Latino-Queen opfert Ziegen

Jennifer Lopez bewegt sich offenbar in ungeahnt dunklen Kreisen. Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin gehöre einer Voodoo-Sekte an, die bizarre Tieropfer bringt, meldete der Onlinedienst „whow“ am Dienstag.


Die 32-Jährige, die derzeit mit Ben Affleck liiert ist, sei Anhängerin des kubanischen Kultes „Santeria“, von dem sie sich Antworten auf Lebensfragen erhoffe. Sie habe schon mehreren mysteriösen Ritualen beigewohnt, bei denen unter anderem Ziegen und Vögel geopfert würden. Bei den Zeremonien werde den Tieren das Genick durchgebissen und das Blut dann in Gefäßen gesammelt, um es zu trinken.


„Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Dämonen.“ (1. Korinther 10,21)


„[…] dass das, was sie opfern, sie den Dämonen opfern und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Dämonen.“ (1. Korinther 10,20)


Die Pop-Diva lasse sich zudem regelmäßig von „Godmother“, einer Priesterin der Sekte, beraten, um sicher zu gehen, dass ihre beruflichen und privaten Entscheidungen richtig seien. Laut „whow“ bestätigte ein Freund das diabolische Treiben: „J. Lopez macht keinen Schritt aus dem Haus, ohne vorher ihre Priesterin zu konsultieren! Diese spricht dann diverse Zaubersprüche, um sie zu beschützen und vor Unheil zu bewahren.“


Tja, das ist wohl das Ende des Zaubers um die nach außen hin so schöne Lopez. Ich habe selber auch so meine Erfahrungen mit Voodoo gemacht, gerade läuft ja auch eine Werbung, die dieses Thema aufgreift. Voodoo, Gläserrücken und Esoterik werden immer verharmlost und ins lächerliche gezogen, doch ist es wirklich so ungefährlich?


In Haiti gehört Voodoo zum kulturellen Alltag, wie bei uns der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio oder so. Wenn dir dort einer die Freundin ausspannt, geht der Betrogene erst mal zum Hauszauberer und lässt den Mann verfluchen, mit dem die Freundin fremdgeht. Dieser wird dann am Abend von Geistern besucht. Die Betroffenen fühlen sich, als ob jemand auf Ihnen liegen würde und sie sich im Bett keinen Millimeter mehr bewegen können, sie hören schreckliche Stimmen, sehen Fratzen oder haben körperliche Leiden. Die „Verfluchten“ gehen dann wiederum zu Ihrem Voodoo-Hauszauberer und lassen sich einen Gegenfluch aufsprechen, der die bösen Geister vertreibt und den Mann verflucht, der den ersten Fluch gesprochen hat.


Diesen Geisterglauben gibt es in vielen Kulturen, auch bei uns gab es noch im Mittelalter viele Hexen und Zauberer. Es gibt viele Menschen auf Haiti, die diesem okkulten Kreislauf von Flüchen und Geistern entfliehen wollen, sie finden nur noch Hilfe bei dem Einen, dem Höchsten – dem Namen, der über allen Namen ist: Jesus Christus. In Haiti ist das Christentum so populär, dass es sogar Busse gibt, die Werbetafeln mit Bibelversen haben. Die Leute laufen mit Bibeln auf der Straße herum, das ist wie bei uns zu Luthers Zeiten. Die Menschen dort bekehren sich massenweise zu Jesus, da er als einziger die Macht hat, den Voodoofluch zu brechen.


Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als das, was wir mit den Augen sehen können.


„Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch gekommen.“ (Matthäus 12,28)


„Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrieen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war.“ (Lukas 4,41)

Kommentare

  1. ali

    du hast wie so oft keine ahnung.
    ali
    Die Bibel verwendet keineswegs Weltbilder der damaligen Zeit Es ist umgekehrt: Die liberale Theologie interpretiert in die biblischen Texte die Vorstellungen des Alten Orients hinein. Mit einem solchen
    der Bibel unterstellten Weltbild arbeitet A. Läpple, wenn er ihre Entstehung als rein menschliches Wollen ansieht:
    „Die Erde dachte man sich als runde, flache Scheibe. Sie nimmt den Mittelpunkt der Schöpfung ein und wird von den unteren Wassern umflossen, der Urflut oder dem Urozean … Über die Erdscheibe spannt sich als Überdachung das Firmament, an dem Sonne, Mond und Sterne gleich Lampen angebracht sind. Über dem Firmament befinden sich die, oberen Wasser‘, die durch Fenster oder Schleusen als Regen auf die Erde strömen können.“
    („Die Bibel – heute“, München, S. 42)

    Nur wenige Verse der Bibel reichen aus, um solche Voreinstellungen zu entkräften und um zu zeigen, wie wirklichkeitstreu biblische Aussagen waren, bevor die heute nachgewiesene Gestalt der Erde allgemeine Erkenntnis war:

    In Hiob 26,7 lesen wir: „Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts“ (Elberfelder Übers.). Die Erde schwimmt weder auf einem Urozean noch ist sie auf eine feste Unterlage gestellt, vielmehr schwebt sie frei in einem sie umgebenden Hochvakuum. Auch über die Erdgestalt äußert sich die Bibel in direkten und indirekten
    Bezügen, obwohl dies nicht die primäre Mitteilungsabsicht ist: „Er ist es, der da thront über dem Rund (hebr. chug =
    Kreis oder Kugel) der Erde“ (Jes 40,22; Menge).

    Die sphärische Gestalt der Erde kommt auch deutlich zum Ausdruck in den Texten zur Wiederkunft Jesu. Da der Herr plötzlich (Mt 24,27) und für alle Menschen gleichzeitig sichtbar (Offb 1,7) erscheinen wird, ist es bei seinem Kommen für die Menschheit auf der einen Erdhälfte Tag und für die auf der entgegengesetzten Seite Lebenden Nacht. Genau das bringt der Text in Lukas 17,34+36 als Nebeneffekt zum Ausdruck: „In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden. Zwei werden auf dem Felde sein; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.“ Die gleichzeitig auf der Erde gegebene Tag- bzw. Nachtsituation ist durch Feldarbeit bzw. Nachtruhe markiert und hängt nur davon ab, an welcher Position der rotierenden Erde man sich dann gerade befindet. Auch Sacharja (Kap. 14,7) bezeugt das Kommen des Herrn nicht im Weltbilddenken seiner Zeit, sondern wirklichkeitsgetreu: „Und wird ein Tag (= Datum) sein, der dem Herrn bekannt ist, weder Tag noch Nacht (= dann sind Tag und Nacht aufgehoben); und um den Abend wird es licht sein.“

  2. fallen_Seraph

    Blödsinn

    Voodoo funktioniert, weil die “Verfluchten” daran glauben. Sie brauchen keine andere Religion, um sich dagegen zu schützen. Sie müssen nur aufhören, an diesen übernatürlichen Mist zu glauben. Einfach mal wissenschaftlich und vernünftig denken!

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