Was ist Homosexualität?

Die meisten Menschen nehmen an, dass Homosexualität wenig mehr ist, als eine sexuelle Handlung zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts. Diese Sichtweise ist für ein solch facettenreiches Thema allerdings viel zu einfach. Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, muss vier Bereiche berücksichtigen: die physiologische psychische Reaktion, die Identität, das Verhalten und mögliche Lebensstile.

Erlernte Reaktionen
Gott hat jeden von uns als komplexes Wesen erschaffen. Wir haben Bedürfnisse, die erfüllt weren müssen, damit wir wachsen und reifen können. Wenn diese Bedürfnisse nicht erfüllt werden, entwickeln wir unreife Verarbeitungsmechanismen, die Gottes ursprünglichem Plan für uns oft ganz direkt entgegenwirken. Frank Worthen, der Gründer von Exodus International, erklärt das Phänomen wie folgt:

„Psychische Reaktion“ ist hier ein Fachbegriff für das, was viele Menschen schon als „homosexuelle Orientierung“ bezeichnen. Obwohl viele Menschen behaupten, dass sie sich schon „solange sie denken können“ visuell oder sexuell vom eigenen Geschlecht angezogen fühlten, findet im Leben eines Menschen eine Entwicklung statt, die zu einer homosexuellen psychischen Reaktion führt. Bei einem Kind fängt es vielleicht mit dem Bedürfnis an, sich mit anderen zu vergleichen, um herauszufinden, ob es den gesellschaftlichen Anforderungen entspricht. Wenn es das Gefühl hat, dem Vergleich mit den anderen nicht gut genug standhalten zu können, entwickelt es eine Bewunderung für die charakterlichen und physischen Eigenschaften, von denen es meint, sie nicht zu besitzen. Bewunderung, die normal ist, kann sich in Neid verwandeln. Neid führ zu dem Verlangen, andere zu besitzen und schließlich andere zu verzehren. Dieses starke Verlangen wird im Laufe der Zeit erotisiert und führt so schließlich zu einer homosexuellen psychischen Reaktion (die auch als sexuelles Gedankenleben oder sexuelle Fantasien bekannt sind).

Verhalten
Wenn diese psychischen Reaktionen sich verfestigen, verwirklichen manche Menschen ihre Fantasien erst durch Masturbation und später durch tatsächliche sexuelle Handlungen mit anderen Männern, bzw. Frauen. Aber die physische Handlung allein ist kein Anzeichen für eine homosexuelle Orientierung. Viele Jungen, die sich mit homosexuellen Handlungen beschäftigen, weisen später keine Anzeichen von Homosexualität mehr auf.

Identität
Ein Problem im heutigen gesellschaftlichen Klima besteht darin, dass immer mehr Menschen aus dem einfachen Grund, ihren Platz finden zu müssen, eine homosexuelle Identität annehmen. Viele, die im Normalfall kaum Probleme mit Homosexualität gehabt hätten, fühlen sich aufgrund der „Alles-ist-möglich-Mentalität“ der Gesellschaft in dieser Identität wohl.
Andere Menschen nehmen nach Jahren der physiologischen psychischen Reaktion eine homosexuelle Identität an. Ihr Verhalten schafft eine Identität, in der sie sich wohlfühlen oder auf die sie sogar stolz sind.

Lebensstil
Homosexualität umfasst unterschiedliche Lebensstile. Manche Homosexuelle lassen sich nur anonym und relativ selten auf sexuelle Begegnungen ein und neigen dazu, in ständiger Angst vor dem Entdeckt-werden zu leben. Andere erleben ein „Coming-out“, werden aktive, politisch motivierte Mitglieder der Gemeinschaft der Homosexuellen (sog. „gay community“ und pflegen nur mit Menschen Umgang, die ähnliche Ziele verfolgen.
Wie Sie sehen, hat Homosexualität viele Dimensionen, und einzelne Personen können sich irgendwo in einem Bereich zwischen diesen vier grundlegenden Komponenten befinden. Was bedeuten diese Informationen für Sie? Betrachten Sie das Geständnis oder die Information eines Freundes oder eines geliebten Menschen, dass er oder sie homosexuell ist, nicht einfach als Beweis dafür, dass er oder sie in gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen verwickelt ist. Reden Sie mit ihm oder ihr, um ein tieferes Verständnis davon zu entwickeln, was dieses Zugeständnis bedeutet.

Haben Homosexuelle sich dazu entschieden, schwul zu sein?
Lassen Sie mich das ganz direkt beantworten: Nein“ Und falls Sie mich nicht gehört haben, lassen Sie mich lauter sprechen: NEIN!
Das ist immer noch eines der Märchen über Homosexualität, die von unwissenden Menschen aufrecht erhalten werden. Christen oder Konservative sagen einem Homosexuellen vielleicht: „Die Menschen in der Gemeinschaft der Homosexuellen liegen mir wirklich am Herzen und ich liebe dich.“ Und dann, wie um einen Splitter unter einen Fingernagel der Hand zu stecken, die sie gerade ergriffen haben, fügen sie hinzu: „Aber du und deine Freunde müssen einsehen, dass Homosexualität eure Entscheidung war.“
Autsch!
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass so gut wie niemand sich für Homosexualität oder den Schmerz und die Ablehnung, die sie mit sich bringt, entscheidet. Kein Kind oder Teenager schaut sich die bunte Mischung sexueller Orientierungen an und sagt: „Hmm.. ich glaube ich nehme die da.“ Im Gegenteil versuchen die meisten Homosexuellen, die Existenz der Anziehung vom eigenen Geschlecht zu leugnen, wegzubeten oder zu unterdrücken, bis sie von ihrer Unfähigkeit, ihre Wünsche in den Griff zu bekommen, so entmutigt sind, dass es zum „Coming-out“ kommt. Diesen Kampf der bewussten Entscheidung einer Person zuzuordnen, zeigt nicht nur einen Mangel an Verständnis sondern verstärkt die enormen Schamgefühle noch, die sich in das Herz vieler Homosexueller eingebrannt haben.
Lassen Sie es mich noch einmal deutlich sagen: Niemand entscheidet sich dafür, sich von Menschen des eigenen Geschlechts angezogen zu fühlen. Allerdings entscheiden Männer und Frauen selbst, wie sie auf diese Gefühle reagieren. Wenn der Schmerz dieses Kampfes das Herz gefangen nimmt, glauben manche Menschen, dass ihre einzige Wahlmöglichkeit eine homosexuelle Identität und ein homosexueller Lebensstil sind. Hier kommt die eigenen Entscheidung ins Spiel: bei der aktiven Teilnahme an homosexuellen Handlungen.
Ein letzter wichtiger Punkt zu diesem Thema: Ebenso schädlich wie das „Du-hast-dich-dazu-entschieden-schwul-zu-sein“-Argument ist ein anderer häufig wiederholter Slogen, der in den USA viel zu oft auf den Plakaten konservativer Demonstranten bei Schwulenveranstaltungen zu sehen ist: „God didn’t create Adam and Steve, he created Adam and Eve.“ („Gott schuf nicht Adam und Stefan, er schuf Adam und Eva.“) Wer diesen Spruch nett oder hilfreich findet, könnte nicht falscher liegen. Solche oberflächlichen Sprüche lassen denjenigen, der sie verwendet, albern erscheinen, und die zugrunde liegende Böswilligkeit widerspricht ganz deutlich der Heiligen Schrift. Denken Sie an Salomos Rat: „Wer mit den Augen zwinkert, verursacht Schmerz, und wer närrische Lippen hat, kommt zu Fall. Eine Quelle des Lebens ist der Mund des Gerechten“ (Sprüche 10,10-11). Streichen Sie diese „geistreichen“ Bemerkungen aus Ihrem Wortschatz und entscheiden Sie sich stattdessen dafür, Leben zu bringen!

Kann man Homosexualität vermeiden?
Die Vorbeugung von Homosexualität bei Kindern ist zu einem der wichtigsten Schwerpunkte in der Forschung der Ex-Gay-Bewegung geworden. Dadurch wird der traditionelle Schwerpunkt verlagert, der von Exodus International und ähnlich gesinnten Werken verfolgt wurde, die die meiste Kraft darauf verwendeten, die Botschaft der Veränderung zu verbreiten. Diese Werke waren Menschen, die mit Homosexualität zu kämpfen hatten – und ihre Familienmitglieder – oft die einzige Hoffnung auf ihrer Suche nach Antworten und Hilfestellung.
In den letzten Jahren wurde die Aufmerksamkeit vermehrt darauf gerichtet, nicht nur Homosexuellen zu helfen, frei zu werden, sondern auch Homosexualität vorzubeugen. An der Spitze dieser Bewegung stehen Dr. Joseph und Lind Nicolosi, Autoren von „A Parent’s Guide to Preventing Homosexuality“ („Ein Eltern-Ratgeber zur Vorbeugung von Homosexualität“). In ihrem Buch erklären sie einige wichtige Schritte mit denen Eltern in ihrer Familie eine Atmosphäre schaffen können, die die Chancen, dass die Kinder in ihrer geschlechtlichen Identität sicher heranwachsen, erhöhen. „Die meisten Forscher sind sich einig“, so die Nicolosis, „dass ein geschlechtsuntypisches Verhalten in der Kindheit der Faktor ist, der am häufigsten mit Homosexualität in Zusammenhang gebracht werden kann. … Leider halten viele, die auf dem Gebiet psychischer Krankheiten tätig sind – Psychater, Psychologen und Sozialarbeiter -, es allerdings für unnötig, Eltern von der Möglichkeit in Kenntnis zu setzen, dass ein solches Verhalten zu Homosexualität führen kann.“
Weiter warnen sie davor, dass „trotz der Schlüsselrolle, die Eltern bei der Entwicklung der geschlechtlichen Identität ihrer Söhne und Töchter haben, viele von ihnen sich nicht nur ihres eigenen Umgangs mit einem emotional verletzlichen Sohn erstaunlich wenig bewusste sind, sondern auch des sich daraus ergebenen Fehlverhaltens ihres Kindes“.
Leider sind die häufigsten Reaktionen von Eltern, deren Kinder ein geschlechtsuntypisches Verhalten zeigen, nicht hilfreich.

1. Verleugnung
Die Nicolosis warnen vor einem Verhalten, das viele Eltern an den Tag legen, wenn sie aus Unwissenheit Gedanken wie die folgenden äußern: „Es ist nur eine Phase; er wird wahrscheinlich da wieder herauswachsen.“ … Oder sie sind der Meinung: „Das ist doch kein Problem. Er sieht so süß aus – er versucht einfach nur unsere Aufmerksamkeit zu erlangen, wenn er sich als Mädchen verkleidet.“ Diese Haltung „rührt teilweise daher, dass unsere Gesellschaft es Eltern zunehmend erschwert, festzustellen, welche geschlechtliche Entwicklung normal und welche anormal ist, worüber man sich Sorgen machen sollte und worüber nicht“.
Wann sollte man sich also Sorgen machen? Die Autoren erklären, „dass es bis zu einem gewissen Maß in Ordnung ist, wenn ein Kind das andere Geschlecht spielt. Sollte ihr Sohn jedoch nicht bald wieder damit aufhören, sollten Sie nicht nur sein Verhaltne, sondern auch Ihr eigenes genauer betrachten.“

2. Verwirrung
Unterschiedliche Ansichten in Bezug auf die Geschlechter sind in unserer Gesellschaft verbreitet und viele Eltern wissen nicht, was sie glauben sollen. Sie fühlen sich oft von den widersprüchlichen Werten und Meinungen verwirrt und gelähmt.
Die Nicolosis haben dieses Phänomen ausführlich dokumentiert. Ein Lehrer, so schreiben sie, versicherte einer Mutter, die durch das geschlechtsuntypische Verhalten ihres Sohnes verunsichert war, sie bräuchte sich keine Sorgen zu machen, weil es vollkommen normal ist – er nimmt Kontakt zu seiner weiblichen Seite auf. Ein weiterer Berater lag ebenso daneben: „Greifen Sie nicht ein. Sein Verhalten ist in keiner Weise ein Problem. Sie wollen doch sicher nicht, dass Ihr Sohn ein typischer Macho wird, oder?“ Allerdings wissen die meisten Mütter intuitiv, dass etwas falsch ist.

3. Vermeidung
Die Nicolosis erklären: „Viele Eltern, die schließlich einen Psychoogen aufsuchen, haben sich monatelang, viele von ihnen sogar jahrelang Sorgen um ihr Kind gemacht, jedoch nie etwas deswegen unternommen.“
Was sollten Eltern also tun?
Die Nicolosis empfehlen als ersten Schritt, dass Eltern sich informieren sollten. Das bedeutet oft, Fehlinformationen zu korrigieren. Das Geschlecht – unser Gefühl von Männlichkeit oder Weiblichkeit – ist nicht nur eine willkürliche Einrichtung der Gesellschaft. Es ist eher eine wesentliche und notwendige Ausdrucksform, mit der wir am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und uns in der realen Welt äußern.“
Als nächsten Schritt sollten Sie Ihre Ehe genauer überprüfen. „Die meisten Paare, die bei einem Therapeuten Hilfe für ihr Kind suchen, haben keine harmonische Beziehung zueinander. In der Regel beklagt sich die Frau: „Mein Mann ist so schwer zu erreichen. Er hat einfach keine emotionale Beziehung zu mir oder den Kindern.“ Der Mann antwortet in der Regel: „Tatsache ist, dass sie immer alles unter Kontrolle haben muss“ Wenn sie einfach etwas zurück treten würde, würde ich mich auch mehr einbringen.““
Lassen Sie mich jetzt genauer darauf eingehen, wie Eltern mit den Problem des geschlechtsuntypischen Verhaltens ihres Kindes umgehen sollten.

Eltern von Jungen
Da Kinder als Erstes durch den Umgang innerhalb ihrer Familie lernen, was es heißt, ein Mann oder eine Frau zu sein, sollten Mütter und Väter sorgfältig in Betracht ziehen, welchen Einfluss ihre Bemühungen, ihr Fehlverhalten, ihre Emotionen und ihre Bestätigungen auf ihren Sohn haben –im positiven wie im negativen Sinn.
Jeder weiß, dass Mütter wichtig sind. Allerdings müssen Mütter sich über das Maß ihres Engagements im Leben ihres Sohnes bewusst sein. Die Nicolosis weisen auf Folgendes hin:

Ohne es zu merken, engagieren sich manche Mütter übermäßig im Leben ihrer Söhne. In manchen Fällen kann dieses Verhalten dadurch entstanden sein, dass die Mutter sich aufgrund von Krankheiten in der Kindheit verstärkt um ihren Sohn kümmern musste. Tatsächlich haben mehrere Studien einen überdurchschnittlich starken Zusammenhang zwischen Homosexualität im Erwachsenenalter und medizinischen Problemen in der frühen Kindheit gezeigt. Mütter von homosexuellen Männern sind unserer Erfahrung nach in der Regel redegewandt, extrovertiert, emotional zugänglich, haben ein vereinnahmendes Wesen und sind in großem Maße am Leben des Sohnes beteiligt. Das Problem der Mutter kann darin bestehen, dass sie sich zu sehr engagiert; die Grenze zwischen ihr und ihrem Sohn ist nicht klar. … Manchmal bringen sich Mütter aufgrund ihrer eigenen Bedürfnisse zu sehr in das Leben Ihres Sohnes ein, weil sie in ihrer Ehe keine emotionale Intimität finden.

Eltern sollten ebenfalls in Betracht ziehen, was die Nicolosis als klassische triadische Beziehung bezeichnen. … Wiederholt sind Forscher im familiären Hintergrund homosexueller Männer der klassischen triadischen (dreifältigen) Beziehung begegnet. In dieser Situation hat die Mutter oft eine dürftige oder eingeschränkte Beziehung zu ihrem Mann und überträgt ihre emotionalen Bedürfnisse auf ihren Sohn. Der Vater ist in der Regel eher ruhig und distanziert, häufig auch kritisch. In der triadischen Familie finden wir also den distanzierten Vater, die übermäßig engagierte Mutter und den emotionalen Jungen mit einem sensiblen Temperament, der in den Bereichen, in denen der Vater versagt, dessen Rolle übernimmt.

Genauso wie Mütter müssen auch Väter sich bewusst sein, welchen Einfluss sie auf die gesunde Entwicklung der Geschlechtsidentität ihres Sohnes haben können.
Psychoanalytiker haben längst die Bedeutung des Vaters in der Entwicklung des Jungen und seiner Loslösung von der Mutter erkannt. Einige Analytiker haben den Vater als einen „frischen Wind“ im übermäßigen Engagement der Mutter bezeichnet. Der Vater kann der Ritter in glänzender Rüstung sein, mit dem das Kind spielen und dabei ganz anders sein kann als die Mutter.

Die Nicolosis schreiben, dass der beste Vatertyp ein überragender Vater ist  (was so viel bedeutet wie … wohlwollend und stark zu sein) und jemand „der es wert ist, nachgeahmt zu werden“.
Weiter sprechen die Nicolosis vier wichtige Dinge an, mit denen Väter dazu beitragen können, die Beziehung zu ihrem Sohn zu stärken und so eine gesunde Geschlechtsidentität zu fördern. Erstens müssen Väter großen Wert darauf legen, ihren Sohn nicht abzulehnen, auch wenn der Sohn sie ablehnen sollte. „Viele Väter mit geschlechtsverwirrten Söhnen geben einfach auf und überlassen den Jungen seiner Mutter. Das ist ein großer Fehler. … Ihre Aufgabe besteht darin, ihrem Sohn nachzugehen, seine defensive Zurückgezogenheit zu durchbrechen und durch gleichmäßige und andauernde Bemühungen eine wichtige Person in seinem Leen zu werden.“Zweitens „müssen Väter sich dauerhaft einsetzen. Als Eltern im Team zu arbeiten, ist sehr wichtig. In der Regel besteht die größte Herausforderung jedoch darin, den Vater auf Dauer konsequent mit einzubeziehen. Tatsächlich ist die Schwierigkeit, ein aktives, tägliches Engagement des Vaters aufrechtzuerhalten, eins der häufigsten Hindernisse für eine erfolgreiche Therapie.“ Weiter müssen Väter lernen, auf Gefühle zu hören. Die Nicolosis legen Wert darauf, dass ihre Leser Folgendes verstehen: „Auch wenn wir einen großen Schwerpunkt auf eine dem Geschlecht entsprechende Verhaltensänderung gelegt haben, dürfen wir nicht die eigentliche Aufgabe vergessen, nämlich eine emotionale Bindung zum gleichgeschlechtlichen Elternteil zu schaffen. In den Bemühungen, eine Verhaltensänderung zu erreichen, werden die Gefühle des Kindes oft übersehen.“ Schließlich schlagen sie einige Möglichkeiten vor, wie Väter eine engere Beziehung zu ihren Söhnen aufbauen können.

– Ein Vater muss mit seinen Söhnen aktiv spielen und dabei nicht vergessen, sie gelegentlich gewinnen zu lassen. „Indem der Vater sich schwach stellt, erlaubt er dem Sohn, sich hart, stark und aggressiv zu fühlen.“
– „Ausflüge von Vater und Sohn allein sind sehr hilfreich.“
– „Der Vater sollte die letzte Person sein, die den Sohn abends noch einmal zudeckt.“
Viele Dinge tragen dazu bei, eine gesunde Geschlechtsidentität bei Jungen zu gewährleisten. Aber dieser kurze Überblick kann Ihnen helfen, die Atmosphäre in Ihrer Familie zu überprüfen.

Eltern von Mädchen
Viele der Familiendynamiken, die eine gesunde Geschlechtsidentität bei Jungen gewährleisten, sind auch für Mädchen hilfreich. Der Punkt, an dem man beginnen sollte, ist somit die Qualität der Ehe der Eltern. Denken Sie daran, dass kleine Augen alles beobachten.
Einen weiteren Einfluss – vor allem, wenn die Tochter Brüder hat – stellt die Einstellung der Familie zur Weiblichkeit dar. Eine der Ursachen für eine verletzte weibliche Psyche ist die Art und Weise, wie Frauen dargestellt werden. Diane Eller-Boyko, Psychotherapeutin und früher lesbisch, erklärt es wie folgt:

„Unsere Kultur bewundert das Männliche: Stärke, Dominanz, Leistung, etwas anstreben. Das führt bei vielen Frauen zu einer neurotischen Abspaltung von ihrem eigentlichen, weiblichen Wesen. Frauen unterdrücken den inneren Schmerz und fangen an, sich mit dem Männlichen zu identifizieren. Wenn eine Frau aber beginnt, aus der Verletzung ihrer weiblichen Seele heraus zu leben, wird sie aggressiv und laut.“

Eine gesunde Beziehung zur Mutter ist ebenfalls von entscheidender Wichtigkeit. Mütter, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt, unwillig oder unfähig, sich um die Tochter zu kümmern, oder distanziert sind, haben einen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Geschlechtsidentität ihrer Tochter. Die Nicolosis zitieren die Worte einer Therapeutin, die die Problembeziehungen, denen sie bei ihrer Arbeit mit Frauen, die auf diesem Gebiet Probleme hatten, begegnet ist, unverblümt zusammenfasst:

„Das kleine Mädchen, das später homosexuell empfinden wird, hatte nie die Möglichkeit, sein eigenes Selbst zu entwickeln. Es ist das Geschöpf seiner Mutter, deren Selbstliebe es steigern sollte. … Manchmal scheinen Mütter ihrer Kinder entweder als zutiefst ersehnte oder als zutiefst abgelehnte Erweiterungen ihres eigenen Selbsts anzusehen.“

Doch direkt danach weist sie auch auf die Wichtigkeit der Rolle des Vaters hin:
„Versuchten die kleinen Mädchen nun, sich dem Vater zuzuwenden, erging es ihnen nicht viel besser. Total von der eigenen Arbeit in Anspruch genommen, wandten sich die Väter nur gelegentlich ihren Töchtern zu, spornten sie dann übermäßig an und schienen wieder zu vergessen, dass sie überhaupt da waren. … Wenn Väter sich die Zeit nahmen, auf ihre Töchter einzugehen, behandelten sie sich als Personen, die ihrem eigenen männlichen Bild entsprechen sollten.“

Eltern müssen ihre Einstellung zur Weiblichkeit überprüfen und dafür sorgen, dass sie einen gesunden, produktiven Umgang mit ihrer sich entwickelnden Tochter haben.
Ein gesundes Umfeld ist für junge Mädchen ebenfalls unerlässlich, um eine gesunde Geschlechtsidentität zu entwickeln. Kaum etwas schadet jungen Frauen mehr als Missbrauch – egal ob sie es selbst erlitten oder beobachtet haben. Sie müssen Ihre Tochter um jeden Preis vor Situationen des Missbrauchs bewahren.
Dies ist nur ein oberflächlicher Überblick über die Vorbeugung von Homosexualität. Eine ausführlichere Untersuchung der Rolle des elterlichen Einflusses finden Sie in dem Buche „A Parent’s guide to preventing homosexuality“ vom Ehepaar Nicolosi. Ein weiteres hervorragendes Buch ist „An ounce of prevention“ („Ein Quäntchen Vorbeugung“) von Don Schmierer.

Kommentare

  1. ali

    teire und ihre sexualität sind für uns kein massstab. für uns gilt die schöpfungsordnung gottes. und gott schuf mann und frau.
    (idea) – Einer der prominentesten Homo-Aktivisten in den USA hat seinen Lebensstil hinter sich gelassen und ist Christ geworden. Michael Glatze, Gründer und früherer Chefredakteur des Magazins Young Gay America (Junges Schwules Amerika), erklärte jetzt, sein ‘Coming-Out’ aus der Homosexualität sei ‘das Befreiendste, Schönste und Erstaunlichste’, was er je erlebt habe.
    Homosexialität sei ausschließlich auf sexuelle Lust fixiert und könne deshalb niemals das Leben erfüllen, schreibt Glatze in einem Kommentar für den Informationsdienst ‘WorldNetDaily (Medford/Bundesstaat Oregon). Homosexualität sei ‘neurotisch’, nicht ‘natürlich’; sie verhindere, dass Menschen ihr wahres Ich finden könnten. Zum Abschied von seiner Tätigkeit bei dem Magazin habe er auf seinem Computer geschrieben: ‘Homosexualität ist der Tod – ich wähle das Leben.”
    Auf der Titelseite des Magazins ‘Time’
    Zu dieser Erkenntnis sei er nach 16 Jahren homosexuellen Lebens gekommen, so der 30-jährige, der noch im vorigen Oktober als Homo-Aktivist auf der Titelseite des Nachrichtengazins ‘Time’ erschienen war. Als Heranwachsender sei er durch den frühen Tod seines Vaters und seiner Mutter verunsichert gewesen. Mit 14 Jahren habe er zum ersten Mal schwule Gefühle erlebt. Mit 20 habe er sich geoutet und mit 22 seine Karriere beim Magazin Young Gay America begonnen. Die Zeitschrift habe große Anerkennung gefunden, weil sie auf harte Pornographie verzichtete. Lange hätten jedoch Zweifel in seinem Inneren genagt. Er habe sich damit an niemanden wenden können – außer an Gott. Dieser habe ihm die Augen dafür geöffnet, dass er eine Bewegung ‘der Sünde und Verderbtheit’ angeführt habe. Daraufhin habe er sich entschlossen, umzukehren und sein Vertrauen allein auf Jesus zu setzen.
    Lesbische Publizistin kehrt um
    Glatze ist nicht der einzige homosexuelle Publizist in den USA, der sich von seinem Lebensstil abgewandt hat. Zuvor hatte schon die Herausgeberin des Homo-Magazins Venus, Charlene E. Cothran, eine Kehrtwende vollzogen. Jetzt lädt sie mit ihrem Magazin Schwule und Lesben zum Glauben an Jesus Christus ein. Sie habe erkannt, dass Homosexualität eine Sünde sei – ‘keine größere als andere, aber doch eine Sünde.'”

  2. ali

    hier was interessantes dazu:

    Wie reagiert man in Ihrer Gemeinde, wenn sich jemand als Homosexueller zu erkennen gibt? Würde man vielleicht an Gemeinde-Ausschluss denken? Und was halten Sie davon, wenn jemand meint: “Homosexuelle Christen – na und? Lasst sie doch!”

    Eine ganze Anzahl von Fachleuten betont, dass es keineswegs sinnvoll ist, homosexuell empfindende Menschen in dem Glauben zu lassen, diese Orientierung sei unabänderliches Schicksal oder gar biologische “Programmierung”1. Vielen Hilfesuchenden werden aber solche Vorstellungen vermittelt2. So bekommen sie eine Beratung, die ihre Verunsicherung nicht ernst nimmt, ihnen keine Auswege zeigt und deshalb einer Festlegung oder gar “Hilfe-Verweigerung” gleichkommt3.

    Beobachtungen, die Hoffnung wecken

    Dr. Christl Vonholdt, eine Kennerin der Problematik, schreibt4: “Wir Berater und Seelsorger kennen das Leid, das Menschen durchmachen, wenn sie entdecken, dass sie homosexuell empfinden, wenn sie später entdecken, dass sie diese Gefühle nicht einfach abstellen können, und wenn sie schließlich entdecken, dass sie in einem Kreislauf sexueller Sucht gefangen sind.” Dr. Vonholdt weist aber auch darauf hin, dass Paulus davon überzeugt war, dass hier Veränderung möglich ist und dass es Hoffnung gibt “(1 Kor 6,11; vgl. 6,9).

    Das deckt sich mit vielen anderen Beobachtungen (vgl. Artikel auf S. .. ). So berichteten im Zusammenhang mit der großen anglikanischen Bischofskonferenz im vergangenen Jahr zwei Experten von ihren positiven Erfahrungen5. Beide begleiten seit vielen Jahren homosexuell orientierte Männer und Frauen, die eine Änderung anstreben. Anschließend erzählten zwei Männer und zwei Frauen davon, wie sie eine Veränderung ihrer homosexuellen Prägung erlebt hatten. Dabei wurde immer wieder ein zentraler Punkt deutlich: Sie hatten sich nach Bestätigung ihrer männlichen oder weiblichen Identität gesehnt und bei ihren gleichgeschlechtlichen Partnern diese Bestätigung gesucht.

    Wo liegt der Kern der Homosexualität?

    Dementsprechend betont Dr. Joseph Nicolosi, der Präsident der National Association for Research and Therapy of Homosexuality (NARTH), dass Homosexualität “viel mehr ein Identitätsproblem als ein sexuelles Problem” sei6. Es geht hier also um die Frage: “Wer bin ich als Mann? Wer bin ich als Frau?” Homosexualität wird deshalb auch als ein “Stehenbleiben in einer bestimmten Entwicklungsphase” beschrieben. (vgl. unten stehenden Kasten “Ursachen von homosexuellen Gefühlen”). Roland Werner beschreibt es ähnlich7: “Homosexuelle Gefühle sind Symptome einer tieferliegenden Identitätskrise. Sie sind Ausdruck, nicht Ursache einer Störung.”

    Auch mangelnde Zuwendung des gleichgeschlechtlichen Elternteils kann eine Ursache dieser Identitätsstörung sein. Eine Frau schilderte die Erfahrungen in ihrer lesbischen Beziehung so8: “Wenn ich mit meiner Freundin zusammenlag, suchte ich immer in ihren Augen etwas. Ich suchte mich selbst, wer ich selbst bin. Und ich suchte Geborgenheit, die Geborgenheit bei einer Mutter, die ich nie gehabt hatte – bis eines Tages in mir die Erkenntnis aufblitzte: Aber die andere sucht doch dasselbe auch bei mir! Aber da war ich schon auf dem Weg heraus aus der lesbischen Gefangenschaft…”

    Welche Botschaft sollten wir vermitteln?

    Veränderung ist möglich – sie geschieht aber nicht von heute auf morgen; die volle Wiederherstellung der heterosexuellen Orientierung erfordert einen Reifungsprozess (vgl. Kasten unten).

    Der erste Schritt auf diesem Weg zur Veränderung ist fast immer ein tieferes Verstehen der eigenen Homosexualität. Ein Mann, der mit homosexuellen Empfindungen kämpft, sollte darum die Botschaft hören: “Ein Mensch ist mehr als seine Sexualität. Die grundlegende Identitätsbeschreibung unseres Lebens liegt tiefer: ‘Ich bin ein Mensch. Gott hat mich geschaffen und steht zu mir. Ich bin ein Christ. Ich bin ein Mann. Ich komme aus diesem oder jenem Hintergrund. Und ich habe diese sexuellen Wünsche und Gefühle.’ – Homosexuelle Gefühle sind also Teilbereiche des Lebens, nicht Zentrum.” (Roland Werner9) Diese Grundhaltung ist heute besonders wichtig, denn “es ist Teil der schwulen Ideologie zu behaupten, dass es von Natur aus homosexuelle und heterosexuelle Menschen gäbe” (Joseph Nicolosi10) und dass man sich zur Annahme seiner angeblichen “homosexuellen Identität” entscheiden solle.

    Sinnvoll ist auch folgende Einordnung: “Deine wahre Identität liegt in deiner Ergänzungsmöglichkeit und Ergänzungsbedürftigkeit durch das andere Geschlecht. Von unserer Bestimmung her sind wir alle heterosexuell, nur manche haben ein homosexuelles Problem.” (Christl Vonholdt11) Dahinter stehen die Aussagen der Bibel über Homosexualität 12 und Ehe, die uns klar zeigen: Nach Gottes Plan sind alle Menschen auf Ergänzung durch das andere Geschlecht hin angelegt; erst Mann und Frau sind gemeinsam der ganze Mensch nach dem Ebenbild Gottes: “Ganz Mensch werden wir nur miteinander!” (K.-H. Michel13)

    Schönfärberei wäre unterlassene Hilfeleistung

    Die mit der heutigen “Schwulen-Bewegung” verbundene Ideologie besagt, dass Homosexualität angeboren, gut und unveränderbar sei. Wie kann man Homosexualität dann überhaupt noch als ein “Problem” betrachten?

    Tatsache ist, dass viele Betroffene ihre Homosexualität selbst als ein bedrückendes Problem empfinden – und das liegt nicht nur an intoleranten Mitmenschen14, sondern an der Natur des Phänomens: Die unbewussten Konflikte, die zur Homosexualität führen, haben vielfältige Konsequenzen. Am problematischsten ist wohl das ungeklärte Verhältnis des homosexuell Empfindenden gegenüber dem eigenen Geschlecht, das zu einer “endlosen Suche” (Roland Werner15) führt. Ein Mann beschrieb sie folgendermaßen: “Ich suche nach einem wirklichen Mann. Ein wirklicher Mann will aber eine Frau, nicht mich. Ich muss mich also mit einem Mann zufriedengeben, der kein richtiger Mann ist, der selbst Minderwertigkeitsgefühle bezüglich seiner Männlichkeit hat. Wir suchen beide nach Ergänzung und finden sie nicht.”16

    Neben dem auffällig häufigen Partnerwechsel in vielen Fällen (“meist mehrere Hundert Sexualpartner”17) gehören zur unbefriedigenden “Wirklichkeit des homosexuellen Lebensstils” noch eine ganze Reihe von weiteren Problemen, deren Aufzählung hier zu weit führen würde18. So weist Heinzpeter Hempelmann auf einen interessanten Umstand hin19: “Wie Untersuchungen in permissiven Gesellschaften zeigen, leidet der Betroffene auch dann unter seiner Homophilie, wenn er keiner gesellschaftlichen Diskriminierung ausgesetzt ist.” Deshalb kann man homosexuelle Empfindungen nicht einfach als ein “etwas anderes Lebensgefühl” betrachten und locker sagen: “Na und? Lasst sie doch!” Dieser Rat wäre keine echte Hilfe für die Betreffenden, sondern eine Festlegung auf die Problemsituation; die Chancen des Ausstiegs würden ihnen vorenthalten.

    Das Entscheidende ist aber letztlich, dass Gott ein Problem darin sieht: In der Bibel (sowohl im AT als auch im NT) wird homosexuelle Praxis20 eindeutig als Fehlverhalten21 dargestellt (vgl. Anm. 12), auch wenn manche tendenziösen Auslegungsversuche sich um diese Eindeutigkeit herumdrücken möchten. Bei dieser Ausgangslage ist es für Christen gar keine Frage, ob die Homosexualität ein Problem ist und ob ihre Überwindung wünschenswert ist. Und die Fachleute sagen: Es gibt die realistische Chance, dass eine homosexuelle Neigung tatsächlich überwunden werden kann. “Viele Untersuchungen – sowohl säkulare wie christliche – zeigen, dass eine homosexuelle Orientierung überwunden werden kann”, schreibt Dr. Vonholdt22 und nennt Belege dafür23 (vgl. auch den Artikel auf S. …).

    “In der Solidarität der Sünder die Last des anderen tragen …”

    Wir Christen haben die Aufgabe, gegenüber problematischen Strömungen unserer Zeit “eine Alternativkultur” zu bilden und unpopuläre Wahrheiten deutlich aussprechen.

    Unpopulär ist in manchen christlichen Kreisen aber auch die folgende Feststellung, die für Christen eigentlich klar sein müßte: Ausgrenzung und Diskriminierung von Homosexuellen24 ist die falsche Antwort! Die Gedanken, die Roland Werner dazu formuliert hat25, sollten uns zu denken geben:

    “Wir sind Botschafter Christi, des Versöhners. Unsere Botschaft sollte seine Annahme und Zuwendung zu jedem Menschen widerspiegeln. Unser Ansatz ist positiv: ‘Gott ist für dich! Es gibt keine Verdammnis für die, die in Jesus Christus sind (Röm 8). Gott will dir begegnen, gerade auch in den Gebieten deiner tiefsten Verwundungen und Enttäuschungen. In der Begegnung mit ihm kann auch Heilung in den Tiefenschichten deiner Persönlichkeit geschehen. Die Kraft des Heiligen Geistes kann dich erneuern.’ Diese Zusage gilt auch für homosexuell empfindende Menschen. …

    Der Weg, alte Lebensstrukturen hinter sich zu lassen und neue einzuüben, ist nicht leicht. Wir sollten in Geduld und in der Solidarität der Sünder unserem christlichen Bruder (und unserer Schwester) mit Gebet, Ermutigung, Gemeinschaft und ganzheitlicher Annahme zur Seite stehen. Die ganze Gemeinde ist hier gefragt, nicht nur besondere Seelsorger.

    Je offener und ehrlicher wir miteinander umgehen und die Last des anderen tragen, umso mehr Erfahrungen der verändernden Kraft und Liebe Gottes werden wir machen.”

    Der Autor: Rolf-Dieter Braun ist Diplom-Theologe und Mitarbeiter des JMEM-Zentrums in Hurlach (Oberbayern). Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

    Ursachen von homosexuellen Gefühlen

    Roland Werner bezeichnet homosexuelle Gefühle als einen (ungeeigneten) “Versuch, eine Persönlichkeitsstörung zu überwinden”26. Diese Störung besteht darin, dass der homosexuell empfindende Mensch sich unvollständig fühlt und nach Ganzheit sucht.

    Als häufig festzustellende Grundmuster, die zur Entstehung einer solchen homosexuellen Orientierung führen, nennt der Psychotherapeut Richard Cohen27:

    – mangelnde Liebe und Zuwendung durch den gleichgeschlechtlichen Elternteil

    – fehlende Identifikation mit dem eigenen Geschlecht

    – die Angst vor Intimität und Nähe zum anderen Geschlecht

    Auf dem Weg zur Heilung

    Dr. Joseph Nicolosi28 nennt die folgenden Punkte, die bei der Überwindung einer homosexuellen Prägung eine Rolle spielen:

    1. Die Wahrheit sagen: Wir sind alle heterosexuell.

    Colin Cook, der selbst homosexuell gewesen war, beschreibt es so: “Unsere Heterosexualität liegt verschüttet unter tausend Ängsten.” Im Grunde tun wir nichts anderes in unserer Therapie, als die Heterosexualität, die dem Menschen innewohnt, aufzudecken und herauszuarbeiten.

    2. Einsicht wecken

    Als nächstes müssen wir dem homosexuell Orientierten einsichtig machen, was Homosexualität eigentlich ist: Ein Versuch, Anschluss zu finden an die eigene Ganzheit, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Bestätigung zu erringen.

    3. Gleichgeschlechtliche Freundschaften

    Der homosexuell Orientierte braucht die Erfahrung von wohlwollender, stützender, nicht-erotischer Gemeinschaft, die Gewissheit und das Gefühl, dass er – auch mit seinem Problem – ganz dazugehört. Die Nähe von heterosexuellen Männern und das Erlebnis, von ihnen angenommen und verstanden zu werden, ist elementar wichtig für den Heilungsprozess, weil der homosexuell Empfindende immer denkt: “Wenn der andere meine homosexuellen Gefühle kennen würde, würde er mich ablehnen.”

    4. Aussöhnung mit dem Vater

    Ein Teil der Therapie besteht darin, dass der homosexuelle Mann mit seinem Vater “Frieden schließt”. Er lernt zu verstehen, woher der Vater kommt, dass er wahrscheinlich auch selbst kaum eine Beziehung zu seinem eigenen Vater hatte – denn Vatersein lernt man und gibt es dann weiter. Der homosexuell Orientierte muss seinem Vater vergeben, Vorwürfe loslassen – auch den Schmerz, den er so viele Jahre festgehalten hat.

    5. Was ist Heilung?

    Es geht nicht darum, dass ein Mensch nie wieder eine homosexuelle Phantasie hat, sondern darum, dass er lernt, damit richtig umzugehen.

    Anmerkungen

    Die [Nummern] beziehen sich auf die Literaturhinweise (s. unten).

    1 “Eine genetische Determination … kann … wissenschaftlich nicht begründet werden.” H. Hempelmann [7] S. 189; vgl. auch Christl Vonholdt [16d] S. 133; U. Eibach [5] S. 194ff.; R. Werner [13] S. 231ff.

    2 Dr. U. Eibach: “Es ist eine gängige Praxis (auch in kirchlichen Beratungsstellen), selbst Jugendliche, die an ihrer homosexuellen Neigung leiden und eine andere Ausrichtung ihrer Sexualität ersehnen, lediglich zur Bejahung ihrer Homosexualität zu ermuntern.” ([5] Anm. 48 auf S. 208)

    3 Ähnliches gilt für die Gleichstellung “alternativer (homosexueller) Lebensformen” durch Staat oder Kirche: “Unter seelsorgerlichem Aspekt ist es … wichtig, … dass … eine Heilung nicht dadurch behindert oder gar verhindert wird, dass eine kirchliche Anerkennung Homosexueller als gleichberechtigter Lebensform den Willen zur Veränderung schwächt.” (H. Hempelmann [7] S. 191)

    4 [16b] S. 126 (sinngemäß zitiert)

    5 Die beiden anglikanischen Pfarrer Christopher Guiness und Norman Arnold aus England (von den Seelsorgediensten Living Waters bzw. Pastoral Care Ministries) berichteten anlässlich der Lambeth Konferenz am 29.7.1998 vor ca. 200 Bischöfen und deren Ehefrauen von ihrer Arbeit ([16a] S. 123).

    6 [17a] S. 76 Er schreibt weiter: “Das sexuelle Ausleben ist in der Regel die Manifestation einer psychologischen Befindlichkeit, bei der es … [darum] geht, … inwieweit jemand sich als männlich oder weiblich empfindet.”

    7 [13] S. 233

    8 Die betreffende Frau formulierte die Einsicht, die ihr entscheidend weiterhalf, dann folgendermaßen: “… ich hatte schon eine Ahnung bekommen, dass ich als erwachsene Frau meine Identität zuerst in der Beziehung zu Gott suchen müßte, dass ich sie als Tochter meines himmlischen Vaters finden würde und dass ich dadurch zu meiner wahren Identität als Frau gelangen könnte…” (zitiert nach Christl Vonholdt [16a] S. 123 [sinngemäßes Zitat])

    9 [11] S. 27

    10 [17a] S. 80f.

    11 [16c] S. 130

    12 Die wichtigsten Bibeltexte: 3 Mose 18,22; 20,13; Röm 1,26; 1 Kor 6,9-11; 1 Tim 1,9. Einen Überblick vermitteln die folgenden Lexikon-Artikel: [12] Bd. 2, S. 931 und [6] Bd. 2, S. 599f.. Zwei ausführlichere Darstellungen: [5] U. Eibach S. 202ff. und H. Hempelmann [7] S. 183ff.

    13 [8] S. 217

    14 Die Tatsache der Diskriminierung von Homosexuellen (nicht nur in der Vergangenheit!) soll damit natürlich nicht bestritten werden (vgl. Anm. Nr. 24).

    15 [13] S. 227 u. 236 – Joseph Nicolosi beschreibt diese destabilisierende Dynamik so: “Er fühlt sich sexuell angezogen, ist aber nicht fähig, eine gefühlsmäßige Bindung mit dem anderen Mann einzugehen. Unbewusst erwartet er eine Zurückweisung. Das Muster wiederholt sich immer wieder: Auf der Suche nach Männlichkeit kommt es zu Faszination und anschließender Desillusionierung. Unbewusst geht es immer um die Hoffnung, dass der andere die eigenen Mängel in der Männlichkeit auffüllen kann. Wenn sich beide aber näher kennen lernen, entdeckt jeder, dass der andere dasselbe Problem hat.” ([17a] S. 78; gekürzt)

    16 zitiert nach J. Nicolosi [17a] S. 78f.

    17 R. Werner [13] S. 227; vgl. auch U. Eibach [5] S. 199 (mit weiterer Literatur)

    18 dazu: U. Eibach [5] S. 199f.; Nicolosi [17a] S. 79; R. Werner [13] S. 227 u. 236

    19 [7] S. 190. Ganz ähnlich kommt R. Werner – aufgrund von Beispielen – zu dem Schluss, dass “die gesellschaftliche Annahme allein nicht in der Lage ist, die innerseelischen Zwänge aufzulösen” ([13] S. 227)

    20 Wichtig ist die Unterscheidung zwischen homosexueller Prägung und homosexueller Praxis, die u. a. von H. Hempelmann ([7] S. 190) getroffen wird; ähnlich auch U. Eibach ([5] Anm. 53 auf S. 210), der auch auf die Unterscheidung zwischen dem Wert einer Person und der Ablehnung ihrer Verhaltensweise hinweist ([5] S. 209f.).

    21 Auf die berechtigte – aber doch recht komplexe – Frage, warum das Ausleben einer homosexuellen Prägung als Sünde bezeichnet wird und wie hier das Verhältnis von (begrenzter) eigener Schuldverantwortung und Sündhaftigkeit zu bestimmen ist, kann hier nicht näher eingegangen werden. Ich verweise deshalb auf die angegebene Literatur sowie auf den seelsorgerlichen Artikel von R. Werner ([11] Hoffnung für homosexuelle Männer, in: DER AUFTRAG Nr. 43, S. 27f.) und auf den Abschnitt Theologische Orientierungen für den Umgang mit homosexuell lebenden Menschen im Aufsatz von U. Eibach ([5] S. 208ff.; vgl. auch S. 203f.).

    22 [16c] S. 131

    23 Eine Studie von Joseph Nicolosi, an der fast 1000 Männer und Frauen in den USA beteiligt waren, die von der Homosexualität zur Heterosexualität überwechselten, ergab, dass 99 (!) Prozent der Befragten (nach erfolgter Therapie) glaubten, dass eine Therapie zur Veränderung der Homosexualität wirksam und wertvoll sein kann. (David W. Virtue, Deutsche Ärztin spricht auf Lambeth Konferenz, in: Brennpunkt Seelsorge, Ausgabe Nr. 5 / 1998, S. 129)

    24 H. Hempelmann: “… in der Gemeinschaft der gerechtfertigten Sünder ist selbstverständlich auch Raum für den Homosexuellen, für ihn wie für jeden anderen Sünder. Es ist darum um des Evangeliums willen streng zu unterscheiden zwischen Ablehnung von Homosexualität und der Ausgrenzung eines homosexuellen Menschen.” ([7] S. 190)

    25 [11] S. 28

    26 [13] S. 233

    27 nach Richard Cohen, Healing Homosexuality, in: [14] Christl R. Vonholdt (Hrsg.), Striving for Gender Identity, Reichelsheim 1996, S. 117 (gekürzt)

    28 [17a] S. 80f. [gekürzt]; vgl. die “Schritte der Überwindung”, die R. Werner nennt ([13] S. 237ff.) und die betreffenden Bücher ([2], [3], [4], [9] und [10])

    Literaturhinweise

    [1] Gerard J. M. van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen, Hänssler-Verlag, Neuhausen (1985) 2. Aufl. 1992

    [2] Gerard J. M. van den Aardweg, Selbsttherapie von Homosexualität. Leitfaden für Betroffene und Berater, Hänssler-Verlag 1996

    [3] Mario Bergner, Umkehr der Liebe, Verlag Projektion J, Wiesbaden / Aßlar 1995

    [4] Andrew Comiskey, Unterwegs zur Ganzheitlichkeit. Hilfen für Menschen mit homosexuellen Empfindungen, Seelsorger und Berater, Verlag Projektion J, Wiesbaden 1993

    [5] Ulrich Eibach, Homosexualität und Kirche, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 192ff.

    [6] D. H. Field / H. Burkhardt, Artikel Homosexualität, in: Helmut Burkhardt u. a. (Hrsg.), Das große Bibellexikon, R. Brockhaus Verlag, Wuppertal / Brunnen Verlag, Gießen, Bd. 2, 1988, S. 599f.

    [7] Heinzpeter Hempelmann, Kirche und Homosexualität. Sieben Perspektiven, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 181ff. (mit weiteren Literaturangaben S. 191)

    [8] Karl-Heinz Michel, Der dreieine Gott und die Einheit von Mann und Frau, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 212ff.

    [9] Leanne Payne, Krise der Männlichkeit, Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluyn 1991

    [10] Leanne Payne, Du kannst heil werden. Wege zu einer geheilten Sexualität, Verlag Projektion J, Aßlar 1997

    [11] Roland Werner, Hoffnung für homosexuelle Männer, in: DER AUFTRAG Nr. 43, S. 27f.

    [12] Roland Werner, Artikel Homosexualität, in: Ev. Lexikon für Theologie und Gemeinde, Brockhaus Verlag, Wuppertal und Zürich 1993, Bd. 2, S. 931

    [13] Roland Werner, Homosexualität und die Vollmacht der christlichen Gemeinde, in: Theologische Beiträge, Nr. 4 / 1994, S. 223ff.

    Literaturhinweise: OJC-Veröffentlichungen zum Thema

    Eine Literatur-Liste zum Thema und die folgenden Publikationen können bei der unten genannten Adresse bestellt werden (* nicht über den Buchhandel erhältlich).

    [14] Christl Vonholdt (Hrsg.), Striving for Gender Identity, OJC / Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft, Reichelsheim 1996 *

    [15] Joseph Nicolosi, Identität und Sexualität. Ursachenforschung und Therapie-Erfahrungen bei homosexuellen Männern, in: Homosexualität und christliche Seelsorge, Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluyn 1995 (nach Altersstufen differenzierte Darstellung, besonders interessant für Eltern und Pädagogen)

    [16] Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge, * Ausgabe Nr. 5 / 1998 (Thema: Kirche im Kampf um Bibel und Lebensformen) u. a. mit folgenden Artikeln von Christl Vonholdt:

    [16a] – Ein bewegender Abend in Canterbury (S. 122ff.)

    [16b] – Veränderung ist möglich (S. 126ff.)

    [16c] – Welches Menschenbild gilt? (S. 130ff.)

    [16d] – Ist Homosexualität angeboren? (S. 133)

    [17] Zeitschrift Brennpunkt Seelsorge, * Ausgabe Nr. 4 / 1997 (Thema: Homosexualität und Seelsorge) u. a. mit folgenden Artikeln:

    [17a] – Joseph Nicolosi, Identität und Sexualität. Ursachenforschung und Therapie-Erfahrungen bei homosexuellen Männern (vgl. Nr. 15)

    [17b] – Angela Ludwig, Homosexualität verstehen

    [17c] – Interview mit Joseph Nicolosi, Hilfe für homosexuell orientierte Menschen in Not

    [17d] – Dennis Prager, Die Ablehnung der Homosexualität im Judentum

    [17e] – Coming out (drei biographische Kurzberichte)

    [17f] – Charles Socarides, Rat für Eltern

    [17g] – Markus S. Hoffmann, Leanne Payne – eine Lese- und Verständnishilfe

    [17h] – Charles Socarides, Die Mythen der ideologischen Pro-Homosexuellen-Bewegung

    OJC / Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft

    Postfach 1220

    D-64382 Reichelsheim

    http://www.ojc.de/rubrik47.html

  3. ali

    deine meinung und dein links kann ich nicht bestätigen darum nochmal:
    In der Bibel steht durchweg das homosexuelle Aktivität Sünde ist ( 1.Mose 19,1-13; 3.Mose 18,22; Römer 1,26-27; 1.Korinther 6,9). Im Römerbrief 1,26-27 lernen wir insbesondere das Homosexualität ein Resultat der Ablehnung und des Ungehorsams Gott gegenüber ist. Wenn ein Mensch in Sünde und im Unglauben lebt, steht in der Bibel dass Gott sie an verruchtere und entartete Sünde “weitergibt” um ihnen die Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit eines Lebens ohne Gott aufzuzeigen. 1.Korinther 6,9 sagt aus dass Homosexuelle nicht das Reich Gottes erben werden.

    Gott kreiert keine Menschen mit dem Drang nach Homosexualität. In der Bibel steht, dass ein Mensch durch die Sünde homosexuell wird (Römer 1, 24-27), und schließlich durch seine eigene Wahl. Eine Person kann mit einer größeren Anfälligkeit für Homosexualität geboren werden, genau so wie Menschen mit einer Tendenz zu Gewalttätigkeit und anderen Sünden geboren sein kann. Das entschuldigt nicht, dass die Person die Sünde wählt indem er den sündigen Wünschen nachgibt. Wenn ein Mensch mit einer größeren Anfälligkeit für Wut/Zorn geboren wurde, ist es dann richtig diesem Begehren nachzugeben? Natürlich nicht! Dasselbe gilt für Homosexualität.

    Nichtsdestotrotz beschreibt die Bibel Homosexualität nicht als eine “größere” Sünde als irgend eine andere. Jede Sünde ist anstößig gegenüber Gott. Homosexualität ist lediglich eine von vielen Dingen die im 1. Korinther 6, 9-10 gelistet sind, die einen Menschen vom Königreich Gottes fernhalten. Laut der Bibel ist Gottes Vergebung ebenso verfügbar für einen Homosexuellen wie für einen Ehebrecher, Götzendiener, Mörder, Dieb usw. Gott verspricht auch die Kraft um die Sünde zu besiegen, inklusive Homosexualität, all denen die an Jesus Christus für ihre Rettung glauben (1.Korinther 6,11; 2.Korinther 5,17).

    gotquestions.org

  4. stocki

    Meinung + Predigt zum Thema Homosexualität

    Meinung:

    Schwul sein ist in meinen Augen nichts schlimmes. Nur weil manche anders sind als der “Mainstream” sollte man sie doch nirgendwo ausgrenzen, diskreminieren oder dergleichen. Schaut doch auch mal in die Bibel da ist das Verbot Blutwurst zu essen strenger gefasst als schwul zu sein (ok das hab ich aus der Predigt s.u.). Und wer Schwule ausgrenzt z.B. aus der Gemeinde und er(der Schwule) so nicht Gott findet ist das bestimmt ne größere Sünde als schwul zu sein. (wird zwar auch so etwa in der Predigt gesagt ist aber auch halt meine Meinung). Nun eine letzte Frage:

    Hat Jesus Leute ausgegrenzt nur weil sie anders waren???

  5. ali

    In der Bibel steht durchweg das homosexuelle Aktivität Sünde ist ( 1.Mose 19,1-13; 3.Mose 18,22; Römer 1,26-27; 1.Korinther 6,9). Im Römerbrief 1,26-27 lernen wir insbesondere das Homosexualität ein Resultat der Ablehnung und des Ungehorsams Gott gegenüber ist. Wenn ein Mensch in Sünde und im Unglauben lebt, steht in der Bibel dass Gott sie an verruchtere und entartete Sünde “weitergibt” um ihnen die Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit eines Lebens ohne Gott aufzuzeigen. 1.Korinther 6,9 sagt aus dass Homosexuelle nicht das Reich Gottes erben werden.

    Gott kreiert keine Menschen mit dem Drang nach Homosexualität. In der Bibel steht, dass ein Mensch durch die Sünde homosexuell wird (Römer 1, 24-27), und schließlich durch seine eigene Wahl. Eine Person kann mit einer größeren Anfälligkeit für Homosexualität geboren werden, genau so wie Menschen mit einer Tendenz zu Gewalttätigkeit und anderen Sünden geboren sein kann. Das entschuldigt nicht, dass die Person die Sünde wählt indem er den sündigen Wünschen nachgibt. Wenn ein Mensch mit einer größeren Anfälligkeit für Wut/Zorn geboren wurde, ist es dann richtig diesem Begehren nachzugeben? Natürlich nicht! Dasselbe gilt für Homosexualität.

    Nichtsdestotrotz beschreibt die Bibel Homosexualität nicht als eine “größere” Sünde als irgend eine andere. Jede Sünde ist anstößig gegenüber Gott. Homosexualität ist lediglich eine von vielen Dingen die im 1. Korinther 6, 9-10 gelistet sind, die einen Menschen vom Königreich Gottes fernhalten. Laut der Bibel ist Gottes Vergebung ebenso verfügbar für einen Homosexuellen wie für einen Ehebrecher, Götzendiener, Mörder, Dieb usw. Gott verspricht auch die Kraft um die Sünde zu besiegen, inklusive Homosexualität, all denen die an Jesus Christus für ihre Rettung glauben (1.Korinther 6,11; 2.Korinther 5,17).
    gotquestions.org

  6. Wolfheart

    @millhouse

    Und mir dreht sich der Magen um beim Gedanken daran, wie Menschen immer noch wegen “Anderssein” verurteilt werden von denen, die meinen, der “Nächstenliebe” und dem Gott der Liebe zu dienen. Ja, Gott liebt alle Menschen, also folgt dem nach und liebt und (ver)urteilt nicht.
    Mal ehrlich, was ist an Homosexualität so “krank”?
    Und bedenkt, wenn es in der Bibel steht, dass es nciht ok ist, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde, die wie wir heute NICHT frei waren von ihrer eigenen Interpretation und ihrer eigenen Weltansicht, und das haben sie mit reingeschrieben, samt einem Spiegelbild ihrer historischen Situation.
    Lieber Millhouse, spar dir das mit dem Magen rumdrehen und deiner “tiefen Abneigung”. Denn das geht nicht- bedingungslos im Namen Gottes und Jesus deinen Nächsten lieben und dann solche Empfindungen haben, das zusammen ist Heuchelei.

  7. millhouse

    schwul ist cool…..

    ….so lautet heute landläufig immer mehr die Devise.

    Persönlich ermuedet mich das ganze und der Gedanke, dass homosexuelle Pärchen Kinder aufziehen dreht mir den Magen um.

    Ich muss gestehen, dass ich eine tiefe Abneigung gegen Homosexuelle habe. Das war bevor ich Christ wurde noch schlimmer. Jetzt weiss ich, dass Gott alle Menschen liebt. Sünder sind wir alle.

    Aber, dass man Sünde nicht als solche beim Namen nennen darf und damit den Weg zur Buße versperrt, macht mir Bauchweh und große Sorgen.

    Umkehr wird dadurch immer unmöglicher….

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