Panik an der Börse

Ende Juli erreichte der Dow Jones Index mit 7.700 Punkten das tiefste Niveau seit der Russlandkrise 1998. Der Anlass war ein Rekord: John Sidgmore, Vorstandschef des US Telekomriesen Worldcom, hat dessen Konkursantrag bekanntgegeben. Wochen zuvor erschütterten uns Meldungen über Bilanzfälschungen. Der erste aufgedeckte Skandal, war die Enron Pleite. Die Bilanzfälschungen und die kriminellen Handlungen, welche auch von Anderson Consulting als Wirtschaftsprüfer nicht angezeigt wurden, stürzten das Unternehmen in den Ruin. Danach scheint ein Bann gebrochen. Dutzende Unternehmen, so auch AOL Time Warner, geben noch bevor sie aufgedeckt werden, Bilanzfälschungen zu. Neuer Rekord ist auch die Bilanzfälschung der deutschen Comroad AG. Man kann erstmalig nicht mehr von Umsatztuning sprechen, sondern nur noch von Umsatzerfindung. Traurig aber wahr: Das Unternehmen hatte von den ausgewiesenen 93 Millionen Euro Umsatz, satte 90 Millionen Euro über eine eigene Tochterfirma in Hongkong an sich selbst verrechnet. Die übriggebliebenen drei Millionen Euro sind die tatsächlichen Umsätze. Und wer kontrolliert die Unternehmen? Eigentlich sind Wirtschaftsprüfer unabhängige Unternehmen, die einfach erklärt eine Art Polizei der großen Unternehmen sind. Jedoch zeigt das große Versagen von Anderson Consulting bei der Enron Pleite, dass nicht einmal mehr den Wirtschaftsprüfern vertraut werden kann.


Warum ist das so? Die Wirtschaft ist ein System, das vom Mensch erfunden wurde und auch von ihm betrieben wird. Und wenn der Mensch es schafft im normalen Leben zu lügen, zu betrügen oder alles selbstsüchtig zu seinen Gunsten zu machen, warum sollte er es in der Wirtschaft anders machen? Gerade wenn es um viel Geld geht. Und wir sollten nicht vergessen, dass Geld wie Salzwasser ist: Je mehr wir davon trinken, desto mehr Durst bekommen wir.


Entgegen dieser Tatsache wurde im Juli in „Werben & Verkaufen“, der größten Marketing Zeitschrift Deutschlands, ein interessanter Artikel veröffentlicht. Es ging über Topmanager der deutschen Wirtschaft, die sich zu ihrem christlichen Glauben bekennen und die Bibel als Basis für ihre Geschäfte haben. Topmanager wie Dr. Deichmann (Deichmann Schuhe), der sogar eine eigene Missionsgesellschaft finanziert (Wort & Tat), bekennen sich zu Jesus Christus und zu den Werten der Bibel. Nur eine Wirtschaft, die wieder auf Wahrheit und Ehrlichkeit basiert, hat eine stabile Zukunft. Täglich hören wir von neuen Skandalen, Blendungen, usw. Wir hören davon, dass Kriege durch gefälschte Reportagen falsch dargestellt wurden, dass der Mensch angeblich nicht einmal am Mond war und im gleichen Atemzug will uns das Fernsehen weismachen, dass der Mensch vom Affen abstammt und Gott nicht existiert.


Woran glaubst du? Glaubst du an die Pressemitteilungen der großen Börsenunternehmen? An die Bilder in der Tagesschau? An die widersprechenden Berichte über die Herkunft des Menschen? Worauf können wir vertrauen, wenn alles in der Welt nur Schein ist?


Es gibt jemanden auf den wir uns stützen können. In der Bibel steht: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8) und mehr noch: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben […].“ (Johannes 14,6) – Die Bibel ist unvergänglich und hat sich über die Jahre nicht verändert. Auf das Wort Gottes können wir vertrauen. Es passt sich nicht einem Trend an oder wird jedes Jahrhundert umgeschrieben.


Die Bibel ist die gleiche wie vor 2.000 Jahren und die Botschaft hat nichts an Aktualität verloren. Sie gewinnt vielmehr Tag für Tag an Wert, denn in einer Welt wo alles nur Schein ist, brauchen wir etwas solides auf das wir unser Leben bauen können. Die Bibel ist ein Fundament das jedem Angriff standhält.

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