“Fußgänger gehen bei Grün – Fußballspieler bei Rot” und andere Fußballweisheiten

Aus Bibel und «Faust» stammen wohl die geläufigsten Zitate der deutschen Sprache. Sie bieten Orientierung und Lebenshilfe. Doch auch der Fußball verbreitet mit ähnlicher Kraft scheinbar ewige Weisheiten.
"Der springende Punkt ist der Ball" Originalton Dettmar Kramer.
"Was erlauben Struuuunz!" Neues Italiendeutsch mit Mischung aus grammatikalischem Irrsinn und südländischem Temprament von Giovanni Trapattoni.
"Die Türken haben gezeigt, dass mit ihnen immer zu rechnen ist. Sie sind unberechenbar." Unser Bundesjogi Löw.
"Abseits ist, wenn das lange Ar….. (gemeint war G. Netzer) zu spät abspielt". Der, legendäre Hennes Weisweiler und "Fohlentrainer" erklärt die Abseitsregel.
"Jeder kann sagen, was ich will." Der bereits heimgereiste "König Rehakles".
"Der Österreicher glaubt mit 18, er sei Pelé. Mit 20 glaubt er, er sei Beckenbauer. Und mit 24 merkt er, dass er Österreicher ist." Max Merkel Österreicher mit knarrenden Weisheiten.
Rudi Völlers legendäres "Zu fünfzig Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht". Es gibt eben nur einen Rudi Völler. Sein Spruch kommt krass rüber.
"I’m a German record-player". That was "Loddar" Matthäus in very good English.
«Der Ball ist rund», antwortete der Nationaltrainer Sepp Herberger verschmitzt auf das 3:8-Desaster gegen Ungarn bei der WM 1954 in der Schweiz. "Das nächste Spiel ist immer das schwerste", auch der alte Herberger. Franz Beckenbauer meinte (nach dem WM-Titel 1990):
"Deutschland wird auf Jahre hin unbesiegbar sein." Hatte er da Recht?
Zum Schluß noch eine Ermahnung aus dem Buch der Bücher: Lauft, kämpft und spielt so, dass ihr den ewigen Preis gewinnt. (1. Kor. 9,24)

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