Aviator

Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio haben ein neues „Meisterwerk“ abgeliefert! Ausschnitte aus dem Leben von Howard Hughes. Geboren am 24. Dezember 1905 in Houston Texas USA, Gestorben am 5. Dezember 1976 an einem Herzinfarkt an Bord eines Flugzeuges. Wer war dieser Mann das ihm heute noch mit diesem Film ein Denkmal errichtet wird? Das Drehbuch von Jon Logan greift einen Zeitraum von 20 Jahren aus den Leben des verrücktesten Mann Hollywoods seiner Zeit heraus.

DiCaprio sagt über ihn:
„Er war der letzte wirklich freie Mann. Man sagte ihm, er könne keine Filme drehen, also produzierte er die teuersten Filme seiner Zeit und schlief mit jeder berühmten Frau Hollywoods man sagte ihm, er könne
keine Flugzeuge bauen, also entwarf er die schnellsten Flugzeuge seiner Zeit und revolutionierte die Luftfahrt.“

Was der Film allerdings beiseite lässt ist das Hughes irre rechtsradikale Ideen hatte und das er nicht nur sexuelle Affären mit weiblichen Hollywoodstars hatte sondern auch mit männlichen wie z. B. Cary Grant.

Hughes Leben war so rasant, und extreme er sprengte mit seinem riesigen Vermögen die Grenzen der damaligen Flug und Filmwelt. Mit „The Outlaw“ drehte er den freizügigsten Film seiner Zeit; seine Produktion „Scarface“ war der brutalste Thriller des alten Hollywood. Natürlich blieb so ein Leben nicht ohne folgen Ende der vierziger Jahre verfiel Hughes dem Wahnsinn.

Martin Scorsese bezeichnet es so:

„Das Leben Howard Hughes entspricht der Mentalität, mit der die USA gegründet wurden. Wir erobern alles, was wir bekommen können. Aber gleichzeitig verfängt sich Hughes in seinen eigenen Neurosen und Obsessionen. Er landet in einer Sackgasse. So gesehen spiegelt sich in ihm das Schicksal aller großen Reiche, ihres Aufstiegs und ihres Falls.“

Interessante Aussage! Howard Hughes hatte alles, tat alles wo nach ihm der Sinn stand, bekam alles was er wollte und bezahlte das mit dem Verlust seines Verstandes (Wahnsinn)! Und das wird heute noch verehrt?

Gott sagt folgendes dazu:

„Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden, sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.
Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst. Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhaten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt: erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Gewalttäter, Hochmütige, Prahler, Erfinder böser Dinge, den Eltern Ungehorsame, Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.
Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, daß die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.“ Römer 1, 24–32


Wie das zutrifft auf das Leben von Howard Hughes!

Und wie gegensätzlich war das was Jesus lebte und lehrt. Jesus ist Gott und hat alle Macht im Universum und doch wurde er Mensch und ließ sich von seinen eigenen Geschöpfen verachten, sogar töten aus liebe zu ihnen damit wir wieder zu Gott kommen können.

Was sagt Jesus zu uns:

„Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten. Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?“ Markus 8, 35-36


Frank

Kommentare

  1. ali

    kann es uns christen auch so gehen?
    ali

    Kol 3,11 »Da ist… Christus alles…« Kolosser 3,11

    Es gibt eine Tendenz unter uns Christen, einen Großteil unserer Zeit darauf zu verwenden, daß wir nach neuen geistlichen Erfahrungen suchen, die uns irgendwie dauerhaften Sieg garantieren oder Freiheit vom Auf und Ab des täglichen Lebens. Wir rennen auf Tagungen, Konferenzen, Seminare und Workshops auf der Suche nach der trügerischen Zauberformel, welche die Probleme unseres Lebens beseitigen soll. Hochglanzbroschüren versichern uns, daß Dr. Soundso seine neue bahnbrechende Entdeckung mitteilen wird, die uns »radioaktiv« werden läßt vor lauter Heiligem Geist. Oder ein eifriger Nachbar will uns unbedingt in die Stadthalle mitschleppen, wo es etwas über eine neulich entdeckte Abkürzung auf dem Weg zum überfließenden Leben zu hören gibt. Die verlockenden Angebote sind vielfach. Ein Prediger macht Reklame für den Königsweg zur Erfüllung. Ein anderer wirbt mit dem dreifachen Geheimnis des Sieges. Dann wird uns ein Seminar über die Schlüssel zum tieferen Leben angeboten. Nächste Woche gibt es eine Tagung über die fünf einfachen Schritte zur Heiligung. Wir folgen dem Ruf zum Altar und rennen nach vorn, um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Oder wir werden so mit der Heilung des Leibes besessen, als ob das das wichtigste im Leben wäre. Plötzlich fahren wir auf christliche Psychologie ab, im nächsten Augenblick auf die Heilung der Erinnerung. Wir durchziehen Land und Meer auf der Suche nach neuen geistlichen Höhenflügen. Zweifelsohne sind viele dieser Redner ehrlich, und manche Dinge, die sie sagen, haben auch einen gewissen Wert. Aber wenn wir zum Alltagsleben zurückkehren, stellen wir fest, daß es nun einmal keine Schnellstraße zur Heiligung gibt, daß die Probleme immer noch da sind, und daß wir Tag für Tag in Abhängigkeit vom Herrn leben müssen. Schließlich sollten wir lernen, daß es besser ist, sich mit dem Herrn Jesus zu beschäftigen als mit Erfahrungen. Bei Ihm gibt es keine Enttäuschung. Alles, was wir brauchen, haben wir von Ihm. Er ist der, der uns in allem volles Genüge gibt. A.B. Simpson (1844-1919, amerikanischer Gründer der CMA, einer weltweiten Missionsbewegung) verbrachte die frühen Jahre seines Lebens mit der Suche nach Erfahrungen, aber sie stellten ihn nicht zufrieden. Dann schrieb er das wunderschöne Lied mit dem Titel »Er Selbst«, wovon die erste Strophe und der Refrain folgendermaßen lauten:

    Einst war es der Segen, Jetzt ist es der Herr; Einst war es das Gefühl, Jetzt ist es Sein Wort; Einst wollte ich Seine Gaben, Jetzt freue ich mich an dem Geber; Einst suchte ich nach Heilung, Jetzt Ihn selbst allein.

    Alles in allem und für immer: Jesus, will ich singen; Alles in Jesus, und Jesus alles.

  2. matzi

    hab einiges nicht gewusst

    ich kann mich dieser meinung irgendwie nur anschliesen. cih hab den film gesehn und war ziemlich enttäuscht. der werbung nach erwartete ich mir einen film über ein erfolgreiches leben, klar seine karierre war erfolgreich aber er war nie zufrieden und wollte immer etwas besseres schaffen.
    und schließlich wurde er verrückt. eigentlich ein deprimierender film.
    es stimmt, im film kommt einiges nicht vor und eigentlich hat das im film dargestellte gereicht, aber wahrscheinlich kannte howard hughes keine grenzen, er meinte dass für ihn alles möglich ist. so kommt es zumindest im film rüber. naja, das war so meine meinung…empfehlen würde ich den film jedenfalls nicht.

  3. ali

    auch negative beispiele sind beispiele.
    für uns ist wichtig was jesus dazu sagt.
    auch sein leben ist wie eine seifenblase geplatzt.
    “was nützt es, wenn du die ganze welt gewinnst und deine seele schaden leidet”
    die bibel
    ich halte es für negativ, wenn ein mann mit einem mann verkehrt.
    ali

  4. melva

    na und?

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo du das Problem siehst!

    Ich habe den Film noch nicht gesehen, und kann somit nicht beurteilen, in wie fern der Film Hughes “verehrt”.

    Gut, vielleicht war Hughes ein Wahnsinniger – Aber deshalb kann man doch trotzdem einen Film über ihn drehen!
    Und warum sollte er in dem Film nicht glamourös rüberkommen? Er führte schließlich auch ein glamouröses Leben!
    Möglicherweise behandelt der Film einige der negativen Aspekte seines Lebens nicht (wie gesagt, ich habe ihn noch niht gesehen), aber es ist schließlich ein Spielfilm und keine Dokumentation!
    Das heißt, der Film hat keinen Anspruch absolut historisch und biographisch korrekt zu sein!
    Ein Spielfilmregisseur hat immer das Recht sich seine Thematik und Schwerpunkte frei zu wählen – Er kann sich auf Fakten berufen, muss sich aber nicht sklavisch an sie halten!
    Ein Spielfilm soll unterhalten, nicht lehren!

    Ps.: Und was ist so negativ daran, wenn Hughes mit Männern geschlafen haben sollte??

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