Corona-Virus: Warum lässt Gott das zu?

Warum besinnen wir uns plötzlich wieder auf Gott, den wir jahrelang ignoriert und verleugnet haben? Den wir dabei waren, auslöschen zu wollen, weil wir ihn in unserer Glitzerwelt und unserem Schlaraffenland nicht brauchen können. Weil uns seine Auflagen und Gebote lästig sind und uns hindern an einem ungezügelten Leben voll unbegrenzter Freiheit. Dieser Gott hat es zugelassen, dass wir ihn schmähen und ihm nicht danken für den Überfluss, in dem wir schon so lange leben dürfen. Dieser Gott hat es zugelassen, dass wir seine Natur ausbeuten, dass wir Kriege gegeneinander führen, dass wir ungeborenes Leben einfach entsorgen. Das alles ist Menschenwerk und er hat es zugelassen, weil er uns den freien Willen gegeben hat.

Wir haben uns in unserem Stolz und Hochmut angemaßt, alles selbst gestalten und beherrschen zu können. Wir wollten sein wie Gott. Nicht seine Geschöpfe, die ihm unterliegen oder gar abhängig von ihm sind. Nein, wir wollen selbstbestimmt sein nach dem Motto: Wir können alles, wir wollen alles, wir schaffen alles. Gott hat es lange zugelassen und wahrscheinlich gehofft, dass wir endlich begreifen, dass wir uns selbst zerstören. Jetzt aber bringt er sich wieder in unser Gedächtnis, wie immer wieder in der Menschheitsgeschichte, wenn diese anfängt ihn zu vergessen. Vielleicht ist der Corona Virus gerade deshalb in der Fastenzeit ausgebrochen, um uns aufmerksam zu machen auf Jesus, der so unheimlich viel für uns gelitten hat und sogar sein Leben am Kreuz für uns hingab. Wer an ihn glaubt, der lebt in Ewigkeit, auch wenn er stirbt. Seine Auferstehung hat uns gezeigt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und dass es Gott gibt.

Corona erinnert uns an unsere Endlichkeit auf dieser Welt. Corona könnte eine Chance sein, uns wieder auf unsere christlichen Wurzeln zu besinnen. Ein winziger Virus legt die ganze Welt lahm. Verstehen wir doch, wie klein und verletzlich wir sind und wie leicht unsere Glitzerwelt zu Fall gebracht werden kann. Corona könnte durch Gottes Hilfe besiegt werden. Dazu müssen wir aber bereit sein, Gott anzuerkennen, umzukehren von unserem zerstörerischen Lebensstil. Wir müssen unseren Stolz ablegen und in Demut bitten. Wir können ohne Gott nichts tun, das werden wir früher oder später begreifen müssen. Werden wir doch wieder die, als die wir gedacht sind, nämlich zu Kindern Gottes. Erst dann wird wieder alles gut. In diesem Sinne – Frohe Ostern! (Leserbrief von Anna Hötzinger/meinbezirk.at)

Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.