Dennis Aogo von Schalke 04: “Ich möchte durchziehen, für Gott zu leben. Konsequent.”

Er kickt in der Fussball-Bundesliga für den HSV und steht im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Doch das runde Leder ist für Dennis Aogo nicht alles. Was ihm sonst noch wichtig ist im Leben? Der Glaube an Gott.

“Ich möchte es richtig durchziehen, nach christlichen Gesetzen zu leben. Konsequent. Der Glaube gibt mir sehr viel Kraft”, so Dennis Aogo.

SEIN WEG ZU GOTT

“Ich habe den Glauben quasi in die Wiege gelegt bekommen”, erzählt der Fussballprofi. Auch sein Vater sei “sehr gläubig”, sein Grossvater sogar Pastor in Nigeria. “Schon ganz früh habe ich gewusst: Da gibt es etwas, woran ich glaube.” Eine tatsächliche Gotteserfahrung hatte Aogo ein wenig später im Gespräch mit verschiedenen Pastoren. Dass Gott auch heute noch wirkt, das hat der Kicker selbst erlebt: “Es gibt in meinem näheren Umfeld Beispiele genug dafür, was Gott und der Glaube bewirken.”

PERSPEKTIVE FÜR DIE ZUKUNFT

Dass Gott sein Leben in der Hand hält und einen guten Weg für ihn hat, das mache zuversichtlich, egal, wie die Karriere läuft. Schon sein Vater habe ihn immer ermutigt: “‘Gott wird alles so leiten, wie es für dich am besten ist.’ Wenn Gott meint, ich bin reif dafür, ein Turnier zu spielen, dann wird es so sein. Und wenn nicht, dann geht die Welt nicht unter”, erzählt Aogo.

TIEFE IM ALLTAG

Im schnellen und oft oberflächlichen Fussballgeschäft sind es “der Glaube und Gott”, die seinem Leben “Tiefgang” geben. Das helfe, die richtige Perspektive zu behalten, erklärt Dennis Aogo. “In diesem Geschäft ist es wichtig, etwas entgegen zu setzen, sonst verlierst du den Bezug zur Realität.” Um den Glauben zu stärken, liest er täglich in der Bibel und geht, wann immer es möglich ist, in die Kirche. “Ich brauche diese reinigende Wirkung eines Gottesdienstes.”

Und der Kicker spricht auch mit Gott. Beim Autofahren, beim Spaziergehen, zu Hause – und natürlich kurz vor jedem Spiel. Da bittet er Gott vor allem darum, dass er gesund wieder vom Platz geht. “Ich bitte um Kraft und Schutz für mich”, sagt der 26-Jährige lächelnd. Und manchmal spürt er die Gegenwart Gottes sogar mitten während eines Spiels.

Quelle: Jesus.ch

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