Loveparade- der Wunsch nach Gerechtigkeit

Neben dem, was seit dem vergangenen Wochenende Norwegen und wohl ganz Europa bewegt, scheint es umsomehr aus unseren Köpfen gedrängt zu werden: die schreckliche Katastrophe auf der Loveparade vor einem Jahr, bei dem 21 Pesronen erdrückt oder totgetrampelt wurden und mehr als 500 Menschen verletzt wurden.

Nur die Angehörigen der Toten, die Opfer, die den Tag überlebt haben, und die Retter können den 24.Juli 2010 nie mehr vergessen. Noch immer leiden sie unter dem Erlebten.

Auf der Gedenkfeier am vergangenen Sonntag im Duisburger MSV-Stadion betet Hannelore Kraft (NRW-Ministerpräsidentin SPD): „Wir bitten für alle, die Fehler gemacht haben, dass sie die Kraft finden, diese einzugestehen und um Vergebung zu bitten. Es braucht Wahrheit, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, damit Trost und Versöhnung eine Chance haben”.

Die Ermittlungen sind noch lange zu beendet und noch immer hat sich niemand der Verantwortung gestellt und die offensichtlichen Fehler in der Veranstaltungsplanung öffentlich eingestanden.

Lasst uns also einstimmen in Hannelore Krafts Worte. Denn „es braucht Wahrheit (…)”! Und diese Wahrheit ist bei dem zu finden, der alleine von sich sagt: „Ich bin die Wahrheit und der Weg und das Leben” (Die Bibel, Johannes 14,6); Jesus Christus. Ohne Wahrheit wird es nur schwer Trost geben für die Geschädigten; ohne Wahrheit gibt es keine Versöhnung. Ohne Jesus also kein Trost, ohne Jesus keine Versöhnung.

Jesus Christus hat der Wahrheit Gestalt verliehen. Er sorgt für Gerechtigkeit. Für die Verantwortlichen der großen Massenpanik wie auch für die Opfer, die den Trost so dringend benötigen, um wieder ohne Angst zu leben.

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