#3 Schöpfung oder Evolution: Die erste lebende Zelle

Die Evolutionstheorie ist hierzulande weit verbreitet. Die wohl meisten Menschen glauben, sie seien das Endprodukt eines jahrmillionen dauernden Zufallsprozesses. Bei näherem Hinsehen gibt es aber große intellektuelle Schwierigkeiten, diese Version der Weltgeschichte für wahr zu halten.

Im letzten Artikel über "Irreduzierbare Komplexität" wurden die biologischen Mechanismen der Evolutionstheorie (Mutation und Selektion) kurz beschrieben. Demnach sind sie die Motoren der Entwicklung von Lebewesen. Bevor diese Mechanismen aber überhaupt erst anfangen zu wirken, muss es als Voraussetzung schon mindestens eine einzelne lebende Zelle geben. Das heißt, bevor der Wettlauf des Lebens losgeht, muss zuvor die erste Zelle entstehen, und zwar durch einen einzelnen zufälligen Prozess in der "Ursuppe".

Das Spezielle an dieser Urzelle ist folgendes: Sie ist eine Maschine mit der Fähigkeit, sich selbst zu nachzubauen. Als Durchschnittsbürger und Evolutionsgläubiger hat man oft die diffuse Vorstellung, dass es sich bei dieser Zelle wohl um einen Knäuel von Biomolekülen gehandelt hat, der dann plötzlich zufällig diese Eigenschaft hatte. Tatsächlich können wir uns das benötigte hohe Maß an Organisation innerhalb dieser Minimaschine gar nicht vorstellen. Trotz den raschen Fortschritten der Biologie ist die Funktionsweise einer einzelnen Zelle nur im Ansatz erforscht.
Anschaulicher ist deshalb der Vergleich zu den Maschinen heutzutage, die uns so manche Arbeit abnehmen und die sich jeder vorstellen kann.
Hast du dir als technisch interessierter Mensch schon einmal folgende Aufgabe gestellt: "Konstruiere eine Maschine mit der einzigen Fähigkeit, sich selbst nachzubauen. Also praktisch ein Roboter mit eingebauter Roboterfabrik."

Eine höchst interessante Aufgabenstellung.
Mit dem heutigen Stand der Technik würde man vermutlich versuchen, in etwa folgende Maschine zu entwerfen:
Ein Roboter mit Greifarmen, der sich selbstständig fortbewegen kann. Er besteht hauptsächlich aus Metall. Diesen Rohstoff muss er nun selbst suchen, d.h. er braucht Sensoren für die Bodenbeschaffenheit, um Kupfer von Eisen, von Stein und von Öl zu unterscheiden. Er braucht Werkzeuge, um die Bodenschätze auszugraben. Er braucht verschiedene Öfen, um das Erz zu verwendbarem stabilen Metall weiterzuverarbeiten. Schließlich braucht er noch vielfältiges Schmiedewerkzeug, um seine Einzelteile und Gelenke in die richtige Form zu bringen und zusammenzubauen (zu neuen Metallarmen, neuen Werkzeugen und neuen Öfen, die er alle in sich trägt). Das war noch der einfachste Teil, denn weiterhin benötigt er noch eine Elektrik, um seine Werkzeuge und Greifarme anzusteuern. Die Elektrokabel müssen sauber verlegt werden und brauchen eine Isolation. Das heißt wiederum, er muss auch Öl fördern können, um daraus die Kunststoffisolierungen für seine Kabel herzustellen. Schließlich wird er nicht funktionieren ohne eine Schaltzentrale. Er braucht einen Computer, in dem alle Bewegungsabläufe als Programm gespeichert sind. Das Programm muss also auch über Halbleitertechnik Bescheid wissen, um seine eigenen Schaltkreise, Speicherchips und Transistoren bauen zu können. Dazu muss er die verschiedenen chemischen Elemente mit Sensoren identifizieren und abbauen können. Er muss aus Sand hochreine Siliziumscheiben fertigen können. Er braucht eine sehr ausgeprägte Feinmotorik für all die Aufgaben.
Von der notwendigen Energieversorgung wurde bis jetzt noch gar nicht gesprochen.
Man könnte die Liste noch lange fortsetzen und unsere Ingenieurskunst ist heutzutage bei weitem nicht in der Lage, diese Maschiene zu bauen. Falls es einmal möglich sein sollte, so wäre sie der Stolz der Menschheit.

Eine Urzelle wäre wohl etwas anders und viel effizienter aufgebaut als unser grobschlächtiger Roboter. Doch vom Prinzip her würde allein schon die allererste Zelle mehr Information und Wissen benötigen, als wir Menschen in tausenden von Jahren erfunden und erdacht haben. Die oben beschriebene Maschiene müsste praktisch (in etwas anderer Form) zufällig aus dem Nichts entstehen, denn Mutation und Selektion greifen erst, wenn diese erste Zelle schon besteht.

Angesichts dessen geben Evolutionswissenschaftler selbst zu, dass sie keine hinreichende Erklärung dafür haben, wie die Urzelle entstanden sein könnte.

Unter anderem aus solchen Gründen hat man große intellektuelle Probleme, wenn man an die Evolutionstheorie glauben will. Tatsächlich gibt es auch wissenschaftliche Alternativen dazu.

#1 Schöpfung oder Evolution: Ring frei
#2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität

Kommentare

  1. ali

    „Dem Geheimnis des Lebens nahe“
    Originaltitel: „Unlocking the Mystery of Life“

    Dem Geheimnis des Lebens nahe  
    Produktion: Illustra Media, USA 2002, Originaltitel: „Unlocking the Mystery of Life“
    Herstellung der deutschen Fassung:
    Drei Linden Film, 2006
    Dokumentarfilm, 58 Minuten
    Die wissenschaftliche Begründung von Intelligent Design
    http://www.soulbooks.de
    1859 brachte Charles Darwin sein Buch „Die Entstehung der Arten“ heraus. Darin behauptet er, dass alles Leben auf der Erde das Ergebnis von ungerichteten natürlichen Vorgängen ist, nämlich von Zeit, Zufall und natürlicher Selektion. Seit Darwin haben sich Biologen darauf verlassen, dass die Entstehung des Lebens darauf zurückzuführen ist. Doch heute erlebt seine Theorie eine Herausforderung von bisher unbekanntem Ausmaß.

    Der Film „Dem Geheimnis des Lebens nahe“ erzählt die Geschichte von Wissenschaftlern, die eine zwar umstrittene, aber dennoch überzeugende Theorie aufgestellt haben – die Theorie des „Intelligent Design“.

    Mittels moderner Computer-Animation versetzt uns der Film ins Innere der lebenden Zelle, wo wir Systeme und Maschinen entdecken, die das unverkennbare Zeichen von Design tragen.  Inneres einer Zelle
    Bakteriengeissel  Rotationsmotoren mit 100.000 Umdrehungen pro Minute, ein vernetztes biologisches Informationssystem, leistungsstärker als jedes Computernetzwerk und ein fadenartiges Molekül, welches Konstruktionspläne beinhaltet, die für den Bau der wesentlichen Bestandteile aller lebenden Organismen auf der Erde notwendig sind.

    Dieser bestechende Dokumentarfilm stellt eine Theorie vor, die unsere Vorstellung vom Leben revolutioniert – und dem Geheimnis seiner Entstehung näher kommt.
    Michael Behe, Biochemiker  „Wenn man die unglaubliche Vielfalt des Lebens betrachtet, erhebt sich unweigerlich die Frage: Wer oder was hat das alles geschaffen? “

    Michael Behe, Biochemiker

    Kurzkommentare zum Film „Dem Geheimnis des Lebens nahe“:

    „Um die Frage des Intelligenten Designs besser zu verstehen, muss man unbedingt diesen ausgezeichneten Film sehen.“
    Dr. John Lennox
    Mathematiker und Philosoph, Green College, Oxford

    „…ganz ausgezeichneter wissenschaftlicher Film, wirklich sehenswert!“
    Dr. Wolf-Ekkehard Lönnig,
    Genetiker am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln

    „…ein seriöser Film – der Beste, den ich zum Thema Intelligent Design gesehen habe!“
    Prof. Hartmut Ising
    Physiker

    „Der Film zeigt, dass wir nun nach über 150 Jahren Irrtum in der Lage sind, den wissenschaftlichen Beweis anzutreten, dass es nicht der Zufall war, sonder die Intelligenz, die unser Leben verursacht hat.“
    Dr. Werner J. Gieffers
    Biologe, Senior Scientist am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln

    „Dieser Film zeigt, warum die Darwinsche Theorie in ihren wesentlichen Bestandteilen nicht zutrifft – Verfechter der Evolutionstheorie sollten ihn unbedingt ansehen!“
    Prof. Werner Dewitz

    „Der Film ist der gelungene Versuch, die Auseinandersetzung über die Ursprungsfrage des Lebens von der schwer zugänglichen Ebene akademischer Diskussion wieder auf den Boden verständlicher sachlicher Argumente zurückzuholen.“
    Dr. Ludwig Schulte
    Ehemaliger Leitender Wissenschaftlicher Direktor der Führungsakademie in Hamburg, Wissenschaftsautor

    „… der Film liefert eine profunde und logisch stringente Begründung des Intelligent Design ohne jeglicher ideologischer Bevormundung des Zuschauers und erzeugt wichtige Impulse zum Weiterdenken und Weiterfragen.“
    Dr. Thomas Jatzkowski M.A., Philosoph, Theologe und Pädagoge

    „Mit Freunden habe ich gestern den Film „Dem Geheimnis des Lebens nahe“ angesehen. Dieser Film entrollt ein faszinierendes Abenteuer des wissenschaftlichen Fortschritts in unserer Zeit. Ergebnis: Hinter der Evolution steht ein intelligenter Plan. Die Konsequenz: Unsere Schulbücher müssen umgeschrieben werden.“
    Prof. Dr. Hubert Gindert

    „Auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer technisch und didaktisch meisterhaften Darstellung lehrt dieser Film wieder das Staunen. Er macht deutlich, dass die Entstehung der Information in den Erbanlagen bis heute naturwissenschaftlich nicht erklärbar ist und dass immer mehr hervorragende Fachleute die neodarwinistischen Erklärungsversuche als unzureichend erkennen.“
    Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Sperling

    „Es freut mich sehr, dass solche guten Filme produziert werden, die verschwiegene Tatsachen bekannt machen. Es bestätigt sich der Ausspruch von Isaak Newton:
    ‚Halbes Wissen führt von Gott weg, aber ganzes Wissen führt zu Gott hin‘.“
    Kurt Schwalbe, Dipl.-Physiker

    „…dieser Film sollte von Biologen und Theologen, die noch der Evolutionslehre anhängen, unbedingt gesehen werden!“
    Dr.-Ing. Otward Müller

    „Dieser Film lässt niemanden kalt, denn er stellt indirekt die Grundlage unserer materialistischen Welt in Frage.“
    Dr. med. Ronald K. Noltze

  2. Ganescha

    Sinn des Artikels?

    Hast du vergessen, das auch du bei all deiner Komplexität einmal aus einer Zelle bestanden hast und mit dem Mechanismus der Zellteilung zu dem geworden bist, der du jetzt bist?
    Jede deiner Zellen enthält DNS um eine beliebige andere Zelle in deinem Körper — egal welche Aufgabe und welches Gesamtbild (=Arm, Bein, usw.) — zu reproduzieren…
    Wie alle bestanden also de facto aus EINER Zelle, die sich teilte und EINE Informationszelle (=DNS-Strang) machte aus uns eine denkende, autonom-agierende Lebensform. Wieso soll dieser mikroskopische Vorgang in einer Lebensform nicht auch auf einen makroskopischen Vorgang (=Urzelle) zutreffen?!

    QED

    Auf was wollen Sie also in Ihrem Artikel hinaus?!?!

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