Shanghai is coming …

Mianmian ist eine moderne Dichterin. Die Themen ihrer Kurzgeschichten und Romane spiegeln ihr eigenes Leben wider. Sie berichtet von der Subkultur, die sie erlebt und gelebt hat: Heroinsucht, Schwulen- und Lesbenbars, Mode, Musik und ein modernes Lebensfeeling. Nun, das wäre ja an sich nichts neues und auch nicht ungewöhnlich, wäre da nicht die Tatsache, dass Mianmian Chinesin ist und in Shanghai ihr zuhause hat.


Shanghai ist die erste chinesische Großstadt, die einen Wandel dieser Art erlebt. Mianmian drückt das aus, was viele junge Chinesen denken und leben wollen. In einem Interview sagte sie, dass der westliche Rock’n’roll sie stark beeinflusst habe. Musiker wie Jim Morrison oder P.J. Harvey haben ihre Schreibwut gefördert. Mianmian sagt von sich selbst, dass sie die geeignete dafür ist, Sexualität und Drogen in China zu thematisieren. Ihr erstes Buch wurde von der chinesischen Zensur verboten. Inzwischen ist es ein Kultbuch der Jugendszene und passt somit in die Phase der Veränderung, die China gerade erfährt.


Die westliche Kultur hält Einzug in dieses große, mysteriöse Land, das sich so lange erfolgreich gegen den Einfluss von außen gewehrt hat. Dies ist ein kleines, aber nicht unwesentliches Kapitel in der Geschichte des vielzitierten globalen Dorfes. Das Internet transportiert die moderne Art zu denken und zu leben. Isländer, Chinesen, Nigerianer, Neuseeländer können schon heute die gleiche Musik hören, dieselben Hollywood-Filme sehen und mit Sicherheit bald alle bei McDonald’s einen Teil ihres Daseins fristen und Coca-Cola dazu trinken. Das ist moderne Freiheit in unserer schönen Neuen Welt. Nun bleibt die Frage offen, ob das glücklich macht und wo das alles noch hinführen wird.


Mianmian jedenfalls ist nicht wirklich glücklich, das gibt sie offen zu. Ihre Sehnsucht wurde nur noch größer, aber ihr Hunger nicht gestillt. Sie dürstet nach dem Leben, aber die westliche „Kultur“ vermag diesen Durst nicht zu stillen. Sie habe durch ihre Erfahrungen die Philosophie des Lebens nun besser im Griff, aber eine Erfüllung hat sie dadurch nicht erhalten.


Für die Erfüllung deiner Sehnsüchte und die Stillung des Lebensdurstes ist nur einer zuständig: Gott. Er sandte zur rechten Zeit seinen Sohn Jesus Christus, um uns Menschen zu zeigen, was es heißt, richtig zu leben. Jesus Christus sprach vor ca. 1970 Jahren mit einer Frau, die Mianmian nicht unähnlich war. Er sagte zu ihr:


„wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,14)


Gott hat alles getan, was getan werden musste:


„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen [d.h. einzigartigen] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Johannes 3,16)


Ich wünsche mir, dass Mianmian von dieser Quelle trinkt und auch du, lieber Leser. Es ist die einzige Möglichkeit, das zu finden, wonach wir suchen: Nämlich das wahre Leben!

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