Star Wars Episode III


Seit mehr als zwei Generationen werden wir vom Krieg der Sterne – Mytos verfolgt. Ich selbst war als Kind sehr davon begeistert und kann mich noch gut daran erinnern, wie diese Filme mich in ihren Bann zogen.


Als Zehnjähriger ging ich in Kaufhäuser und klaute die Figuren, wie Luke Skywalker. Er war mein großer Held.


Jetzt nach mehr als 20 Jahren wird das am Besten gehütete Geheimnis der Filmgeschichte endlich gelüftet.


Woher kommt das Böse? Wie wurde aus dem guten Jedi Ritter Anakin Skywalker der Gefallenen Dath Vader?


Diese Frage kann in einem Satz beantwortet werden, aber gibt uns diese Antwort eine Lösung auf das offensichtlich Böse in unserer Welt?


Hilft uns diese Antwort mit unseren Alltagsproblemen, wie Enttäuschung, Streit, Sehensucht, Verletzung, Trennung fertig zu werden?


Das Interessante ist, dass man als Kind diese Filme ansieht, ohne großartig zu verstehen, worum es in der Story eigentlich geht. Man hat auch diese ganze Problematik nicht so vor Augen wie ein Erwachsener.


Später aber kommen diese Fragen auf, wie eine innere Uhr, die darauf programmiert ist, eines Tages zu klingeln.


Es ist also absolut in Ordnung diese Filme anzusehen und sich zu denken, alles sei nur Scincefiction. Das kann und will mir nichts sagen oder weiterhelfen – und doch steckt eine Botschaft hinter dieser ganzen Geschichte!


Nun sind die Lords der Sith das Böse. Nach einem verlorenen Meister – Schüler – Kampf fällt Anakin neben den Lavastrom fängt Feuer und wird dabei lebensgefährlich verletzt. Darth Sidions, der Obersith, findet ihn und rettet ihm das Leben, um ihn für die dunkle Seite und seine Zwecke zu gebrauchen. So setzt er ihm den schwarzen Helm und die Maske auf und wird zu Darth Vader. Das Geheimnis ist gelüftet.


Das andere ist, dass es bei uns in der Welt drunter und drüber geht, ist offensichtlich und haben hoffentlich auch die meisten gemerkt.


Was in Star Wars Scincefiction ist, ist in unserer Welt Alltag geworden. Zwar kämpfen wir nicht um Sterne oder Galaxien, aber um Öl und Erde.


Terror, Tod und Verderben sind Tag für Tag in den Medien. Genau das sind die Auswirkungen des Bösen.


Aber woher kommen sie? Wir erfahren in 1Mose 8,21 dass das Sinnen des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an.


Seit Kain seinen Bruder Abel erschlug, haben Mord, Krieg, Streit und Scheidung nicht mehr aufgehört. In uns steckt das Böse und was mit unserer Umwelt passiert, ist einfach das, was davon nach außen sichtbar wird.


Interessanterweise hat Gott im Anfang den Menschen Gebote gegeben 2 Mose 20. Aber nicht um uns zu knechten, sondern damit wir durch diese Gebote leben.


Er verspricht es uns sogar 3 Mose 18,5.


Was machen wir? Genau das Gegenteil! Gerade hier können wir sehen, dass das Gebot Gottes gut wäre, wenn ….


Die Bibel (das für viele veralterte und total überholte Buch) zeigt uns sehr viele Prinzipien, wie wir mit Konflikten und Streit umgehen können.


Ein Beispiel ist Epheser 4,26-27, dieses Prinzip hat die Beziehung zwischen mir und meiner Frau oft gerettet, einfach sich gegenseitig zu gestehen, dass man einen Fehler gemacht hat, bevor die Sonne untergeht.


Dieses Prinzip kann man auch unter Freunden oder in der Familie anwenden. Wieviele Freundschaften, Ehen und Beziehungen hätten gerettet werden können, wenn mancher sich an die Worte Gottes gehalten hätte? Gottes Worte geben uns als einzige wirkliche Antworten auf die größten Nöte der Menschheit, die Sünde, den Tod, das Leid und die Liebe.


Aber das ganze interessiert die meisten nicht, wie man merkt, jeder tut, was ihm gefällt, jeder versucht aus allem das Maximale für sich herauszuholen.


Im Gegenteil es wird noch mehr Blut fließen, noch mehr Ehen geschieden und noch mehr Menschen missbraucht werden müssen, bis Gott durch sein Eingreifen endlich ein Ende machen wird.


Kommentare

  1. ali

    danke dir.
    ali
    übrigens, dass wäre ein gutes buch für dich, denke ich.

    Es gibt einen Weg zurück

    Autor: William MacDonald

    Best.Nr: 255108
    ISBN: 3-89397-108-4
    1,50 EUR
    Österreich: 1,60 EUR
    Schweiz: 2,60 SFR

    Taschenbuch 60 Seiten

    Bestellen  bei http://www.clv.de

    Der Verfasser wendet sich an solche, die auf dem Weg mit Jesus aus irgendeinem Grund resigniert haben und in ihr altes Leben zurückgefallen sind. Mit viel Liebe und seelsorgerlichem Feingefühl spürt MacDonald die Ursachen für den Rückfall auf und macht Mut zu einem Neuanfang. Das Zeugnis eines »Gefundenen« bekräftigt die Ausführungen. Dieses Buch sollte man immer zur Hand haben, um es gezielt weitergeben zu können.

  2. HiobsSohn

    Warum hat Gott das Böse nicht vernichtet?

    Hallo!

    Ich verfolge seit einigen Wochen diese Seite, auf die ich zufällig “auf der Suche nach Gott” gestossen bin. Ich bin begeistert von dieser Seite, weil Ihr euch an dieser Stelle als junge Christen der Kritik der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Vertreter stellt. Und ihr tut es aus Überzeung: Das hat mir in meinem Glauben – den ich in den letzten 4 – 5 Jahren irgendwo in der Wüste des Lebens verlorenen habe – wieder aufgeholfen. Gott segne euch und euren Dienst!

    Zu der Frage “Warum gibt es Böses und warum vernichtet Gott das Böse nicht” folgende Gedanken:

    Wie schon in eurem Beitrag ersichtlich war, hat Gott das Böse nicht geschaffen und kann für das Böse nicht verantwortlich gemacht werden. Aber eines Tages war das Böse denoch da: Luzifer WURDE zum Inbegriff des Bösen. Ich denke, dass man das Böse nicht für immer vernichten kann. Wer kann sagen, dass nicht eines Tages ein zweiter Engel gegen Gott rebelliert? Das, was Luzifer zum Aufstand veranlasst hat kam einfach irgendwo her. Und da Gott sicherlich Luzifer und seine Engel – nicht jedoch dieses “Etwas” auf ewig auslöschen konnte wird Er es an einem Ort der Qual binden.
    Das sind nur die Gedanken eines sündigen Menschen, dessen Gedanken von Gott himmelhoch überragt werden.
    Klarheit finden wir nur einmal bei Gott. Für uns ist es wichtig, das kurze Leben, “das man nicht behalten kann hinzugeben, um das zu erlangen, was man nicht verlieren kann”.

    Gottes Gnade sei mit euch!
    HiobsSohn

  3. ali

    Bei den vielen `Warum-Fragen’ an Gott wird auch immer wieder die Frage aufgeworfen: Warum gibt es das Böse? Die dahinterstehende, weitergehende Frage ist: Warum sorgt Gott nicht dafür, daß das Böse einfach ausgerottet wird? Dass es Böses in dieser Welt gibt, braucht nicht weiter ausgeführt werden, das haben wir alle selbst erlebt und selbst auch Böses getan. Damit bekommt die Frage, warum gibt es Böses, noch einen ganz anderen Sinn, nämlich den, woher das Böse überhaupt in die Welt gekommen ist.

    Kritiker sagen oft, wenn Gott alles erschaffen hat, wie die Christen und die Bibel sagt, dann hat er folgerichtig auch das Böse erschaffen. Das stimmt so aber nicht. Wir erinnern daran, daß, als Gott die Welt mit Pflanzen, Tieren und Menschen erschaffen hatte, er alles sah und befand, daß es ‘sehr gut’ war. Das hätte er nicht sagen können, wenn etwas Böses in der Welt gewesen wäre. Also muss das Böse später in die Welt gekommen sein. Nun spricht die Bibel nicht über ein allgemeines, abstraktes Böses, sondern personifiziert das Böse, nennt es mit Namen: Der Böse ist der Teufel, Satan.

    Die Bibel sagt uns nicht viel darüber, woher Satan kam, das ist verständlich, denn sie will über Gott und seine Frohe Botschaft informieren und nicht über den Bösen. Wir können aber wohl unbedenklich der allgemeinen theologischen Ansicht folgen, die davon ausgeht, daß der Teufel auf folgende Weise in die Existenz kam. Er war ursprünglich ein Engel im Reich Gottes, wahrscheinlich sogar ein Engel höherer Ordnung, mit dem Namen: Luzifer, der Lichtengel, der, wie alle anderen Engel Gottes, im Himmel lebte und auf Gottes Anweisung handelte.

    Dieser Engel hat gegen Gott rebelliert, er wollte Gott von seinem Thron stoßen und selbst die Herrschaft übernehmen. Zu dieser Rebellion hat er offensichtlich auch andere Engel verführt. So wurde aus Luzifer, dem Lichtengel, Satan, der Böse und aus den anderen Engeln die Satansengel, die Dämonen und bösen Geister. Es ist klar und selbstverständlich, daß Gott alle Rebellen aus seinem Reich verwies. Diese haben danach offensichtlich ihre Tätigkeit auf die Region der Erde verlegt, wie wir aus dem Epheserbrief folgern können:

    Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. (Epheser 6, 12).
    Dieser von Gott abgefallene Luzifer trägt den Namen Teufel, Satan, was soviel heißt wie: Verleumder, Entzweier, Durcheinanderwerfer, Feind.

    Jetzt müssen wir etwas sehr Wichtiges erkennen und bedenken. Wir haben jetzt nämlich die Frage beantwortet, wie das Böse, wie der Böse in die Welt kam.

    Der Böse kam nicht durch Erschaffung Gottes in die Existenz, sondern durch einen freien Willensentschluss wurde aus einem von Gott geschaffenen Engel der Teufel, der Böse.

    Er entstand nicht nur ohne Gottes Willen, sondern gegen seinen Willen, so daß Gott auch nicht verantwortlich ist für das Böse. Um es in einem Vergleich zu sagen: eine Frau, die ein Kind gebiert, das im späteren Leben zum Mörder wird, ist nicht dafür verantwortlich, daß es einen Mörder gibt. Sondern dafür ist der Mensch verantwortlich, der die Tat begeht. Genauso ist es bei Gott und Satan.
    Halten wir das noch einmal besonders fest:

    Der Böse, der Teufel wurde nicht von Gott erschaffen, sondern rief sich durch seine Sünde gegen Gott selbst in die Existenz !

    Wir haben damit einen wichtigen Teil unsere Frage beantwortet, nämlich auf welche Weise der Teufel in die Existenz trat. In der Regel geht die Frage aber weiter, nämlich dahin, warum Gott das Böse duldet, warum er es nicht ausrottet, oder deutlicher gesagt, warum er den Teufel und seine Heere nicht sofort vernichtet hat, wie es eigentlich logischerweise von einem Herrscher zu erwarten wäre, der in seiner Herrschaft so existentiell bedroht wurde. Die Bibel sagt zunächst soviel, daß die Zeit kommen wird, wo der Teufel mit seinem Dämonen unschädlich gemacht wird:

    Und der Teufel … wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel…! (Offenbarung 20, 10)
    Unsere Frage bleibt natürlich, warum das erst am Ende der Zeiten geschehen soll und nicht sofort geschah, denn dann hätte der Teufel keine Möglichkeit gehabt, der Schöpfung und speziell uns Menschen zu schaden. Zunächst muss bedacht werden, daß alles was uns zeitlich lang oder kurz erscheint, im Lichte Gottes relativ ist. So heißt es z.B. vom Teufel:

    Der Teufel weiß, dass er wenig Zeit hat (Offenbarung 12, 12)
    Dennoch muss zugegeben werden, daß eine Antwort hierauf schwer fällt. Die Bibel sagt uns aus den schon genannten Grund nichts darüber. Aber natürlich können wir aufgrund unseres Wissens über Gott und seine Eigenschaften einiges folgern. Gott ist absolut gerecht und barmherzig. Das verlangt, daß auch das Böse hinreichend Gelegenheit haben muss auszureifen, und sich in seinem Wesen wirklich zu offenbaren. Gott weiß, daß der Teufel unverbesserlich ist. Aber davon soll nicht nur Gott überzeugt sein, sondern alle vernunftbegabten Wesen, Engel und Menschen, sollen das begreifen und, wenn, wie angekündigt, der Teufel mit seinem Heer unschädlich gemacht wird, alle mit voller Überzeugung sagen können, daß dies die einzig gerechte Strafe und logische Konsequenz auf das Handeln des Bösen ist.

    Hätte Gott Satan und sein Heer sofort nach der Rebellion unschädlich gemacht, könnte man – berechtigt oder unberechtigt – fragen: war solch eine harte Maßnahme nötig. Hätte sich der Teufel mit seinen Anhängern vielleicht doch ‘bekehrt’ und sein Unrecht eingesehen? Wenn aber durch die Weltgeschichte und besonders in der Endzeit klar wird, wer Satan wirklich ist, werden alle mit voller Überzeugung Gottes Urteil zustimmen und erleichtert darüber sein.

    Natürlich ist es ein Problem, daß der Teufel Macht auf dieser Erde hat. Er wird sogar von der Bibel ‘Fürst dieser Welt ‘ genannt. Aber das sollte niemanden schrecken, der in Christus ist. Denn der Teufel hat keine direkte Macht über einen Christen. Denn Satan besitzt keine originäre Macht, (Macht, die er aus sich heraus hätte) sondern nur die, die ihm von Gott noch zugestanden wird. Der originäre Herrscher, der Macht von niemanden bekommen sondern sie aus sich heraus hat, ist Gott , ist Jesus, der gesagt hat:

    Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Matthäus 28, 18)
    Dass das absolut stimmt, hat er durch seine Auferstehung bewiesen.

    Der Teufel hat nur Macht unter zwei Bedingungen, einmal dann, wenn Gott sie ihm zugesteht, wie im Beispiel von Hiob klar wird, wo ihm auch ganz klar gesetzte Grenzen gesteckt werden, oder wenn wir Menschen durch unseren Willensentschluss oder unsere Tat ihm eine Türe öffnen. Wenn wir z.B. über den Nächsten schlecht reden, also sündigen und damit Böses tun, öffnen wir gewissermaßen dem Teufel eine Tür, geben wir dem Bösen die Gelegenheit, daraus Kapital zu schlagen und zusätzlich Böses zu produzieren. Das heißt, daß der Teufel uns nicht gegen unseren Willen gebrauchen kann. Wenn jemand in Gottes Geboten wandelt, ist er zwar der Versuchung des Teufels ausgesetzt, wie es sogar Jesus war, aber er kann dieser Versuchung widerstehen. So lehrt die Bibel ausdrücklich:

    Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch. (Jakobus 4,7)
    Es ist tragisch aber wahr, der Teufel kann seine Macht ausüben, wo wir ihm Gelegenheit dazu geben durch böse Gedanken und Wünsche, durch böse Taten. Das geht soweit, daß wir uns in seinen Herrschaftsbereich begeben, wenn wir sündigen. Die Bibel drückt das so aus:

    Wer Sünde tut, ist der Sünde Knecht. (Johannes 8,34)
    Der Teufel aber ist der Vater der Sünde. Darum ist es so wichtig in Jesus zu sein, der den Heiligen Geist gibt denen, die an ihn glauben. Der heilige Geist aber gibt ‘die Kraft aus der Höhe’ (Lukas 24, 49) die uns das Widerstehen möglich macht. Wir können und brauchen den Teufel nicht zu entmachten, aber wir können ihn ohnmächtig machen, wenn wir nicht seinen Versuchungen und Verführungen erliegen, sondern nach Gottes Geboten handeln. Entscheidend ist zu erkennen, dass Gott uns Möglichkeiten gegeben hat, in dieser Welt vor dem Bösen zu bestehen, wenn wir nur in Jesu Gesinnung leben und handeln.

    Das eigentliche Problem besteht also nicht darin, daß Gott den Teufel nicht vernichtet hat, sondern darin, daß wir ihm Raum geben seine Macht zu entfalten.

    http://www.nowakpredigtbuch.de

  4. Michael89

    Sein wie Gott

    Hallo,
    mich hat der Film zum Nachdenken gebracht. Anakin kann nicht loslassen, das ist ja schon immer sein Problem gewesen. Er wird nicht mit Verlust oder drohendem Verlust fertig. (Siehe Tod seiner Mutter Episode II?). Die Angst beherrscht ihn so stark , dass er selbst zu dem wird, was er eigentlich bekämpfen möchte. Solche Erfahrungen sind grundlegend menschlich. Es geht Anakin am Ende nicht um Liebe, denn er hört ja nicht auf seine Frau, die ihn auf die gute Seite zurück ziehen will. Seine “Liebe” ist rücksichtslos, sogar derjenigen gegenüber, die er vorgibt zu lieben. In Wirklichkeit sind Anakin nur seine eigenen Gefühle wichtig und nicht die der anderen. Am Anfang zweifelt er noch und erkennt zum Teil sogar seine Schuld (zu mindest kurzfristig), aber irgendwann fühlt er sich so in dieser Schuld gefangen, und von allen abgelehnt, dass er keinen anderen Weg sieht, als endgültig zur dunklen Seite zu wechseln. Anakin kann Schwäche nicht akzeptieren und so kann er auch seine eigene Schuld nicht annehmen und Umkehren. Er käme nie auf die Idee um Vergebung zu bitten. Sein Glaube alles selbst bestimmen zu können ist ja so zu sagen die typische menschliche Grundsünde “so sein zu wollen wie Gott” und das führt letztlich zum Verlust seiner Frau und zum Bösen. Der Lavastrom  und die Maske sind am Ende nur dazu da auch jedem Eingeschlafenen zu verdeutlichen, was sich im Inneren schon längst vollzogen hat.

  5. ali

    mach dir mal darüber gedanken, dann fang an gott dafür zu danken, dass es gott gibt:
    Der Begriff “Ethik” geht auf den griechischen Philosophen Aristoteles zurück. Das von ihm verwendete Adjektiv “ethikos” hat zu einer doppelten Ausrichtung des Begriffes der Ethik als Wissenschaft vom “ethos” geführt: Einerseits ist damit das Miteinander des Menschen gemeint; Gewohnheit, Sitte und Brauch. Anderseits ist damit die Sinnesart, Gesinnung und Haltung des Menschen gemeint. Die Ethik bezieht sich somit eindeutig auf den Menschen, sein Verhalten und seine Haltung; sie ist die “Philosophie des Menschlichen”. In der heutigen ethischen Diskussion unterscheidet man drei Ebenen, die meist als Moral, Ethik und Metaethik bezeichnet werden. Moral nennt man die sittlichen Grundsätze und Ueberzeugungen, denen eine Kultur oder Gesellschaft folgt, weil sie als Tradition übernommen wurden. Ethik ist die entsprechende philosophische Bemühung, diese Ueberzeugungen zu begründen bzw. zu kritisieren und Metaethik ist der Versuch, grundlegende Begriffe der Ethik und deren logische oder auch erkenntnistheoretische Struktur zu klären. Für die tägliche Praxis bedeutet das, das wir strenggenommen nur mit der Moral leben können, denn wir können ja nicht bei jeder Entscheidung von sittlicher Relevanz zu philosophieren beginnen. Wir können nur mit sittlichen Grundsätzen leben, die uns mehr oder weniger selbstverständlich geworden sind. Deshalb beschränken wir uns im folgenden auf die erste Ebene der Ethik, auf die Moral.

    Es ist sehr interessant, dass einige sittliche Grundsätze auf der ganzen Welt verbreitet sind und in allen grossen Weltreligionen gelten, nämlich: 1. nicht töten; 2. nicht lügen; 3. nicht stehlen; 4. nicht Unzucht treiben; 5. die Eltern achten und die Kinder lieben. Damit stellt sich die Frage immer drängender, woher diese ethischen Forderungen kommen und wer oder was sie aufgestellt hat. Vor allem Theologen haben sich sehr intensiv mit der Frage der Ethik auseinandergesetzt, wie z.B. H. Küng: “Gut für den Menschen ist, was ihn sein Menschsein bewahren, fördern, gelingen lässt.” Das ist ein sehr schöner Satz, aber hier stellt sich die Frage, woher wir wissen sollen, was wahres Menschsein sein soll? Ein weiteres Zitat zu diesem Thema aus Emil Brunner, “Das Grundproblem der Ethik”: “Die ethische Frage heisst: Was sollen wir tun? … Auch wer sie ablehnt, beantwortet sie unablässig durch sein Tun. … Die Frage ist nur, ob wir sie recht beantworten oder falsch, …” Wer oder was sagt uns denn verbindlich, was recht und was falsch ist?

    Wie können wir nun feststellen, was ethisch richtig oder falsch ist. Karl Heim hat das Problem der Moral in “Die christliche Ethik” wie folgt formuliert: “Was soll ich tun? Dahinter steht die andere Frage, die wichtiger ist und die erste Frage fundamentiert: Warum soll ich das tun? Für die erstgenannte Frage brauche ich eine Zielsetzung, einen Befehl, ein Gut; für die andere Frage muss ich einen Beweggrund haben, der mir sagt, warum ich dieses oder jenes tun muss. Zu einer Handlung brauche ich beides, Beweggrund und Befehl.” Etwas einfacher ausgedrückt heisst das: Ohne Gebieter kein Gebot. Deshalb stellt sich nun die Frage, wer oder was gebietet. Denn etwas gebietet uns Menschen immer, sei das nun ausserhalb von uns oder in uns. Was ist nun die Ethik der Evolutionstheorie? Die Faktoren, die ein Ueberleben ermöglichen, sind; der Kampf (struggle for life), der den am besten Angepassten oder Stärksten (survival of the fittest) am Leben erhält. Demnach muss das Schwache zu Gunsten des Starken sterben. Die Kategorien gut und böse kann es im Evolutionismus nicht geben, sondern nur das, was das Ueberleben fördert oder hindert. Die Evolution benötigt deshalb keine ethischen Forderungen, denn der Mensch weiss instinktiv, was ihm im Ueberlebenskampf nützlich ist.

    Der grösste Teil aller europäischen Philosophen sind in ihrem Denken bei der ethischen Frage nicht konsequent. Ihr wissenschaftlicher Hintergrund ist zwar die Evolutionstheorie, aber die Grundlage für ihre Ethik und ihr praktisches Handeln ist, bewusst oder unbewusst, noch immer die Bibel, oder eine christlich-moralische Prägung, weil diese Philosophen im christlichen Abendland aufgewachsen sind. Die Evolutionstheorie wirklich konsequent zu Ende gedacht haben nur ganz wenige Philosophen oder Politiker wie Karl Marx, Friedrich Nietzsche und Adolf Hitler. Aus der Evolutionstheorie eine Ethik abzuleiten, die Regeln für ein geordnetes und friedliches Miteinander der Menschen enthält, bereitet aber auch unüberwindliche Schwierigkeiten. Dies musste sogar der englische Naturalist und Gegner des Christentums Thomas-Henry Huxley (1825-1895) zugeben: “Ich muss bekennen, wie verwirrt ich war, als ich eine Grundlage suchte zu einer moralischen Verhaltensweise für unsere chaotische Zeit, ohne die Bibel zu brauchen.” Diese denkerische Inkonsequenz tritt in der erstaunlichen Behauptung zu Tage, dass sich die Menschheit zu immer mehr Humanität (ethisches Verhalten) emporentwickeln werde. Logisch gedacht ist daran aber nur die Höherentwicklung, der Rest ist Wunschdenken, denn das Humane besteht laut Evolutionstheorie gerade nicht im Streben nach etwas Gutem, sondern nach Macht, um zu überleben.

    Dostojewski sagte einmal: “Wo Gott nicht mehr gefürchtet wird, ist alles erlaubt.”

  6. Faxe

    ernsthaft???

    sach ma glaubst du(sie) das eigentlich wirklich selbst?…bin durch zufall auf die seite gekommen…und muss jetzt sagen das das mit dem übel schon stimmt,aber man da nicht irgendwie auf ein imaginäres wesen, oder irgendwelche alten schriften verlassen sollte.wobei diese schriften solange man sie nicht als dogma missbraucht,im nt gar nicht ganz so verkehrt sind…bis auf den bezug zu “GOTT”.Jetzt mal ehrlich…in vielen jahrtausenden…die menschheit…so viele götter…und ihr christen,oder mindestens mal ihr monotheisten habt recht???…gut es wird wohl jetzt aber auch nix bringen zu diskutiern…über glauben kann man nich wirklich diskutiern…wollt nur mal sagen das man zum verzeihen,zum miteinander leben…zum menschlich zueinander sein nicht unbedingt gott oder das christentum braucht…sondern einfach selbst die volle verantwortung für sich selbst übernehmen muss!…für mehr menschlichkeit und gerechtigkeit, gegen den kapitalismus und seine sklaven…gegen jeden nationalen gedanken, gegen die abhängigkeit von imaginären wesen…für gleichheit und freiheit!!!!!!!!!!

    mfg faxe

  7. ali

    Das “Stanford-Prison-Experiment” von 1971 wird zur Reality-TV-Show. In dem Experiment geht es um die Frage: Was geschieht, wenn gute Menschen an einen bösen Ort gebracht werden: Gewinnt die Menschlichkeit über das Böse oder triumphiert das Übel?
    Die Eskalation von Gewaltakten führte dazu, dass das Experiment vorzeitig abgebrochen werden musste. Was muss man daraus schlussfolgern? Dass der Mensch im Kern tatsächlich schlecht ist? Und überhaupt: Wodurch wird der Mensch geprägt? Woher kommt das Böse? Durch die äußeren Umstände oder von innen heraus?

    Nach dem biblischen Verständnis hat Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen – und dieser war damit ursprünglich “sehr gut” (1. Mose 1, 31). Adam und Eva entschlossen sich aber, den Lügen des Teufels mehr zu glauben als Gott. (1. Mose 3,1) Im Buch “Prediger” wird der Zustand der Menschheit nach diesem Ereignis auf den Punkt gebracht: “Gott hat die Menschen aufrichtig und wahrhaftig geschaffen, jetzt aber sind sie falsch und berechnend.” (Prediger 7, 29).

    Jesus hat diesen Gedanken noch weiter ausgeführt: “Was aus dem Inneren des Menschen kommt, seine Gedanken, Worte und Taten, die lassen ihn unrein werden. Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen all die bösen Gedanken wie: Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, Begehrlichkeit, Neid, Verleumdung, Überheblichkeit und Leichtsinn. Dies kommt von innen heraus, und das ist es auch, was die Menschen von Gott trennt.” (Markus 7, 20)

    Eine innere Veränderung des Menschen ist also dringend notwendig. Aber wie? Erstmal muss Klarheit darüber herrschen, dass der Mensch an sich gar nicht so gut ist, sondern Veränderung bitter nötig hat:
    “Freilich werden immer wieder Leute behaupten, sie hätten Umkehr nicht nötig, sie seien frei von aller Schuld. Wer so etwas sagt, betrügt sich selbst. In ihm ist kein Fünkchen Wahrheit. Wenn wir aber unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, daß Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.” (nach 1. Johannes 1, 8)

    Es kommt weniger auf die äußeren Umstände als vielmehr auf die Vergebung und Veränderung durch Gott an. Wer zu Jesus gehört, kann von Grund auf verändert werden:
    “Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen. (…) Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir von dieser Schuld frei sind und Menschen werden, die Gott gefallen.” (2. Korinther 5, 17)

    Gott spricht Menschen nicht nur von ihrer Schuld frei, sondern er ermöglicht ihnen außerdem ein Leben, dass von Liebe, Geduld, Freundlichkeit und Güte geprägt ist. (Galater 5, 18)  

  8. Andrevertigo

    Star Wars 3

    Wie im Film zu sehen ist kommt das vermeintlich böse aus dem Menschen selber der dieser Regung nachgibt.
    Später übernimmt Sie die Kontrolle über ihn.

    Doch war es nicht die Liebe zu seiner Frau die ihn dazu Trieb –Sie vor dem Tod zu Bewahren ??

    Sich dieser Seite zu nähern

    So ist es die geistige Abhängigkeit die oft als Liebe
    falsch interpretiert wird die auch auf diese Seite führen kann.

    Das Böse ist nur darum in der Welt weil es der Mensch dorthin projiziert und es nicht als sein eigen annehmen kann. (geistioge schwäche)
    Dort kommt es ihm wieder vor das Gesicht.

    Als Spiegel seines inneren.

    André

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