In Asien liegen die Nerven blank.

Der Infektionsmediziner Jeremy Farrar erklärt, was das Coronavirus so gefährlich macht. Prof. Dr. Jeremy Farrar ist kein “neuer Experte, der aus dem Hut gezaubert wurde”, sondern eine international bekannte Kapazität für Epidemiologie, Pathogenese und Behandlung von Infektionskrankheiten. Der Herr weiss also bedeutend besser Bescheid, als “wir alle”.

Jeremy Farrar: Was wir gerade sehen, ist beispiellos. Ich weiss von keinem Ausbruch in den letzten 100 Jahren, der sich so schnell so weit ausgebreitet hat, der so herausfordernd war. Während der Sars-Epidemie erkrankten 8000 Menschen in neun Monaten. Bei Covid-19 gab es etwa sechs Wochen nach Bekanntwerden der ersten Fälle offiziell bereits 60’000 Erkrankte. Wahrscheinlich sind es sehr viel mehr. Modelle gehen von derzeit 400’000 bis 600’000 Infizierten aus.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Virus mehr oder weniger überall sein wird. Wenn man sich anschaut, wie oft die Menschen von China aus in andere Regionen fliegen, würde man erwarten, dass sich das Virus zuallererst in China ausbreitet und dann in weitere asiatische Länder gelangt. Dann sollte es Nordamerika und Europa erreichen. Etwas später würde man erwarten, es in Afrika zu sehen. Zum Schluss in Südamerika. Und das scheint genau das zu sein, was wir gerade erleben.
Es kann sein, dass das Coronavirus ebenso wie das Sars-Virus wieder verschwindet. Es kann allerdings auch ganz anders ausgehen. China kann die Quarantänemassnahmen nicht ewig aufrechterhalten, der Druck im Land ist schon jetzt enorm. Wir wissen nicht, was dann passiert. Wir müssen uns daher für den schlimmsten Fall absichern, so wie man für den eigenen Haushalt eine Versicherung abschliesst. Wenn wir das Zeitfenster, das wir dafür haben, nicht nutzen, werden wir es möglicherweise bereuen. Wenn sich der Ausbruch weiter ausbreitet, könnten die Folgen für die reicheren Länder tief greifend sein, für die ärmeren Staaten aber verheerend. (BAZ)

Experten kritisieren die mangelhafte Isolierung auf der «Diamond Princess» in Japan. Doch auch auf dem Land breitet sich das Virus aus. Ein Experte sieht sogar die Olympischen Spiele in Gefahr. (FAZ)

Singapurs Wirtschaft steht wegen des Coronavirus vor einem jähen Einbruch. Aus Vorsicht werden Kongresse abgesagt, und Firmen schalten auf Krisenmodus. Nach einem Infektionsfall bei der DBS-Bank wurde im Geschäftsviertel ein ganzer Tower evakuiert. (NZZ)

Auch Thailands Wirtschaft leidet unter Corona”Coronavirus Hits Thailand Hard! The precipitous drop in visitors from China could represent as big a danger to Thailand as the virus itself. (…) Coronavirus’ rapid jump from China to Thailand illustrates the extent to which the two countries have intertwined themselves in the field of tourism. The sector accounts for between 12 and 20 percent of Thailand’s gross domestic product and much of that income stems from China. In 2019, almost 11 million Chinese traveled to Thailand, representing the greatest share of its tourists that year at 27.6 percent.” bangkokpost.com

Ein japanischer Experte ist geschockt:

Die gläubigen Christen in Wuhan bitten die Geschwister auf der ganzen Welt um Fürbitte. Menschliche Verlegenheiten sind Gottes Gelegenheiten. Gott segne China, Gott segne Japan, Gott segne Singapur!

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