedes Jahr feiern, auch Geschichten von Macht, Kolonialismus und Diskriminierung erzählt?“

Laut Welt ist der Veranstalter der Verein „Freunde und Freundinnen des Berliner Forums der Religionen e.V.“, der von der Berliner Senatsverwaltung dieses Jahr mit insgesamt 80.000 Euro gefördert wurde, wovon 65.000 Euro für Personalkosten verwendet wurden. Die Führung wurde aus „sehr schmalen Restmitteln“ aus diesem Budget gefördert, wie die Senatsverwaltung gegenüber der Zeitung mitteilte. Als Referenten traten ein 27-jähriger evangelischer Theologiestudent auf, der auch Küster in der Gemeinde ist, und eine wissenschaftliche Mitarbeiterin vom Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität.

Der Theologiestudent unterstellt dem Evangelisten Matthäus, seine Grundhaltung sei von „rassistischer Xenophobie“ geprägt, weil er die Weisen aus dem Morgenland, die Fremden, mit Argwohn und Faszination beschreibe. „Er musste sich dieses unheimliche Wissen der Drei irgendwie erklären.“ Er verweist laut Welt darauf, dass im griechischen Urtext von magoi die Rede ist, was man auch mit „Betrüger“ übersetzen könne. Das scheint jedoch falsch zu sein. Denn das Wort magoi bedeutet so viel wie Sterndeuter oder Zauberer und bezeichnet eine medo-persische Priesterkaste. Allerdings gibt es im Neuen Testament – allerdings nicht im Matthäus-Evangelium – auch den altgriechischen Begriff „goēs“, der mit Zauberer oder Scharlatan übersetzt werden kann.

Die Darstellung des Caspar als Schwarz sei laut dem Theologiestudenten nicht Ausdruck von Vielfalt, sondern eines kolonial geprägten Bildes vom „Anderen“. In einem Ausstellungsraum befindet sich die Darstellung eines Stalls mit Stroh und Plastikschafen. Der Student sagt, dass die Hirten damals gesellschaftliche Randfiguren waren. „Über sie redete man damals wie die CDU heute über Neukölln“, sagt er laut Welt. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Aydin ergänzt, dass sowohl Islam als auch Christentum Eliten und ihre Machtausübung kritisieren würden.

Es werde viel über muslimischen Fundamentalismus gesprochen. Doch würden die meisten Menschen bei der Weihnachtsgeschichte Dinge wie die römische Volkszählung hinnehmen, auch wenn diese wissenschaftlich nicht gesichert sei. Zudem betont sie: „christlicher Fundamentalismus ist auch ein Problem in unserer heutigen Gesellschaft.“

Die Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums sei für den Theologiestudenten ein Text, der „Unterdrückungsstrukturen und koloniale Blickwinkel sichtbar machen“ könne. Es sei wichtig zu verstehen, woher Traditionen kämen. „Decolonizing heißt Entscheidungen treffen“. Christliche Gruppen, die sich selbst als „apolitisch“ sehen würden, könnten zu „rechten Strukturen“ führen und „Tür und Tor für Kulturkampf-Konservativismus“ öffnen.” TE

Wir haben der einen Gruppe Selbstzerstörer die Macht gegeben und diese geben der anderen Gruppe der Selbstzerstörer das Geld. Es geht dem Ende entgegen, absehbar aber keinem guten Ende. Um das Land unregierbar zu machen hat die Politik, die Medien und die Antifa ganze Arbeit geleistet. 

Horst Stricker

Kommentare

  1. Martin Koch

    Das ist die furchtbare Frucht des Humanismus, die jetzt erst langsam aufzugehen beginnt. Schon in den Achtzigern, als ich noch ungläubig war, hielt ich gegen den Islam, der furchtbar ist. Aber ich bekam, von Deutschen! heftigen Gegenwind dafür.

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