Ein Blick ins Fegefeuer

Ein Blick ins Fegefeuer?


Was Sie über den Katholizismus wirklich wissen sollten

Jesus sagt zu seinen Kindern, sie werden die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird sie frei machen. Danach hält uns alles, was nicht die Wahrheit ist, gefangen. Ein Mensch, der die Dinge aus der Sicht Gottes beurteilen kann, wird diese so realistisch, wie es irgend geht wahrnehmen. Und genau das ist Gottes Wille. Der folgende Blick in das katholische Fegefeuer soll einen grässlichen Irrtum aufdecken und wahrhaft tödliche Fesseln sprengen.

Der Irrtum
Nach der verbindlichen Lehre der katholischen Kirche gibt es ein Fegefeuer. Es
stellt den Reinigungsort für die Seelen toter Menschen dar. Durch Peinigung werden die Seelen gereinigt und können so unbefleckt ins Reich Gottes eingehen. Lebende Menschen können durch Gebete und gute Taten ihre eigene Fegefeuerzeit verkürzen und Verstorbene aus dem Fegefeuer erlösen. Nur Menschen, die sich sichtbar abmühen für die Armen Seelen im Fegefeuer werden ohne Sorge in den Tod gehen, denn ihre Leidenszeit dort ist gering. Almosen haben eine größere Bedeutung als das Gebet und bedeuten in der katholischen Kirche meist Geldspenden an die Kirche selbst. Durch den Kauf so genannter Ablässe können Arme Seelen erlöst werden. Die Barmherzigkeit gegen Verstorbene ist Gott lieber als die Barmherzigkeit gegen Lebende. Die Mutter Gottes selbst steigt an bestimmten Tagen, z.B. am Samstag in das Fegefeuer, um dort Seelen zu befreien. Samstagsgebete zur Jungfrau Maria haben deshalb einen ganz besonderen Stellenwert.

Die Wahrheit
Gott spricht von einer Gelegenheit umzukehren und sich Jesus zu zuwenden, solange ein Mensch auf der Erde lebt. Und nicht darüber hinaus. Sich mit Jesus Blut von aller Schuld gänzlich rein waschen zu können, das geht nur zu Lebzeiten.
Und warum sollte das auch anders sein? Jesus hat doch den Tod erduldet, um ihn den Menschen zu ersparen, wenn sie glauben. So sollte einer den Tod noch schmecken müssen, bevor er in die Herrlichkeit eines lebendigen Gottes voller Güte eingehen kann? Und würde das nicht bedeuten, das ein Mensch seine Schuld selbst bezahlen kann? Niemals, sagt die Bibel. Dann hätte Jesus nicht sterben müssen, freiwillig, schuldlos und auf grausame Weise. Jesus ist aber gestorben, hat den Tod in allem Ausmaß freiwillig erlitten, damit, und dass ist eine Tatsache im Reich Gottes: Kein Mensch, der da glaubt, den Tod jemals leiden müsse in Ewigkeit.
Jesus hat dem Tod damit und durch seine Auferstehung den Stachel genommen. Die Auferstehung verheißt neues Leben. Gott liebt das Leben. Es ist nicht bekannt, das Jesus zu den Toten vom Reich Gottes sprach.
Wer ist Maria? Starb sie nicht auch? Hat man von ihrer Auferstehung gehört? Maria brachte ein vollkommenes Kind zur Welt. Sie selbst war es nicht, auserwählt als Mutter Jesu:Ja , aber nicht vollkommen. Maria hatte keine Macht den Tod zu besiegen und wieder zurückzukehren, drei Tage nach ihrem Ableben, um sich vielen Menschen in gewohnter Gestalt zu zeigen. Sie ging und kehrte nicht zurück. Jesus aber lebt. Wer zu ihm ruft, wird Antwort bekommen.
Was bedeutet es, eine Marienerscheinung zu haben, an der Nase herumgeführt zu werden mit dem Abbild einer längst verstorbenen Frau ohne Macht über alle Gewalten?
Jesus hat lebenden Menschen ihre Sünden vergeben, niemals einem Toten.
Das Schlüsselwort der Vergebung heißt Reue. Das entscheidende Gebet enthält das Wort Vergib. Ablässe kennt das Evangelium nicht.
Wir werden aus Gnade errettet.



„Ich schreibe euch also nicht, weil ich meinte, ihr müsstet die Wahrheit über Gott erst noch erfahren. Ihr kennt diese Wahrheit sehr gut und wisst auch, dass aus ihr keine verlogene Irrlehre kommen kann.“

Die Bibel: 1.Johannes, Kap.2, Vers 21

Kommentare

  1. Leho

    @Ali

    Ich habe das Gefühl Sie haben meinen Text nicht verstanden, oder nicht verstehen wollen.
    Das nach dem Tod keine Seele mehr die Seite wechseln kann ist klar, aber den Seelen im Fegefeuer dehnen kann man noch Linderung bringen.
    Darüber hinaus ist die Bibel nicht nur für Schriftgelehrte geschrieben, Jesus hat zum einfachen Volk gesprochen, und das so das auch Sie den Kern verstehen konnten wenn Sie wollten.
    Das Schlimmste sind die die meinen die Bibel interpretiert zu können, dabei haben sie nicht mal ein Theologie Studium hinter sich, sich schlauer fühlen wie alle Schriftgelehrten der Kirche, schlauer als der Papst und alle 1000 Priester und Mönche vor Ihm! Was für ein Hochmut und Stolz?! DAS gefällt GOTT überhaupt nicht! Demut und gehorsam! Das ist was Gott gefällt.

  2. ali

    „Und so gewiß es den Menschen bevorsteht (oder: bestimmt ist), einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Hebräer Kapitel 9, Vers 27) Nach dem irdischen Tod wird keinem Menschen eine weitere Chance zu seiner Rettung angeboten.b Gott sagt uns offen, was alles unmöglich ist. Und das ist eine ganze Menge. Hier eine kleine Auswahl. Es ist dem Menschen unmöglich: => ohne Glauben Gott zu gefallen (Hebräer 11,6) => im Jenseits noch zu Gott umzukehren (Lukas 16,26) => anders als durch Jesus zu Gott zu kommen (Johannes 14,6) => an Jesus zu glauben und doch verloren zu gehen (Apostelgeschichte 16,31).
    Wer oberflächlich liest, empfindet die Aussagen wenig attraktiv und ärgert sich obendrein, dass es nur den einen Weg zu Gott geben soll, oder dass nach dem Tod keine Umkehr zu Gott möglich ist.

  3. lmore@gmx.net

    Wie ein Vorredner schon schrieb (Katholik, FSSPX) werden hier einige Falsche Tatsachen dagestellt.
    Wenn man den Text so liest könnte man meinen der Glaube an Jesus reicht aus um in den Himmel zu kommen, bedeutet man kann mit seinen Sündhaften Leben so weiter machen wie bisher, Jesus hat ja für alle Sünden schon bezahlt?! ACHTUNG IRRTUM! Klar ist, das wir uns den Platz im Himmel nicht verdienen können, allein die Gnade Gottes bringt uns zu Ihm.
    Aber wenn jemand im Lichte Gottes durchs Leben geht (die Gnade Gottes erfährt), der wird mit Freude und einem starken Willen versuchen die Gebote zu halten, sowie die Nächstenliebe zu praktizieren! Kein Mensch kann gutes von sich aus tun, es ist allein die Gnade Gottes die dies vollbringt.
    Der Satz: „Jesus hat lebenden Menschen ihre Sünden vergeben, niemals einem Toten. “
    Würde bedeutet das alle Menschen die vor Jesus gelebt haben zwangsläufig in der Hölle sind.
    Denn erst durch das Opfer Jesus hat der Mensch überhaupt eine Chance bekommen in den Himmel zu kommen. Joh 3,13 — Niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.
    Doch was steht im Glaubensbekenntnis (ACHTUNG: Im Deutschen ist es nicht ganz „Korrekt“ hier ist die rede vom Reich der Toten), hinabgestiegen in das Reich der Toten (Hölle ist damit gemeint) im Glaubensbekenntnis auf Polnisch und in anderen Sprachen wird Hölle gesagt. Jesus ist dort hin um die Gerechten in den Himmel zu holen!
    Was hier im Text steht ist ein gefährliches Halbwissen!

  4. ali

    Der Herr hat wie es in der Stelle gesagt wird, den Seelen während der Zeit Noahs gepredigt.
    Die Gläubigen selbst kommen in kein Feuer, auch nicht in ein zeitweiliges. Die Ungläubigen werden in den Feuersee geworfen, der ewig brennt. Die Bibel lässt keinen Raum für die Vorstellung eines Fegefeuers. Entweder ist ein Mensch gerettet, und dann gilt: „So ist nun keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind“ (Römer 8,1). Oder aber ein Mensch ist nicht gerettet, und dann ist er „verloren“ (Johannes 3,16) und „der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Johannes 3,36).

  5. Guest

    Bin mir da nicht sicher, und beziehe mich jetzt auch nicht auf die Katholische Kirche aber steht nicht in einem der Petrusbriefe das Jesus nach seiner Kreuzigung den ungehorsamen Seelen (die zu Noahs Zeiten gelebt hatten) das ewige Leben anbot?

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