Greta Thunberg kam nach Hamburg, um mit anderen Schulschwänzern für einen Klimaschutz zu demonstrieren.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte sind Kinder oftmals nur benutzt worden, da sie die Tragweite ihres Handelns durch entsprechende Einflüsterer garnicht erkennen konnten. Die kleine Greta ist so ein Fall, ein Kind, dass durch sein ansprechendes Äußeres und durch altkluge Bemerkungen die politisch Verantwortlichen in Erklärungsnotstände bringt. Daraus ist eine Bewegung geworden, die an immer größerer Dynamik gewinnt, je mehr Schüler am Freitag die Schule schwänzen können. Die Schülerproteste wurden von jenen Heuchlern aufgestachelt, die den Klimaschutz propagieren, selbst aber ständig mit dem Flugzeug unterwegs sind, mit klimaschädlichen Autos umeinander fahren und Nahrungsmittel aus Plastikverpackungen essen. Zu Doppelmoral fällt uns schon geraume Zeit nix mehr ein. Das ist einfach zu durchsichtig und verlogen. In ein paar Monaten beginnen wieder Open-Air Festivals. Die Demokids mutieren dann zu Partykids und verlassen ihre Festivals, die Unmengen CO2 freisetzen in diesem Zustand:

Kommentare

  1. Herr S.

    Nix gegen Schüler-Demos gegen menschl. Beitrag zur Erden wärmen – aber bitte nicht während der Schulunterrichtszeit sondern in der Freizeit.

    DAS wäre zumindest für mich überzeugend.

    Und zudem:
    Wo ist der konkrete EIGENE Beitrag der Kids zum Klimaschutz?

      • Herr S.

        Gestern, Fr. 15.3.19, fand die Demo in Hamburg wegen der hier gerade noch stattfindenden Schulferien am Nachmittag ab 15 Uhr statt.
        Mit Eltern zusammen nahmen lt. Radio insgesamt 10000 Personen daran teil; und zwar in der Freizeit und ohne Schulschwänzen. – Geht also doch, nicht wahr?

        • ali

          Ich frage mich wieviel sie wirklich für das Klima tun? …. oder ist es doch nur die Demo – und der Spaß daran… und das gute Gefühl etwas zu tun?
          Wer macht denn Urlaub vor Ort oder mit dem Fahrrad?
          Wer lebt in der Stadt in der er auch arbeitet oder studiert?
          Wer kommt denn morgens zu Fuß zur Schule?
          Wer verzichtet denn auf sein argentinisches Rumpsteak und kauft beim Krämer um die Ecke…
          wer kauft regional – ohne Internet?
          Wer nimmt das Wasser aus dem Hahn anstatt von Nestlé aus Afrika?
          Wer verzichtet denn auf E-Autos damit durch die Lithiumgewinnung die Erde nicht so geschädigt wird??
          Ich meine: Veränderung beginnt bei einem selber!
          Und gefühlt ist so ne Demo einfach Hipp und Cool – und beruhigt das Gewissen. Frei nach dem Motto: soll die Politik die Umwelt sauberer kriegen – ich habe genug getan indem ich demonstriere.
          Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

          • Herr S.

            @ali: Sie fragen u.a.:
            “Wer lebt in der Stadt in der er auch arbeitet oder studiert?
            Wer kommt denn morgens zu Fuß zur Schule?”

            Zu diesen beiden Fragen möchte ich allerdings zu bedenken geben, dass es oftmals u.a. auch wg. der hohen Mieten nicht möglich ist, am Arbeits- bzw. Studienort oder auch nahe der Schule zu wohnen.

            Ich selbst bin 45 Jahre zum Studium und später zum Dienst gependelt – und zwar zum größten Teil mit dem ÖPNV (Bahn), auch deshalb, weil ich nun einmal gerne in einer Kleinstadt statt einer Millionenmetropole wohne. Daraus sollte man niemand einen Vorwurf machen.

            Wie Schüler zur Schule kommen, ist natürlich noch wieder ein anderes Ding: Wir sind in den 1960er Jahren per pedes oder mit dem Fahrrad unterwegs gewesen; ein Klassenkamerad bis zu 10 km täglich hin und zurück und zwar Sommer wie Winter.

          • Herr S.

            Wir hatten früher einen Fahrradkeller unter der Schule, wo die Räder relativ sicher abgeschlossen aufbewahrt werden konnten. Ob das heute auch noch alles so sicher ist?
            Meine Enkelin fährt im Sommer bzw. trockenen Jahreszeit auch zur 10 km entfernten Schule – aber dadurch spart sie kein CO2, denn der Schulbus muss ja trotzdem täglich über Land fahren.Bei schlechten Wetterverhältnissen würde ich ihr eh vom Radfahrer abraten.

          • ali

            Freut mich, aber unsere Stadtdemonstranten machen das anders. Und nach der Demo mit Freunden lecker Burger essen gehen und jede Menge Müll produzieren. Dann holt einen Papi mit dem Auto ab und im Sommer fliegen wir dann in den Urlaub – wenn’s geht, recht weit.
            Aber jetzt erstmal mit Genehmigung Schule schwätzen und als gutes Werk deklarieren! Dass ich nicht lache, oder weine.

      • Herr S.

        Ich würde den Schülern empfehlen:

        Lernt was, macht Eure Schule und Ausbildung, engagiert euch meinetwegen daneben in Politik und Gesellschaft, ergreift entsprechende Berufe und versucht aber vor allem, ehrlich, authentisch und verantwortungsvoll nachhaltig zu leben.

        Das könnte euer Beitrag zu einer besseren Welt sein.

        Bedenkt aber und seid gewiss: Deutschland und ihr ALLEIN werdet die Welt nicht retten.

        Verwandte von uns kommen gerade aus Ägypten und beschreiben das Land als wahnsinnig dreckig und vermüllt (tut mir leid, das so krass zu schreiben aber isso offenbar – und nur EIN zufälliges Beispiel, was in der Welt schief läuft).
        D.h. wir müssen ALLE auf der Welt noch ganz dicke Bretter bohren und ganz vieles ändern – es genügt nicht , dass in Deutschland und Europa was geschieht.

        Vor über hundert Jahren meinte mal der damalige deutsche Kaiser in überheblichen Selbstüberschätzung, am “deutschen Wesen solle die Welt genesen”.

        Bekanntlich kam es dann leider ganz anders…

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