Worte können heilen oder töten.

Ein kleines Mädchen hatte von Geburt an eine Lippenspalte.
Sie sah komisch aus, wenn sie lachte, und sie wurde von ihren Mitschülern ausgegrenzt.
Als sie in die zweite Klasse kam, wollte niemand mit ihr spielen, weil sie so anders aussah.
Sie zog sich zurück und wurde zur Außenseiterin, gemieden und ausgelacht von den anderen Schülern.
Eines Tages gab es in der Schule einen Hörtest.
Der Lehrer forderte seine Schüler, einer nach dem anderen, auf, alleine nach vorne zu ihm vor das Lehrerpult zu stehen. Dann flüsterte er leise einen Satz und der Schüler musste ihn laut vor der ganzen Klasse wiederholen. Er flüsterte Sätze wie: “Der Himmel ist blau” oder “Draußen ist eine Katze” oder “Heute ist Donnerstag.”
Da kam das kleine Mädchen mit der gespaltenen Lippe an die Reihe. Nervös trat sie nach vorne ans Lehrerpult, und nach konzentriertem Zuhören wiederholte sie den Satz des Lehrers. Sie sagte zu ihrem eigenen Erstaunen vor der ganzen Klasse laut und deutlich:
“Ich wünschte mir, ich hätte eine Tochter wie dich!” In dem Moment, als das Mädchen diesen einen ermutigenden Satz des Lehrers laut und deutlich aussprach, berührten die Worte ihr Herz. Eine heilsame Kraft goss sich in ihr junges Herz aus. Ihr Selbstvertrauen wurde wie durch ein Wunder wieder hergestellt; es wurde von der Klasse wieder beachtet und hatte bald wieder einige Freunde.
Jahre später, als junge schöne Frau, sagte sie:
“Dieser eine ermutigende Satz meines Lehrers war der Wendepunkt meines Lebens!”

  • Weil du teuer bist in meinen Augen
    und herrlich und weil ich dich lieb habe,
    gebe ich Menschen an deiner statt
    und Völker für dein Leben. Jesaja 43:4

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