Die Uhr tickt: Jede fünf Minuten stirbt ein christlicher Märtyrer

Bedrückend und schockierend ist die Zahl. Wo sterben alle diese Menschen? Jedes Jahr werden 105.000 Christen auf der ganzen Welt getötet, weil sie öffentlich bekannt haben, zu Jesus zu gehören oder bei geheimen Treffen oder Beten entdeckt werden. Wer nicht wiederruft, wird entsorgt. Einen solchen Bericht legte jetzt die Organisation für Sicherheit und Kooperation in Europa (OSCE) bei einer Tagung in Ungarn vor.

Bert Hickman vom Center for the Study of Global Christianity bestätigte diese Zahl und erläutert: “Diese Zahlen, die wir im International Bulletin of Missionary Research veröffentlichten, sind akkurat. Im Laufe der letzten 10 Jahre berichteten wir, dass durchschnittlich 100.000 Christen jährlich getötet wurden.“ (https://www.wnd.com/index.php?fa=PAGE.view&pageId=311393).

Im 20. Jahrhundert starben weit mehr gläubige Christen als im 19. Jahrhundert. Vorne weg im Verfolgungsindex gehen immer noch die islamischen Staaten, Nordkorea, China und Indien holen aber auf. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten noch mehr als 20 Prozent Christen beispielsweise in der Türkei, heute sind es nur noch 0,2 Prozent. Die derzeit stattfindende Christenverfolgung weltweit ist die stärkste, die jemals auf diesem Planeten gesehen wurde.

Beten wir für die christlichen Märtyrer. Ihr Glaube ist Vorbild, ihre Taten unser Ansporn. Ein schottischer Märtyrer sagte einmal: „Es ist leichter, mein Haupt von meinem Hals zu trennen, als mein Herz von meinem Herrn.“ Das ist die bittere Pille, die die Verfolger schlucken müssen: Sie werden die Wahrheit nicht auslöschen können. Beten wir auch für sie, dass sie umkehren und Gott erkennen.

Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit! Jede fünfte Minute wird ein Mensch dem Himmel hinzugetan, wo er die Siegeskrone empfängt! Denn die wurde längst am Kreuz erstritten.

„Du aber bist meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, meinen Verfolgungen, meinen Leiden, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfahren sind. Diese Verfolgungen ertrug ich, und aus allen hat der Herr mich gerettet. Alle aber auch, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden. Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.“

Paulus an Timotheus (2. Timotheus 3,10ff)

Folgen wir dem Vorbild dieser Menschen und halten fest an der Wahrheit, die einzig und allein mächtig ist zu erretten. Und beten wir, dass sie gestärkt werden im Glauben und noch mehr Menschen durch ihr Zeugnis zu Jesus finden.

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