Niemand - R.triple7 (Rudja)

Play
Part1
Mein Kopf hebt sich langsam/Ich schau/zum Himmel auf/
Sehe seine Farben doch das blau wird langsam grau/
Es wirkt verwischt/und ich sehe nicht mehr klar/
Denn die Tränen sind so nah/
Es ist so das ich mein Leben nicht mehr mag/
Obwohl ich meine Tränen oft verbarg/
Keiner vermochte sie zu sehen denn ich war/
Verletzt tief in meinem Inneren Mein Herz hatte tiefe Wunden/
Und ich war auf der Suche/Doch wo sollte ich liebe suchen/
Frieden suchen/Vielleicht etwas tiefer unten/
Nein, denn ich bin tief gesunken/Und lieg nun unten/
Meine Hand streckt sich aus/Doch greift wieder ins leere/
Es ist ein Luftloch es scheint als ob es niemanden gebe/No

Refrain
Niemand der mir hilft/Niemand der die Wunden sieht/
Niemand der mir aufhilft wenn ich mal ganz unten lieg/
Niemand der mir seine Hand reicht wenn ich gefallen bin/
Niemand der mir sagt ich liebe dich und ich halte dich/

Part2
Es scheint mir oft/als sei mein Leben ein einziges Loch/
Ich falle immer tiefer und schreie zu Gott/
Wo bist du Herr ich sehe nur das dunkel dieser Welt/
Mein Leben wird dunkler während mein Geist immer tiefer fällt/
Ich spüre die Gefühle werden kalt wie Wände aus Stahl/
Und die Liebe erlischt so wie Kerzen im Glas/
Mir scheint es ich habe keine Wahl/
Mir scheint es das mich keiner mag/
Wo soll ich hin mit meinen Sorgen mit meiner Last/
Sie versucht mich zu erdrücken sie liegt schwer auf mir/
Wie ein Sack voll Erde und ich seh nicht mehr das Ziel/
Wohin soll ich gehen die Sicht verschlechtert sich/
Und ich habe keine Wahl doch nichts ändert sich/
Es wird nicht Licht/
Die Sorgen umschliessen mich wie Nebelschwaden/
Die Stimmung weit unten wie im Sommer/an Regentagen/
Weil ich keinen zum Reden habe/
Stellt sich in mir die Frage nach dem Sinn und wozu ich zu Leben habe denn/

Refrain

Part3
Wo bin ich nur gelandet halte meinen Kopf in meinen Händen/
Ich schaue mich um sehe keinen Gott nur weisse Wände/
Doch plötzlich höre ich eine Stimme die da spricht/
Ich bin da mein Kind fürchte dich doch nicht/
Ich kenne dein Elend, deine Kämpfe und die Drangsal deiner Seele/
Die Schwächen deines Leibes von Anfang deines Lebens/
Ich habe dich gekannt und das schon von Anbeginn der Zeit/
Dich geformt und berufen schon von Anbeginn der Zeit/
Ich habe dich getragen wo du meintest nur eine Spur zu sehen/
Durch die schwersten Zeiten in meinen Armen du wirst niemals untergehen/
Ich umgebe dich mit meiner Liebe halte deine Hand du kannst wieder Wunder sehen/
Denn in der Schwachheit wird meine Kraft erst sichtbar/
Das ist mein Versprechen an alle meine Kinder/
Glaubst du immer noch das Niemand da ist/
Der dir hilft dich liebt und dich durchträgt bis zur Klarsicht/
Wirklich/

Refrain
Wirklich niemand der dir hilft niemand der die Wunden sieht/
Niemand der dir aufhilft wenn du mal ganz unten liegst/
Niemand der dir seine Hand reicht wenn du gefallen bist/
Niemand der dir sagt ich liebe dich und ich halte dich/

Ich bin da und bin auch der der deine Wunden sieht/
Ich bin der dir aufhilft wenn du mal ganz unten liegst/
Ich bin der dir seine Hand reicht wenn du gefallen bist/
Denn mein Kind ich liebe dich und ich halte dich/